Informationen und Impulse für das Corona-Zeitalter

März 2020

Die Corona-Krise hat den Alltag von Familien durcheinander gewirbelt. So kommen Sie durch den Tag.   Die Corona-Krise geht an Familien mit Kindern nicht vorüber. Der übliche Alltag ist durchbrochen: Morgens keine Schule oder Kita, nachmittags gab es schon lange kein Date mehr mit Freunden und Fußball oder Ballett fällt auch aus - und keiner weiß im Moment, für wie lange. Die Eltern sind plötzlich viel mehr zu Hause und im Fernsehen sieht man Bilder von Menschen mit Atemmaske und Schutzanzügen. Das verunsichert viele Kinder und mit dieser Verunsicherung geht jedes Kind anders um, das ist natürlich auch eine Altersfrage.   Und der neue Alltag hat auch einen weiteren Aspekt: Ohne Freunde und gewohnte Beschäftigung ist es todlangweilig! Größere Kinder sind immerhin stundenweise mit Home-Learning beschäftigt, denn die meisten Schulen versorgen die Schüler mit Unterrichtsmaterial für zu Hause. Aber dann? Wie gehen Familien mit der neuen Situation um? Gerade dann, wenn die Eltern selbst arbeiten müssen und wenig Zeit für ihre unterbeschäftigten Sprösslinge haben.   Das Bundesamt

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Klatschen – in Zeiten von Corona. Wenn es stimmt, was Macron sagt und wir uns im Krieg befinden, dann greifen jeden Abend hunderttausende Menschen auf ihren Balkonen zu den Waffen – und klatschen. Für all die Menschen, die den Laden gerade am Laufen halten. Ärzte, Pfleger, die Müllmänner und Supermarktkassiererinnen. Und irgendwer muss ja schließlich die Tonnen von Klopapier herankarren, die gerade so dringend benötigt werden. Ist doch klar: In Zeiten von Home Office müssen jetzt Millionen von Deutschen zuhause öfter müssen.   [caption id="attachment_5414" align="alignleft" width="300"] (Bildquelle Adobe Stock)[/caption] Die Krise, meinen Soziologen, schweiße uns zusammen, soziale Unterschiede schrumpften auf Virengröße runter. Vor den Folgen der Corona-Krise sind wir alle gleich. Sagen Sie das mal der Kassiererin, die gerade ihre 12-er-Packung Toilettenpapier über den Scanner zieht. O.k., für die wird abends geklatscht, was der Vielbeschäftigten zwar nicht mehr Lohn einbringt, aber uns Solidaritätsklatschern ein echt gutes Gefühl gibt. Wir Big Applaus Spender, in aufrechter Haltung vereint.   Wir glauben im Moment der Politik und Herrn

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Corona? Das ist ein Virus, sondern eine Krise. Und eben auch eine Angelegenheit mit vielen Chancen für die Zukunft. Wir begeben uns aber erst einmal ganz pragmatisch auf eine Zeitreise.   Um gleich einmal in die Situation einzusteigen: Viele Menschen bevölkern die Erde, alle noch nicht Infizierten können Überträger von SARS-CoV-2 werden. Wir lernen gerade, diese immer besser zu unterbinden. Bei Covid-19-Infektionen verbessern wir die Diagnostik und die Behandlung täglich. Dabei treten örtlich und zeitbegrenzt natürlich Mangelzustände auf - sei es an Desinfektionsmittel, Atemschutzmasken oder am viel zitierten Toilettenpapier. Zur Behebung der Versorgungsengpässe hilft die  künstliche Intelligenz nicht richtig weiter. Menschenverstand ist gefragt und rasche Entscheidungen. Desinfektionsmittel Ende Februar 2020 wurden die Desinfektionsmittel aufgrund des erhöhten Verbrauches knapp. Die Behörden reagierten darauf und erlaubten allen Apotheken die Herstellung von Biozidprodukten. Diese Information hat inzwischen Arztpraxen und Krankenhäusern erreicht. In Apotheken hergestelltes Desinfektionsmittel wird in Großbehältern angeliefert, so dass die Praxen ihre Desinfektionsbehälter wieder auffüllen können. Kurzum: Die Versorgung ist dezentral sichergestellt. Für die Händedesinfektion können in

