Informationen und Impulse für das Corona-Zeitalter
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März 2020

Die Krankenhäuser sind wegen der Corona-Pandemie überlastet. Viele Schwangere machen sich nun Sorgen, wie es für sie und das Baby weitergeht.   Deutschland ist während der Corona-Krise im Ausnahmezustand. Schwangere sind es um so mehr, denn ein Kind zu erwarten, ist auch eine besondere Situation. Deswegen sollten Schwangere sich nicht übermäßig belasten, nicht schwer tragen, für genügend Ruhezeiten sorgen, sich und das Baby im Bauch schonen.   Gehören sie damit zur Risikogruppe und können sich schneller mit dem Corona-Virus anstecken als andere? Die „Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe“ (DGGG) erklärt, was Schwangere jetzt wissen sollten.   Sind Schwangere besonders gefährdet? Nach dem bisherigen Kenntnisstand nicht. Zudem schreibt das Robert-Koch-Institut (RKI): „Schwangere scheinen der WHO und deren Daten aus China zufolge kein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf zu haben.“ Wenn bei der werdenden Mutter allerdings eine bereits vor der Schwangerschaft bestehende Herz- oder Lungenerkrankung vorliegt, könnten bei einer Infektion der Atemwege eher Komplikationen auftreten.   [caption id="attachment_5152" align="alignleft" width="515"] (Bildquelle Adobe Stock)[/caption] Wie können Schwangere das Risiko, sich anzustecken,

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Corona-Verdacht? Symptome sind da! Dann ist eventuell ein Test ratsam. Wer etwa am Morgen mit Kratzen im Hals aufwacht, ist schnell verunsichert. Habe ich mich vielleicht infiziert? Das ist jetzt zu tun.   [caption id="attachment_5093" align="alignleft" width="576"] Gesichtsmasken? Sind angebracht bei Corona-Verdacht und entsprechenden Symptomen. (Bildquelle Adobe Stock)[/caption] Die Symptome sind da und damit ein profunder Corona-Verdacht. Muss jetzt ein Test her? Fakt ist: Immer mehr Menschen stecken sich mit dem Corona-Virus an, das verraten die laufend in den Nachrichten verkündeten Fallzahlen. Fast genauso viele Menschen beschäftigen sich innerlich mit einem Corona-Verdacht bzw. einem Test. Das führt schnell zur Verunsicherung. Deswegen ist der wichtigste Rat: Keine Panik! Bewahren Sie Ruhe und überlegen Sie Ihre weiteren Schritte. Sind zum Beispiel die Symptome eindeutig, dann ist ein Test oder eine eigehende Untersuchung eine gute Möglichkeit, die wichtige Klärung in die Sache zu bekommen.     Was sind häufige Symptome? Ein Corona-Verdacht entsteht schnell. Tatsächlich sind die Symptome einer Grippe, Erkältung oder eben von Covid-19, der vom Corona-Virus verursachten Lungenkrankheit,

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Home-Office? Ja, wegen der Corona-Krise erlebt das Arbeiten von zu Hause einen Boom. Vielen fällt die Umstellung schwer. Ein paar Tipps für produktives Arbeiten.   Corona bedeutet für viele zu Hause zu arbeiten und damit Home-Office. Kein Plausch in der Kaffeeküche, keine Verabredung zum Mittagessen und auch sonst alles anders. Wer es gewohnt ist, täglich ins Büro zu fahren und dort auf seine bekannte Arbeitsumgebung und die Kollegen zu treffen, muss sich nun umstellen. Corona-Krise heißt für immer mehr Arbeitnehmer: zu Hause bleiben. Schön, das Pendeln fällt weg. Aber neue Herausforderungen warten.   [caption id="attachment_5080" align="alignleft" width="579"] Effizienz zu Hause steigern? Das ist eines der Gebote unserer Zeit. (Bildquelle Adobe Stock)[/caption] Home-Office mit dem Arbeitgeber abklären Sprechen Sie zu allererst die Modalitäten des Home-Office mit Ihrem Arbeitgeber ab. Dabei geht es um Arbeitszeit- und Pausenregelungen oder auch die Frage, welche Programme Sie für das Arbeiten zu Hause brauchen und inwieweit diese vom Arbeitgeber gestellt und eingerichtet werden. Stellen Sie eine geeignete technische Ausstattung sicher, dazu gehören

