Informationen und Impulse für das Corona-Zeitalter

April 2020

Corona ist schon da. Aber der Urlaub kommt schließlich auch. Können diesen Politiker einfach so wegschließen? Zumindest erwartet ein mündiges Volk sinnvolle Regelungen. Ansonsten könnte man sich da ja an die Gelbwesten aus dem schönen Urlaubsland Frankreich erinnern.   Auch wenn man es kaum bemerkt, aber durch Deutschland oder sogar die gesamte Welt geht neuerdings eine unsichtbare Grenze – nämlich zwischen denen, die arbeiten und jenen, deren Arbeitskraft aktuell nicht gefragt ist. Das mag erstaunen, will nicht jeder sofort wahrhaben, aber muss nun einmal genauer betrachtet werden. Das Ziel unserer Analyse: Lösungen anzubieten, die es allen ermöglichen, den verdienten oder halt notwendigen Urlaub auch in diesem Jahr zu genießen.   Berufstätige mit Arbeit Zuerst einmal sind da jene, die durcharbeiten dürfen: Genauer gesagt handelt es sich hierbei um etwa die Hälfte der Berufstätigen, die den Laden buchstäblich am Laufen halten – zum Beispiel mit Nahrung, Strom, Wasser, Öl, Gas, Müllabfuhr, Güterverkehr, im Medizin und Pflegeberich bei der Warenproduktion, den Medien,

Ein Résumé. Ein Blick in die Glaskugel. Und eine erste Definition der kommenden Generation Corona. 2019? Das war ein im positiven Sinne modernes Jahr. Trotz steigender Weltbevölkerung nahm die Zahl von hungernden Menschen ab. Das wurde mit dem weiteren Wachstum der Industrie begründet. In den alten Industrienationen stieg der Anteil der erneuerbaren Energien, in den neuen der CO2-Ausstoß. Darüber hinaus war endlich auch in den Entwicklungsländern ein Großteil der Bevölkerung online mit der Welt vernetzt, womit zugleich auch dort das Hamsterrad des Konsums angelaufen war. Ferngesteuerte Drohnen konnten uns beliefern, aber auch beobachten und dann waren da noch die ersten mit Strom getriebenen Flugzeuge im Test. Andererseits stiegen die globalen CO2-Emissionen, die Temperaturen, die Massentierhaltung und dies alles trotz Fridays for future. Aber letzteres waren erst einmal nur mediale Ausrufe und so wurden die schmerzlichen Schritte zu allgemeinen wie auch speziellen Reduktionen erst einmal auf die kommenden Generationen verschoben. Entsprechend stieg auch die Temperatur auf unserer

Lockdown? Ja, das ist Englisch Wer den Krieg gewinnt, ist sexy. Das weiß nicht nur Sylvester Stallone alias Rocky im Muskelshirt, sondern wusste ganz Deutschland bereits in den 50er-Jahren – und feierte dann mit Elvis schon wieder einen von drüben als King. Fast könnte man schlussfolgern, dass unsere Geschichte aktuell ganz anders aussehen würde, wenn jener Obama zufällig in einem Vorort von Stuttgart geboren wäre. [caption id="attachment_6213" align="alignleft" width="199"] (Bildquelle Adobe Stock)[/caption] Zugegeben, das war eine lange Einleitung, um zum eigentlichen Thema zu kommen, welches da heißt: Nicht nur Sieger sind sexy, sondern eben deren Sprache auch. Letzteres liegt inmitten der Corona Krise eigentlich auf der Hand, denn jenes Wörtchen „Lockdown“ ist derzeit in aller Munde. Dies eindeutig häufiger als der tatsächliche Virus. Mehr noch, fast schon süßlich wird dieses „Lockdown“ oder halt jenes „Shutdown" ausgesprochen, ganz so, als meinte man damit den Vorabend zum Nikolaustag. Wobei so dumm diese kindische Strategie gar nicht mal ist, denn

