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Dezember 2021

Der passende Corona Haarschnitt für Mann oder Frau: Die Frisur gerät während der Corona Krise allmählich außer Form? Solange der Friseur geschlossen hat, heißt es jetzt den Haarschnitt selbst erledigen. Hier die wichtigsten Tipps zum Haare selber schneiden.   [caption id="attachment_6041" align="aligncenter" width="2560"] Corona oder nicht: Den Pony nachschneiden kann man meist auch alleine. (Bildquelle Adobe Stock)[/caption]   Der Lockdown bezüglich Corona läuft  und allmählich zeigen sich die Folgen an allen Ecken und Enden. Denn nicht nur Restaurants und Bars sind zu, auch Friseursalons mussten ihre Türen vorübergehend schließen. Nicht nur, dass bei regelmäßig getönten Haaren die Farbe an den Ansätzen allmählich rauswächst. Auch das Wachsen der Haare selbst wird für viele zum Problem. Manche sind da fein raus: Lange Haare können einfach weiter wachsen, bis sie irgendwann gekappt werden. Aber ein Kurzhaarschnitt zeigt sich schnell außer Form. Was tun? Haare selber schneiden? Familienmitglieder fragen? -- -- -- Bevor es losgeht. 5 Corona Regeln für Haare-Selbstschneider:   1. Keep it simple: Daher kein komplizierter Schnitt 2. Haare im trockenen Zustand schneiden 3. Richtige

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Warum ist dieses Interview mit Philipp Sievert Blom bemerkenswert? Warum sollten mehr Menschen so denken? Und warum wird stattdessen nichts als Angst empfunden?   Nein, nicht alle wichtigen Fragen wirft Blom auf, nicht alle kann er beantworten. Auf jeden Fall ist dieser Blom geistig rege und mutig genug für große Gedanken. Sozusagen wagt er sich wie der Wetterfrosch im Einmachglas erstaunlich weit nach oben. Und in Zeiten der unnatürlichen Naturkatastrophen werden bald schon die wenigen klugen Klimafrösche ihre ganz eigene Hochkonjunktur haben. So, das war jetzt mal starker Tobak. Aber wenn es nicht ordentlich qualmt, liest ja keiner weiter. Kommen wir also zu den Grundlagen: Dieser Philipp Sievert Blom kommt aus Hamburg und seine Berufsbezeichnung lautet Schriftsteller, Historiker, Journalist und Übersetzer. Der Mann denkt also nach, bringt sich ins Gespräch und kann davon leben. Ach so, ja auch das Fernsehen, also das kluge aus der Schweiz, interessiert sich für ihn – und lädt ihn zu einem Interview nach Zürich Anfang des Jahres 2021 ein.

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Die neue höchstinfektiöse Omikron Virus Variante des Corona-Virus mit über 50 Mutationen gegenüber dem SARS-CoV-2 Wildtyp wurde im November erstmals von südafrikanischen Wissenschaftlern veröffentlicht. Regional ist in Südafrika, obwohl dort gerade Sommer ist, eine  Zunahme der Infizierten um beachtliche 400 Prozent in der zweiten Dezemberwoche dokumentiert. In Europa wurde Omikron bereits in Proben von Mitte November in den Niederlanden nachgewiesen. Die Variante scheint aber bereits schon viel länger zu existieren. So wurde diese Mutation in Proben von Reisenden aus Nigeria bereits Oktober 2021 nachgewiesen. Der Stammbaum der Omikron Variante reicht sogar in das Jahr 2020 zurück. Nach Angaben der WHO ist diese bereits bis zum 11. Dezember 2021 in 57 Ländern aufgetreten beziehungsweise nachgewiesen. Gegen Omikron besteht ein verminderter Schutz durch die gängigen mRNA Impfstoffe. Das macht die Hoffnung der "letzten Optimisten" auf ein rasches Ende der Pandemie endgültig zunichte. Auch Genesene infizieren sich mit der neuen Variante erneut. Bei jungen Menschen unter 5 Jahren führt Omikron in Südafrika häufiger zu schweren