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Wer kommt wegen Corona -Verdachtes in häusliche Quarantäne und wie sieht die dann aus? Was darf man in dem Fall, was nicht? Und welche Sanktionen gibt es?   Das Wort Quarantäne schwirrt ständig durch die Nachrichten. Wir beantworten die wichtigsten Fragen.   [caption id="attachment_5055" align="alignleft" width="300"] Die Zeit in Quarantäne kann einem lang werden - machen Sie das Beste draus. (Bildquelle Adobe Stock)[/caption] Wer entscheidet über eine Quarantäne? Das zuständige Gesundheitsamt ordnet eine Quarantäne an. Wer für Sie zuständig ist, sehen Sie hier. Menschen, die unter häuslicher Quarantäne stehen, müssen nicht infiziert sein. Es besteht nur die Gefahr, dass sie infiziert sein könnten. Ziel der Maßnahme ist es, die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen.   Wer kann in Quarantäne kommen? Zunächst kommen Menschen in Quarantäne, die positiv auf den Corona-Virus getestet wurden, aber kaum Symptome zeigen. Weiterhin kann sie verhängt werden, wenn die Betreffenden innerhalb der vergangenen 14 Tage in Risikogebieten waren oder wenn sie Kontakt zu Infizierten hatten.   Muss ich den Anweisungen des Gesundheitsamtes folgen? Eine Quarantäne dient dem Schutz

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Nicht nur die Vorratskammer sollte in Krisenzeiten gut bestückt sein. Auch sollte jeder die Medikamente im Haus haben, die er braucht. Bunkern ist allerdings auch in Zeiten von Corona nicht nötig.   Schnell ist es passiert: Eine Schnittwunde beim Gemüseschneiden, ein Splitter im Daumen bei der Gartenarbeit, Halsweh oder ein verdorbener Magen - und schon ist Not am Mann. Deshalb ist es sinnvoll, eine gut sortierte Hausapotheke zu haben.   [caption id="attachment_5045" align="alignleft" width="606"] Was gehört in meinen Medikamentenschrank? Lassen Sie sich in der Apotheke beraten. (Bildquelle Adobe Stock)[/caption] Verordnete Medikamente müssen ausreichen Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) rät, vom Arzt verordnete Medikamente zu Hause immer vorrätig zu halten. Sollte wegen einer Corona-Infektion eine häusliche Quarantäne angeordnet werden, sollte der Vorrat - ähnlich wie bei Lebensmitteln - für etwa 14 Tage reichen. Viel länger muss man damit nicht auskommen. Gebetsmühlenartig wiederholen die Behörden immer wieder: Supermärkte, Banken und Apotheken bleiben geöffnet. Es gibt also keinen Grund, Medikamente zu hamstern. Denn auch Pillen und Salben haben

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Um die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen, hat die Regierung viele Maßnahmen unternommen. Aber auch der Einzelne kann einiges tun, um sich und andere nicht anzustecken. Tipps für den Alltag.   Unser Alltag hat sich in Zeiten der Corona-Krise grundlegend geändert. Öffentliche Veranstaltungen wurden nach und nach abgesagt, Menschenansammlungen verboten, Geschäfte, Bars und Restaurants geschlossen. All dies dient dem Ziel, die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen und die Zahl der Neuinfizierten zu senken.   [caption id="attachment_5035" align="alignleft" width="300"] Besser in die Armbeuge als in die Hand husten. Das ist hygienischer. (Bildquelle Adobe Stock)[/caption] Social Distancing als oberstes Gebot Um das zu erreichen, lautet das grundlegende Gebot: Bleiben Sie zu Hause, so viel und so oft es geht. Jeder sollte seine Kontakte auf ein Minimum zurückfahren. Im privaten Umfeld bedeutet das, keine Feier, keine Verabredung mit Freunden, kein Theater- oder Konzertbesuch.   Für das Arbeitsleben heißt das: Wenn es geht, im Home-Office arbeiten, Präsenzmeetings, Dienstreisen und andere persönliche Kontakte vermeiden. Dieses Abstandhalten im privaten und beruflichen Bereich hat längst einen

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Was ist das Besondere an dieser Lage? Man kann es kaum in Worte fassen, warum Corona eine besondere Chance ist. Daher geschieht dies hier in Form von 1o Thesen.   Erst langsam wird das nicht zu Greifende fassbar. Es sind Veränderungen, deren Ausmaß wir nur erahnen können. Zugleich wissen wir vieles bereits oder können es noch lernen. Hierzu eröffnen die folgenden 10 Thesen einen Blick auf die Chancen, Ausblicke und Einsichten.   [caption id="attachment_5021" align="alignleft" width="385"] (Bildquelle Adobe Stock)[/caption]   Alles ist nicht neu:   Das Schöne an Geschichte ist, dass immer wieder dasselbe passiert, nur eben anders! Die erste These ist also keine im eigentlichen Sinn, sondern ein Revue passieren lassen. Festzustellen oder vielmehr anzuerkennen, dass dies nicht die erste Krise ist und auch nicht die letzte sein wird, mag der erste Schritt sein mit ein wenig Rationalität auf die jetzige Situation zu blicken. Zugegebenermaßen ist die jetzige kritische Situation zwar überdurchschnittlich massive, aber dennoch nicht mehr als eine neue Aufgabe, die es zu überwinden gilt

