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Dezember 2020

Die Erstauflage des Sachbuchs von Nathan Wolfe erschien 2010 in New York, lange vor der Pandemie mit SARS-CoV-2. Und doch: Die Ursachen und Mechanismen einer Pandemie sind in diesem Buch bestens vorgezeichnet, einschließlich dem Modell für ein Frühwarnsystem vor Epidemien. Der amerikanische Autor, ein bekannter amerikanischer Biologe und Virologe,  berichtet über Viren aus Laboren – wie auch hautnah von seinen Erfahrungen auf asiatischen Märkten oder im afrikanischen Dschungel. Halt von dort, wo Menschen und Tiere eng zusammenleben und Viren aus der Tierwelt auf den Menschen immer wieder überspringen. Sein Spitznamen „Indiana Jones der Virologie“ hat der 50-Jährige von seinem kernigen Outfit und seinen Reisen in die entlegenen Regionen der Welt erworben. Dort verbringt er immer wieder längere Zeit um Daten und Erfahrungen über Viren vor Ort zu sammeln. Die meisten seiner Forschungszeiten verbrachte er in afrikanischen Ländern wie Kamerun, wo er Berufsjäger begleitete und das Ausnehmen der Tiere virologisch begleitete. Durch Blutproben von Jägern sowie Menschen,

Zuerst einmal ging es T.C. Boyle im Sommer 2020 trotz der Pandemie recht gut. Zum Jahreswechsel hat er Angst, noch vor der der groß angelegten Impfung sich mit Covid-19 anzustecken. Daneben freut sich einer der berühmtesten Schriftsteller unserer Zeit, dass er zumindest im Sommer 2020 noch alle Rechnungen bezahlen kann und nebenbei sogar mehr arbeitet als zuvor. Also schriftstellerisch. Die Rechnungen wollen schließlich ja auch in Zukunft bezahlt werden. Und etwas Ähnliches wie Corona hat man ja auch schon 2018 erlebt. Damals war das eigene Dorf von einem Erdrutsch verwüstet. Außerdem hat der Schriftsteller im Interview mit  news.at noch mehr zu erzählen, was wir hier nicht vorenthalten wollen.   Prinzipiell macht sich Boyle Sorgen… … darüber, dass man sich erst sicher fühlen wird, wenn ein Impfstoff gegen Covid-19 gefunden ist. Und dann ist da noch das wirtschaftliche Chaos. Viele kleinere Betriebe werden das seiner Meinung nach nicht überstehen. Aber ein wenig mehr als nur ein Schimmer der Hoffnung

Jürgen Klopp hält im Jahr eins von Corona zu Weihnachten eine bewegende Weihnachtsansprache. Diese präsentieren wir hier auch in deutscher Übersetzung. Er geht dabei auf sein Leben, das Jahr 2020 mit dem FC Liverpool wie auch auf die Pandemie ein. Letztere, so betont er, wäre letztlich ein Hinweis für den Menschen, dankbar zu sein. Zu Beginn des dreieinhalb Minuten dauernden Videos gibt es eine kurze Gesangseinlage, worin Jürgen Klopp ohne jegliche musikalische Untermalung die ersten vier Zeilen des derzeit wohl berühmtesten Weihnachtslieds –„Last Christmas“ von Wham zum besten gibt. Es sei gesagt, Klopp ist kein grandioser Sänger, aber einer, der den Ton trifft. Nach der kurzen musikalischen Darbietung erzählt der Startrainer wie das Weihnachtfest in seiner Kindheit im Familienkreis gefeiert wurde. So war es in seiner Familie Tradition, gemeinsam zu singen wie auch ein Instrument zu spielen. Er selbst spielte anfänglich Xylofon, später dann Keyboard. Erst nachdem gemeinsam musiziert worden sei, habe es Geschenke gegeben. „I

Prinz Charles hatte Mitte 2020 Corona und konnte seine Selbstisolation Anfang Juni beenden. Er setzt sich nach eigener Aussage seit dieser Covid-19-Erkrankung noch entschlossener für Umweltschutz ein. Letzteres erläuterte der 71 Jahre alte Thronfolger Sky News in einem Interview.Zudem sieht der Prinz einen Zusammenhang zwischen der Naturzerstörung und den anwachsenden Bedrohungen der Menschheit durch Pandemien. Nach der kurzen musikalischen Darbietung erzählt der Startrainer wie das Weihnachtfest in seiner Kindheit im Familienkreis gefeiert wurde. So war es in seiner Familie Tradition, gemeinsam zu singen wie auch ein Instrument zu spielen. Er selbst spielte anfänglich Xylofon, später dann Keyboard. Erst nachdem gemeinsam musiziert worden sei, habe es Geschenke gegeben. „I loved it“, so Klopp. Der Royal erläuterte, dass all diese Dinge mit dem Verlust von Biodiversität zu tun haben. Der Fachbegriff lautet Zoonose, erläutrert er, „und man bekommt diese Krankheiten, die von Tieren auf Menschen übertragen werden, wenn man die Natur zerstört". Weiterhin erklärt er, dass wenn die