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Mitten in der vierten Corona-Welle im Dezember 2021 ist ein ganz eindeutiger „Gamechanger“ für alle nicht in Sicht. Durch die neue Omikron Variante ist auch für Genesene und vollständig Geimpfte kein sicherer Schutz vor eine Infektion gegeben, aber wohl nach einer 3 Impfung ein Schutz vor schweren Verläufen.                  Trotzdem hat sich die Situation in verschiedener Hinsicht gegenüber dem Winter 2020/21 für viele gebessert. Wirksame Medikamente kommen, Impfungen sind bereits da, ihre Wirkdauer liegt jedoch abhängig von individuellen Faktoren nur bei Monaten. Aber auch eine neue Variante mit vielen Mutationen hat sich gerade gezeigt und verunsichert alle.   Wieder mehr Kontakte im Jahr 2021 – aber weniger SARS-CoV-2 Die Menschen in Europa haben wieder deutlich mehr Kontakte als im ersten Jahr der Pandemie. Kultur- und Sportveranstaltungen, Reisen und große Feiern waren 2021 wieder möglich. Und trotzdem ist die Anzahl der an oder mit Corona verstorbenen Menschen in Europa und den USA deutlich niedriger als 2020. Geimpfte haben in den ersten Monate nach vollständiger Impfung ein nur

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Agamben spaltet im Hinblick auf Corona seit dem Frühjahr 2020 Italien. Und auch in der Schweiz liest man dank der „Neue Zürcher Zeitung“ ausführlich von ihm. Dies mag seine Gründe auch darin haben, dass der hoch angesehene Philosoph Agamben in den katholischen Hochburgen mit seinen Thesen auf offene Ohren trifft. Nun ja, jedoch inmitten der Krise halt der Denker damit auch nicht überall auf Zustimmung. Aber vielleicht erst einmal der Reihe nach: Ende Februar 2020 erschien in Italien sein Artikel „Die Erfindung einer Epidemie“ in „Il manifesto“. Darin spricht er von „hektischen, irrationalen und völlig grundlosen Notfallmaßnahmen“ bezüglich des coronalen Virus. Er unterstellt dem Gesamtgeschehen, dass es lediglich eine „vermutete Epidemie“ sei. Zwei Wochen später legt er in einem Blogbeitrag nach und erklärt, dass bereits die Idee einer Ansteckung „eine der unmenschlichsten Folgen“ der Italien beherrschenden Corona-Furcht sei. Er unterstreicht zugleich, dass die geltenden Dekrete faktisch jedes Individuum in einen potenziellen Überträger verwandeln. Dies wird von ihm mit früheren Terrorgesetzen verglichen, welche „faktisch

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Der slowenische Philosoph beschrieb es in Büchern und jetzt kommt sie näher, jene postapokalyptische Zeit wie sie sonst nur Hollywood-Produktionen anbieten. Dabei stellt er heraus, dass die aktuelle Epidemie über einen unapokalyptischen Charakter verfügt. Slavoj Žižek schlussfolgert in einem Artikel in der Welt, dass zwar unsere Welt zusammenbricht, aber dass sich dies hinzieht. Er stellt zudem fest, dass sich die aktuelle Realität nach keinem Filmskript richtet. Es müssen also dringend neue Drehbücher, Geschichten her. Diese sollen dann die Richtung vorgeben, in welche sich die Menschheit hin bewegen soll. Vielleicht, so der Philosoph, sollten wir akzeptieren, dass wir auch weiterhin in einer „viralen Welt" leben – werden. Und damit einer, die bedroht bleiben wird, denn selbst ein erfolgreicher Impfstoff kann nicht verhindern, dass bald schon die nächste Pandemie auf uns zukommen könnte. Das alles sagt der Star der europäischen Philosophie und verweist dann, auf unsere US-amerikanische Kulturschmiede in Kalifornien mit den Worten: „Was wir jetzt brauchen, ist Hoffnung am Horizont, was wir

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Eine andere Perspektive auf die Corona Pandemie und die Angst davor bietet Thomas Warren Campbell. Und ja, es handelt sich bei ihm um eine seltene Persönlichkeit aus den Bereichen Physik und Spiritualität. Zudem ist das einer, der bei Raumschiff Enterprice hätte mitspielen können und tatsächlich für die NASA arbeitet. Daneben schreibt dieser Thomas Warren Campbell, auch Tom Campbell genannt, solche Bücher, die Einstein gelesen hätte. Wie auch immer, er ist kein aktueller Superstar, aber wenn man in tausenden von Jahren auf uns schaut, könnte sein Name schnell fallen. Allerdings geht es hier nicht um zukünftige Memoiren, sondern um jenen Mann, den seine Freunde und Fans einfach Tom oder Tom Campbell nennen. In einem Interview mit einem Privatsender zum Thema Corona unterstreicht er dann auch gleich, dass es sich bei der Pandemie um die erste globale Krise handelt. Dies hat seine eigene Bedeutung. „Eine einfache Krise für einen selbst ist schlimm. Aber nun haben wir eine umfassende und eben eine, die uns eine