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Die Fitnessstudios sind bis auf Weiteres geschlossen, Lauftreffs und Fußballtraining finden nicht statt. Aber gerade Sport hilft in der Corona-Krise.   Kniebeuge vor dem Fenster, Wasserflaschen oder -kisten stemmen und Liegestütze zwischen Bett und Kleiderschrank - ist das das Sportprogramm der kommenden Wochen? Ja, warum nicht?   Ob Fußball, Tennis, Workout oder Joggen: Wer regelmäßigen Sport gewohnt ist, will sich trotz des Gebotes, zu Hause zu bleiben, weiter bewegen. Die Corona-Krise fordert von Sportlern also Kreativität und Einfallsreichtum.   Und auch weniger Sportbegeisterten hilft Bewegung. Gerade jetzt, denn viele Menschen arbeiten derzeit im Home-Office: Dadurch fällt nicht nur der Weg zur Arbeit weg, sondern auch andere gewohnte Bewegungen werden reduziert. „Und der Kühlschrank ist immer voll“, warnt Ingo Froböse, Professor an der Deutschen Sporthochschule in Köln, im WDR. Also müssen alternative Lösungen her, damit alle gut durch die schwierige Zeit kommen.   [caption id="attachment_5004" align="alignnone" width="455"] Fitness-App aufs Handy oder Tablet laden und los geht's! Das macht gute Laune und verleiht ein angenehmes Körpergefühl. (Bildquelle Adobe Stock)[/caption] Warum hilft

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Easy wie immer in Australien. Dachte man: Jetzt erklärt der Premierminister dem Corona-Virus den Krieg.   Und wieder einmal wiederholt sich scheinbar die Corona-Geschichte. Werden wir diesmal was lernen? Beobachtungen von der anderen Seite der Welt.   Der Australier ist entspannt, vielleicht zu entspannt. Schulen bleiben vorerst offen. Es bahnt sich an, was weltweit in allen Ländern zu beobachten war, in denen das Virus um sich griff. Obgleich erste Fälle bereits ende Januar registriert wurden, dauerte es weitere 1.000 registrierte Infektionen und “regionale Alleingänge“ bis die Regierung am Abend des 22. März die ersten einschneidenden Regulierungsmaßnahmen verhängte, nachdem nur Tage zuvor, am 19. März, die australischen Grenzen geschlossen wurden. [caption id="attachment_4983" align="alignright" width="478"] (Bildquelle Adobe Stock)[/caption] War das zu entspannt? “Mate, first the bush-fires, and now this! They messed it up again, and the worst is our totally incompetent PM, he’s an embarrassment” hört man nun viele die jetzige Lage paraphrasieren. PM, damit ist der Premierminister gemeint. Um zurückzukommen, tatsächlich wäre es ehrlich von sich selbst und

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Händewaschen ist eine einfache und wirksame Maßnahme, um sich und andere vor Ansteckung mit dem Corona-Virus zu schützen. Man sollte es nur richtig machen.   Einfach ein paar Tröpfchen Wasser über die Hand träufeln, abtrocknen, fertig. So leicht geht das mit dem Händewaschen nicht - vor allem in Zeiten der Corona-Pandemie muss man seine Hände gründlich von Krankheitserregern befreien. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zeigt, wie es geht.   Warum ist das Händewaschen wichtig? Ob Türklinken, Haltegriffe in der U-Bahn oder Einkaufswagen-Griffe: Hände fassen ständig alles an und kommen so mit unzähligen Keimen in Kontakt. Diese können sie auf alles übertragen, was sie anschließend berühren. Fasst man sich dann ins Gesicht, können die Erreger über die Schleimhäute von Mund, Nase und Augen ins Körperinnere gelangen und eine Infektion auslösen. Hände waschen unterbricht den Übertragungsweg.   Wann muss ich Hände waschen? So oft wie möglich! Zunächst gelten beim Händewaschen die grundlegenden Regeln: Immer sofort, wenn man nach Hause kommt. Dann immer nach dem Toilettengang, vor und nach dem

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