Anfang der Corona-Pandemie 2020 in Europa sendete Superstar Madonna eine bizarre Botschaft aus der Badewanne in die Welt. Augenscheinlich empfand der immer noch jugendlich erscheinende Popstar Angst um sich selbst wie auch diese Welt. Mehrfach gedeutet werden konnte Madonnas Video-Botschaft, „das Wunderbare daran ist (Anm. Red.: am Corona Virus), dass es uns alle gleich gemacht". Madonna badet während des gesamten Videos in einem Milchbad voller Rosenblätter, begleitend erklingt schwermütige Klaviermusik. Dazu philosophiert sie, dass sich Corona nicht dafür interessiert, wie reich, berühmt, lustig oder klug man ist. Ebenfalls sei es dem Virus egal, „wo du wohnst, wie alt du bist, welch tolle Geschichten du erzählen kannst". Die Pop-Sängerin stellt schließlich lakonisch fest: „Es ist der große Gleichmacher. Das Schreckliche daran ist auch zugleich das Großartige." Sie schließt mit der dystopischen Erkenntnis, dass wenn das Schiff untergeht, wir alle untergehen.   Mit dem Video handelte sich Madonna einen gemäßigten Shitstorm ein. Viele Fans reagierten verärgert und warfen ihr

Ex-Beatle Paul McCartney hat in einer Radioshow hinsichtlich Corona sehr deutlich die chinesischen Wildtiermärkte kritisiert. „Wer auch immer dafür verantwortlich ist, führt Krieg gegen die Welt!" McCartney hält den Umstand, Fledermäuse zu essen, als mittelalterlich. Er verweist in dem Interview mit dem berühmten US-Radiomoderator Howard Stern darauf, dass viele Wissenschaftler vermuten, dass das Coronavirus auf einem Markt in der chinesischen Stadt Wuhan auf den Menschen übergesprungen ist. Seines Erachtens sollten sich Stars dafür einsetzen, dass besagte Märkte bald für immer Vergangenheit sind. Er fordert in dem Interview von April 2020, dass die Chinesen auf diesen Märkten für mehr Hygiene und Sauberkeit sorgen müssen. Polemisch fügt er dem hinzu, dass sie auch „Atombomben werfen“ könnten. Denn das „würde auch die ganze Welt treffen.“     Skaverei. Corona. Irgendwann muss man die Dinge ändern … Daneben ist er sich durchaus bewusst, dass es in Widerstand gegen gegen die Schließung der Märkte geben wird. Dem entgegnet Paul McCartney, dass es die „Sklaverei auch

Trinley Thaye Dorje warnte bereits frühzeitig vor Corona. Sprach er in einer ersten Botschaft von einem weltweiten Change, so gibt er jetzt präzisere Empfehlungen. Trinley Thaye Dorje, beziehungsweise der 17. Karmapa, wurde zwar in Tibet geboren, lebt aber heute in Nordindien, wo Corona ebenso ein gewichtiges Problem darstellt. Nachdem er in einer Videobotschaft einleitend feststellt, dass sich das Coronavirus weiterhin auf der ganzen Welt verbreitet, kommt er darauf zügig zur Kernaussage: „Deshalb sollten wir alle - ohne Nervosität oder Panik - alle erforderlichen Vorsichtsmaßnahmen und vorbeugenden Maßnahmen treffen. Allerdings ist die Kernkrankheit meiner Meinung nach sowohl ein Geist voller Angst vor der Krankheit als auch eine Tendenz, fälschlicherweise zu denken, dass wir niemals krank werden oder sterben sollten.” Im Anschluss an diese buddhistische Herangehensweise, führt er weiter aus: „Um solche Ängste und Missverständnisse zu vermeiden, ist es sehr wichtig, ständig über die vier großen Siegel nachzudenken. Ich möchte Sie alle ermutigen, sich diesen Rat zu