So hat sich die Medizin auf Covid-19 eingestellt: in slow motion, aber high end intensiv. Die meisten waren tapfer, einige nicht. Im März 2020 legte die Bundeskanzlerin in ihrer Ansprache die Risiken einer Covid-19-Infektion dar und begründete die Maßnahmen der Regierung. Daraufhin brach die Börse ein und im Medizinbetrieb sank der Personalstand. Und ja, an manchen Tagen geschah dies alles auf nahezu wunderbare Weise im prozentualem Einklang.   Sicherheitshalber arbeitsunfähig Und das, obwohl diese zur systemrelevant erhobene Berufsgruppe doch allabendlich vom Balkon aus vom Volk mit Applaus bedacht wurde und die Medien sie zu den wahren Helden erhob.  Obwohl Extravergütungen in Aussicht gestellt wurden, verabschiedete sich ein Teil der Mitarbeiter erst mal aus dem Dienst im Gesundheitswesen. Meist mit einem gelben Schein. Nicht Kurzarbeit mit 60 bis 67 Prozent Lohnauszahlung oder Entlassung, sondern gesund zu Hause bei den Kindern bei 100 Prozent Lohn. Gestresste Hausärzte ohne Schutzkleidung stellten Krankschreibungen bei kleinen Argumenten aus. Triftige Argumente waren: Großeltern sind aus der

Viren leben mit Menschen seit jeher in einer Symbiose. Sie helfen ihnen, sich weiter zu entwickeln und sie beeinflussen sogar das Wetter. Einige Fakten und Denkanstöße.   Wir Lebewesen - Menschen, Tiere, Pflanzen und selbst Bakterien - leben mit etwa zwei Millionen verschiedenartiger Viren auf der Erde zusammen. Diese bestehen aus einer Eiweißkapsel. Darin wird die Erbinformation des Erregers, die RNA oder DNA, geschützt. Viren benötigen den Stoffwechsel einer Wirtszelle, um sich zu vermehren. Die Lebewesen der Erde gehen mit ihnen eine Koevolution ein. Viren sind nämlich für die Weiterentwicklung ihrer Wirte eine wichtige Triebkraft. Selbst die menschliche DNA besteht zu acht Prozent aus viralen Sequenzen. Die ersten Viren haben sich wahrscheinlich aus dem Erbgut von einfachen Lebewesen, aus deren RNA oder DNA, herausgetrennt. Wie entstand menschliches Leben? Unser Sonnensystem entstand vor etwa 4,5 Milliarden Jahren aus einer Wolke aus Staub und Gas. Damit entstand die Geschichte des Lebendigen auf unserem Planeten Erde. Aus Kohlenstoffverbindungen entwickelten sich nach Millionen von Jahren die

Laufen wegen Corona Mietschulden für Wohn- oder Gewerberäume zwischen dem 1. April und dem 30. Juni 2020 auf, darf der Vermieter nicht kündigen. Das haben Bundestag und Bundesrat beschlossen. Aber wie immer liegt die Tücke im Detail. Grundsätzliches zuerst: Zahlt der Mieter für zwei aufeinander folgende Monate keine Miete oder verweigert „einen nicht unerheblichen Teil“, riskiert er die fristlose Kündigung durch den Vermieter. Dies wird jetzt eingeschränkt: Wer durch die Corona-Pandemie wirtschaftlich strauchelt, ist vor der Kündigung und Wohnungslosigkeit geschützt. Beschlossen und verkündet von Bundestag und Bundesrat Ende März 2019 im Zusammenhang mit einem großen Paket gesetzlicher Maßnahmen, um die wirtschaftlichen und rechtlichen Folgen der Corona-Krise abzumildern, schreibt Haufe-Online. Nach dem Gesetz können Mietrückstände aus dem Zeitraum von April bis Juni 2020, die auf den Auswirkungen der Corona-Pandemie beruhen, nicht zur Begründung einer ordentlichen oder fristlosen Kündigung herangezogen werden. Auf sonstige Kündigungsgründe wie etwa Eigenbedarf erstreckt sich die Beschränkung des Kündigungsrechts nicht. Die Kündigungsbeschränkung gilt für Wohn- und