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Eine gute Philosophie: Der Harvard Philosoph Michael Sandel sieht in den aktuellen Protesten der Gesellschaft gegen die Beschränkungen rund um Covid-19 auch eine Rebellion gegen die Leistungseliten und deren Überheblichkeit. Der Professor an der renommierten Harvard Universität führt zudem an, dass die Corona- bzw. Covid-19 Pandemie die westlichen Industriegesellschaften noch weiter spalten könnte. So warnt der in Harvard Philosophie lehrende Sandel davor, dass viele Bürger wütend seien, weil sie fühlen, dass die wirtschaftlichen wie auch politischen Eliten in Wirklichkeit auf sie herabschauen. Als einen ersten Lösungsansatz führt er ins Feld, dass wir zunächst eine öffentliche Debatte darüber führen müssen, was eigentlich gesellschaftlicher Erfolg bedeutet und wie er aufgebaut wird. Dabei geht es seiner Meinung nicht nur um wirtschaftliche Ungleichheit und Fragen der Einkommensverteilung, sondern genauso müssen die kulturellen Aspekte der Ungleichheit diskutiert werden. [caption id="attachment_11392" align="aligncenter" width="2560"] Michael Sandel lehrt als Professor in Harvard Philosophie. Er nimmt Stellung zu Unruhen in der Gesellschaft und Covid-19.[/caption] Harvard? Bedeutet auch eine Gesellschaft mit Diskussionsfreude Im April 2020 stellte

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Corona? Ja, die Pandemie schult letztlich die Achtsamkeit beziehungsweise Awareness. Vor allem ist diese für den spirituellen Lehrer Eckhart Tolle eine besondere Lektion und Meditation. Er gibt dazu dann auch die entsprechenden Anweisungen wie auch intelektuellen Hinweise.   Eckhart Tolle verweist als spiritueller Lehrer darauf, dass sich viele Menschen vor der Krise rund um Corona ängstigen. Er erläutert als Hilfe die sogenannte Meditation der Achtsamkeit. Zuerst einmal beginnt er aber den Umstand zu hinterfragen, dass halt viele das aktuelle Geschehen als negativ, schlecht oder böse bewerten. Er verweist dabei auf Shakespeare, von dem das Zitat stammt: „Nothing is ever good or bad, but thinking made it so.”     Ein geistiges Experiment – für die Zeit von Corona Tolle erläutert, dass sich viele unglücklich machen, indem sie nicht bemerken, dass der Geist jeglicher Situation etwas hinzufügt. „Wir kommentieren und bewerten ständig. Aber das, was passiert, ist erst einmal das, was passiert.“ Es geht also seiner Meinung nach darum, etwas weder als gut noch schlecht zu interpretieren. Schlussendlich

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Nach Monaten der durch Corona verursachten Krise wirken die Menschen müde wie in einem Burn-out. Der Soziologe Hartmut Rosa vermutet, dass uns allen die Energie ausgegangen ist. Hartmut Rosa, seines Zeichens renommierter Soziologe und Politikwissenschaftler, lässt in einem Zeit-Interview seine Gedanken um das Thema Corona weit zirkulieren. Ist es nun ein Burn-out oder eine Energieausbruch – oder beides? Zuerst einmal beginnt Rosa mit dem US-amerikanischen Soziologen Randall Collins. Jener breitet in seinem Werk den Begriff der emotionalen Energie aus. Daneben wird der Literaturwissenschaftler Stephen Greenblatt erwähnt. Letzterer hat ein Konzept sozial zirkulierender Energie vorgeschlagen, welche beispielsweise auch von den Werken Shakespeares ausgehen soll. Außerdem wir der französische Philosoph Tristan Garcia erwähnt, nach dem sich in modernen Gesellschaften ein intensives Leben zum Standard entwickelt hat. Last but not least wird auf Lévi-Strauss verwiesen, der sogar von heißen und kalten Gesellschaften spricht.   „Corona-Mehltau", sagt der Soziologe Hartmut Rosa, liege auf der Gesellschaft. Unmengen von Energien – lassen uns staunen Soziale Energie, drückt sich nach Rosa, in rasenden

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