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Viele Verbraucher ängstigen sich, ob ihr Trinkwasser auch in Zeiten von Corona sauber und virenfrei ist. Wir klären auf. Wir haben gelernt, dass die Übertragung von Corona größtenteils als sogenannte Tröpfcheninfektion geschieht. Da liegt die Frage nahe, ob der Virus auch über das Trinkwasser übertragen werden kann. Grundlegendes zur Infektion mit Corona Zuerst einmal: Bei einer Tröpfcheninfektion handelt es sich um eine Ansteckungsform, bei der ein erregerhaltiges Sekret aus den Atemwegen eines Lebewesens auf andere übertragen wird. Das geschieht durch den direkten Kontakt als sogenannte Tröpfcheninfektion. Darüber hinaus spricht man bei einer Übertragung durch die Luft von einer aerogenen Übertragung.   Risikominimierung Ja, wer zuhause bleibt und derart soziale Kontakte minimiert, verringert zugleich auch das eigene Risiko einer Corona-Infizierung. Daneben sind sich eigentlich alle anerkannten Experten und Wissenschaftler einig, dass eine Übertragung des Virus über die Einnahme von Leitungswasser, auch von nicht abgekochtem, als ungefährlich zu betrachten ist. Prinzipiell ist Trinkwasser in Deutschland ständigen Kontrollen unterworfen und genießt einen sehr guten Ruf. Immer wieder bestätigt sich dieser,

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Willkommen in der Welt der Selbermacher. So schützen Sie sich vor einer Infektion mit Corona. Selbst ist der Bürger und stellt sich somit selbst seine Corona Schutzmaske her. Alles, was Sie dazu wissen müssen, vermittelt Ihnen dieser Film. https://www.youtube.com/watch?v=y659lZsdPbI Aktuell gelten folgende Regeln für unser Zusammenleben Hier sind nochmal die wichtigsten Regeln zu Corona in Deutschland. Sie sind bis Mitte April (oder länger) gültig: Kontakte zu anderen (außer Angehörigen des eigenen Hausstands) auf ein Minimum reduzieren In der Öffentlichkeit gilt zum Schutz vor Infektion ein Mindestabstand von mindestens 1,5 Metern Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine oder mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person gestattet Folgende Wege sind erlaubt: Arbeit, Notbetreuung und Arztbesuche, Einkäufe, Teilnahme an Sitzungen und erforderlichen Terminen/Prüfungen, Hilfe für andere, individueller Sport im Freien Gruppen feiernder Menschen auf öffentlichen Plätzen, in Wohnungen sowie privaten Einrichtungen sind inakzeptabel Prinzipiell werden Verstöße gegen Kontakt-Beschränkungen von Ordnungsbehörden und Polizei bei Zuwiderhandlungen sanktioniert Gastronomiebetriebe werden geschlossen. Ausgenommen ist die Lieferung und Abholung von Speisen Dienstleistungsbetriebe

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Wie kommt das Virus, das derzeit (nicht nur) ganz Deutschland blockiert, zu seinem Namen?   C-O-R-O-N-A schallt es gerade von überall her. Das Virus Corona, das im vergangenen Jahr noch kaum jemand kannte, beherrscht seit Wochen die Nachrichten und hat das Leben der Menschen einschneidend verändert. Wo kommt der Name her? Eine Begriffsklärung.   [caption id="attachment_5308" align="alignnone" width="226"] Das Virus ist nach seinem Aussehen benannt: 'Corona' bedeutet 'Kranz' oder 'Krone'. (Bildquelle Adobe Stock)[/caption] Der Name der Krankheit Die Lungenkrankheit, die das neue Corona-Virus (CoV) auslöst, wird zunächst "Covid-19“ genannt. Der Name setzt sich zusammen aus "CO“ für "Corona", ‚ "VI" für "Virus“ und "D" für "disease" (englisch: Krankheit). Und die 19 am Ende markiert das Jahr, in dem die Krankheit ausgebrochen ist, also 2019. Krankheitsnamen vergibt die Weltgesundheitsorganisation (WHO), und so auch diesen.   So weit, so gut. Das neue Virus selbst trägt den offiziellen Namen "Sars-CoV-2". Es gehört zur Familie der Corona-Viren, die schon seit den 1960er Jahren bekannt sind. Daher heißt es in den Nachrichten auch immer, das