Leergefegte Straßen, verwaiste Plätze, bundesweite Kontaktsperre: Um die Verbreitung von Corona zu verlangsamen, ziehen sich die Menschen in die eigenen vier Wände zurück. Doch was ist, wenn Reparaturen im Haus nötig werden oder lange geplant waren? Dürfen Handwerker überhaupt noch in unsere Häuser und Wohnungen kommen? [caption id="attachment_5952" align="alignnone" width="1024"] So meistern Klempner, Maler oder Elektriker die Krise. (Bildquelle Adobe Stock)[/caption] Die gute Nachricht zuerst: Ja, für Reparaturen dürfen Handwerker trotz der Corona-Krise weiterhin ins Haus. Allerdings nur unter den bekannten Einschränkungen – dazu zählt, sich nicht die Hand zu geben und Mindestabstände zwischen Handwerker und Kunden einzuhalten. Bestehende Aufträge müssen nicht storniert werden, schreibt das "Handwerksblatt" und gibt Empfehlungen, was es bei der Ausführung von Handwerksarbeiten bei Kunden zu beachten gilt. Das Handwerk leidet unter Corona-Krise Allerdings kämpft auch das Handwerk unter den Auswirkungen der Corona-Krise und leidet unter erheblichen Umsatzeinbußen. Aus Sorge um Ansteckung mit dem Virus oder dessen Verbreitung werden aktuell viele Aufträge abgesagt. Sowohl

Corona trifft den Immobilienmarkt: Vermietern von Büros, Einzelhandel und Restaurants drohen hohe Ausfälle. Aber kann ich in der Corona-Krise meine Mietzahlungen einfach stoppen wie Adidas, H&M und Co.? Welche Rechte Vermieter und Mieter gewerblicher Flächen jetzt haben.   Geschlossene Geschäfte, Hotels und Produktionsstandorte, abgesagte Messen, Kurzarbeit und Home-Office für Millionen Mitarbeiter sowie drastische Verdienstausfälle für Selbstständige – das Corona-Virus breitet sich weiter aus und macht auch Immobilienbesitzern, Mietern und gewerblichen Mietern verstärkt Sorgen. Mieter von Ladenflächen klagen über erhebliche Umsatzeinbußen, wenn das Geschäft weiter nicht geöffnet werden darf und Kunden ausbleiben. Aber welche Auswirkungen hat die Corona-Krise auf meine vertraglichen Pflichten? Bleibe ich als Mieter zur Mietzahlung verpflichtet? Oder kann ich eine Vertragsanpassung verlangen? Auch im Immobilienmarkt: Verträge sind einzuhalten Mietzahlungen einfach zu stoppen, ist keine gute Idee, denn nur Mietwohnungen stehen unter besonderem Kündigungsschutz. So einfach geht es also nicht, denn: Auch in Krisenzeiten gilt der Grundsatz „pacta sunt servanda“ unverändert – Verträge sind einzuhalten. Und zwar von beiden Seiten. Folglich

Haben Sie sich sich schon einen Lappen besorgt? Oder sind Sie noch dabei, sich selbst einen zu schneidern? In Hamburg sind am Wochenende vier Millionen Schutzmasken eingeflogen worden, aber die gehen an medizinische Einrichtungen. Was bleibt uns also übrig, schon mal nach Alternativen zu schauen. Da war Ex-Kanzler Gerhard Schröder unserer Zeit voraus, als er sich vor kurzem mit seiner koreanischen Frau vor einem Supermarkt zeigte. Vielleicht wollten sie sich auch vor den Augen der Öffentlichkeit schützen, denn ihre Atemmasken waren so groß, dass man sich fragte, ob die nicht unter das Vermummungsverbot fallen. Doch Schröder, ganz Politiker, trug eine Botschaft mit sich herum: Tut was. Wartet nicht, bis China wieder liefert oder Trump uns die Ladungen an irgendeiner Landesgrenze nicht wegschnappt! Anleitungen gibt’s im Internet genug. Und wie bunt wird unsere Republik erst, wenn sich bald immer mehr Menschen mit selbstgenähten Lappen im Leoparden oder Tigerenten-Look aus dem Hausarrest befreien. Das Gespenst „Maskenpflicht“