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Die wichtigsten Adressen mit Infos zu Corona an einer Stelle – und auf einen Blick. Der Virus verunsichert zur Zeit eigentlich alle. Aber es ist vorgesorgt. Es gibt viele Möglichkeiten sich zu informieren und Hilfe in Anspruch zu nehmen. Wir überarbeiten unsere Adressliste mit Informationen zu Corona kontinuierlich, aber bereits jetzt finden Ärzte und Privatleute hier alles Wichtige. Adressen mit Informationen über finanzielle Hilfen für Kleinunternehmer und Selbstständige gibt es hier.     Offizielle Informationen zu Corona: Robert Koch-Institut (RKI) Informiert über medizinische Aspekt, gibt medizinische Empfehlungen und Empfehlungen zu Reisen und Einschränkungen. Liste mit weiteren Adressen zur Information über Corona. http://daebl.de/QH82     Flüchtlingsrat Berlin Mehrsprachige Informationsangebote. Auch Informationen über eingeschränkten Behördenbetrieb infolge von Corona. http://daebl.de/AU32   Integrationsbeauftragte Die Beauftragten der Bundesrepublik für Migration, Flüchtlinge und Integration stellen Information und Merkblätter in verschiedenen Sprachen bereit. http://DAEBL:DE/XR57   Krankheiten in Zeiten von Corona: Telemedizin Health Innovation Hub (HIH) Das Bundesministerium für Gesundheit hat hier eine Liste von Telemedizin-Angeboten eingestellt. Weiterhin gibt es einen Corona-Bot, um unnötige Arztbesuche zu vermeiden. https://hih-2025.de/corona/   Depression wegen Corona: Stiftung Deutsche Depressionshilfe Die Stiftung gibt über ihr Onlineprogramm iFightDepression Hinweise, wie Depressive mit der Isolation

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Corona macht Krankenhäusern und Ärzten zu schaffen - auch finanziell. Die Bundesregierung will ihnen unter die Arme greifen.   Corona: Schutzschirm für Krankenhäuser Krankenhäuser haben seit März 2020 deutliche Umsatzeinbußen. Denn nach behördlichen Anordnungen fallen alle Eingriffe und Prozeduren weg, die nicht notfallmäßig oder sofort notwendig sind. Ohne Hilfen wären ein Großteil der Kliniken kurzfristig zahlungsunfähig. Der von der Bundesregierung angekündigte Schutzschirm sieht im Covid-19-Krankenhausentlastungsgesetz Refinanzierungen vor. Die finanziellen Hilfen sehen so aus: In etwa 560 Euro pro freiem Bett, 50.000 Euro für jedes zusätzlich aufgestellte Intensivbett mit Beatmungsmöglichkeit. Außerdem gibt es 50 Euro Aufschlag pro Patient während der Krise. Als Referenzwerte für freie Betten gelten ab 16. März 2020 zunächst bis September 2019 die Vergleichszahlen der Bettenbelegung von 2019. Rehakliniken dürfen den Vorgaben zufolge auch Akutpatienten behandeln. Sanktionsmöglichkeiten und Bürokratie sollen ausgesetzt werden. Die Finanzierung soll aus dem Bundeshaushalt und aus Liquiditätsreserven des Gesundheitsfonds finanziert werden. Corona: Finanzielle Hilfe für Vertragsärzte Durch die Pandemie werden die Patientenkontakte in den Praxen auf nur unbedingt notwendige beschränkt, die Patienteninanspruchnahme

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Verabredungen, Sport, Konzerte: In unserer schnelllebigen Zeit fällt es vielen schwer, plötzlich zu Hause zu sitzen. Hier ein paar Vorschläge gegen den Lagerkoller und die Zeit zuhause mit Corona. Boah, ist das langweilig! Klar, viele Menschen arbeiten in Vollzeit im Home-Office und müssen nebenbei noch die unterbeschäftigten Kinder bei Laune halten oder zum Home-Learning motivieren. Aber so viel Zeit zu Hause zu verbringen, also auch abends und das ganze Wochenende, das sind die meisten gar nicht mehr gewohnt. Was tun gegen die Langeweile? Abtauchen Vermutlich hat alles seine Zeit. Um dem ungewissen Alltag zu entfliehen und in die Phantasiewelten von Filmen, Serien und Online-Spielen abzutauchen, bieten Netflix, Playstation und Co. willkommene Alternativen. Das kann man sich angesichts geschlossener Kinos und Theater ruhig mal gönnen. Gerne auch gemeinsam mit der Familie. Bei Online-Spiele kann man sich mit anderen verbinden und auch Netflix bietet übrigens eine Art „Party-Funktion“ an, bei der man sich über ein Chat-Fenster mit Freunden austauschen kann - immerhin ein kleiner Ersatz

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