Informationen und Impulse für das Corona-Zeitalter
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Januar 2021

Er ist ein holländischer Schriftsteller und die Figuren in seinen Romanen stecken ständig in Krisen. Und: Aus der vom Coronavirus ausgelösten Krise lässt sich erkennen, wie wertvoll das Leben ist, meint Leon de Winter. Der Schriftsteller Leon de Winter hat sich viele Gedanken über den Coronavirus gemacht - und das seit etwa zehn Jahren. Warum? Weil er an einer TV-Serie über einen Virus schreibt. Allerdings kommt ihm das selbst jetzt seltsam vor: „Es ist seltsam, wenn es real wird. Wenn es deinen Kopf verlässt und Realität wird“, sagt der 66-Jährige in einem Video der „Deutschen Welle“.   Die Situation im ersten Lockdown Während der Corona Krise sitzt Leon de Winter in seinem Haus in Holland. Was er in den Coronavirus Zeiten am meisten vermisse sei die Leichtigkeit des Alltagslebens in der westlichen Welt: Einfach in einen Laden gehen, herumlaufen, rumhängen. Sorglos sein und nicht in den Menschen, die man treffe, eine Bedrohung sehen. Dies sei ein „schrecklicher Verlust“.     Mehr Geld für die eigene Sicherheit ausgeben Und

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Pascal Bruckner polarisiert Frankreich und Paris – gerne. Dies auch in Zeiten von Corona. Genauer gesagt tut er dies dann als  französischer Philosoph wie auch Mitglied der berühmten „New French Philosophers". Letztere sind dann allerdings mit Bernard Henri-Levi, Alain Finkielkraut und André Glucksman auch nicht mehr ganz so neu. In einem Interview mit „Israel Hayom“ geht der berühmte Querdenker Pascal Bruckner speziell auf die gegenwärtige politische Situation in Frankreich ein. Dazu gesellen sich dann noch  eher persönliche Beobachtungen und Gedanken zur Corona-Pandemie.   Beunruhigend: Die Entspannung in der Corona-Katastrophe Für Bruckner sind im Frühjahr die Franzosen nicht bereit für das, was kommen wird. Denn, er scheint sich da sicher zu sein, es wird sich die Lage extrem verschlimmern. Sein Pessimismus kommt nicht von ungefähr, denn immerhin ist die Grande Nation zu dieser Zeit bereits mit über 25.000 Toten eine der am stärksten von der Pandemie betroffenen Länder. Paris, Frankreich wie auch die gesamte Welt wird zudem bald schon vor einer immensen wirtschaftlichen Katastrophe stehen,

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Der passende Corona Haarschnitt für Mann oder Frau: Die Frisur gerät während der Corona Krise allmählich außer Form? Solange der Friseur geschlossen hat, heißt es jetzt den Haarschnitt selbst erledigen. Hier die wichtigsten Tipps zum Haare selber schneiden.   [caption id="attachment_6041" align="aligncenter" width="2560"] Corona oder nicht: Den Pony nachschneiden kann man meist auch alleine. (Bildquelle Adobe Stock)[/caption]   Der Lockdown bezüglich Corona läuft  und allmählich zeigen sich die Folgen an allen Ecken und Enden. Denn nicht nur Restaurants und Bars sind zu, auch Friseursalons mussten ihre Türen vorübergehend schließen. Nicht nur, dass bei regelmäßig getönten Haaren die Farbe an den Ansätzen allmählich rauswächst. Auch das Wachsen der Haare selbst wird für viele zum Problem. Manche sind da fein raus: Lange Haare können einfach weiter wachsen, bis sie irgendwann gekappt werden. Aber ein Kurzhaarschnitt zeigt sich schnell außer Form. Was tun? Haare selber schneiden? Familienmitglieder fragen?   Bevor es losgeht. 5 Corona Regeln für Haare-Selbstschneider: 1. Keep it simple: Daher kein komplizierter Schnitt 2. Haare im trockenen Zustand schneiden 3. Richtige

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Der Beatles John Lennon und das Glück!   Hierzu der ganze Text des längeren Zitats: Als ich 5 Jahre alt war, sagte mir meine #Mutter immer, dass das #Glücklichsein das Wichtigste im Leben ist. Als ich zur #Schule ging, fragten sie mich, was ich sein wollte, wenn ich #erwachsen war. Ich schrieb „glücklich“ hin. Sie sagten mir, dass ich die #Aufgabe nicht verstanden habe, und ich sagte ihnen, dass sie das #Leben nicht verstanden hatten.

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Als Soziologin und Philosophin hat sie die Queer-Theorie entwickelt. Jetzt kritisiert  Judith Butler aus Berkeley die US-Regierung bezüglich des Umgangs mit Corona. Sie verweist auf die Notwendigkeit, sich die Welt neu vorzustellen. Und unser Kapitalismus? Der war gestern. Judith Butler hat auf der Verlagsseite Verso ein Essay bezüglich der Corona-Pandemie eingestellt. Darin betrachtet die Vordenkerin der Queer-Theorie zuerst die vorhandenen Gegensätze der gegenwärtigen Situation. Zum einen ist da die staatlich geforderte Isolation und zum anderen ein Virus, der besonders schnell jegliche Grenzen überschreitet. Daneben, so gibt die Autorin zu bedenken, hat nicht jeder in den USA eine Familie beziehungsweise ein Zuhause für einen Rückzug bezüglich der Isolation. Judith Butler stört als Soziologin und Philosophin vor allem der Umstand, dass die Frage, wer leben und sterben wird, für den Präsidenten lediglich ein Kosten-Nutzen-Problem ist. Andererseits weist sie auf, dass das Virus halt nicht diskriminiert. Stattdessen behandelt dieser erst einmal alle gleich. Zudem hat Corona das Potenzial, die gesamte menschliche Gemeinschaft in eine

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Eine andere Perspektive auf die Corona Pandemie und die Angst davor bietet Thomas Warren Campbell. Und ja, es handelt sich bei ihm um eine seltene Persönlichkeit aus den Bereichen Physik und Spiritualität. Zudem ist das einer, der bei Raumschiff Enterprice hätte mitspielen können und tatsächlich für die NASA arbeitet. Daneben schreibt dieser Thomas Warren Campbell, auch Tom Campbell genannt, solche Bücher, die Einstein gelesen hätte. Wie auch immer, er ist kein aktueller Superstar, aber wenn man in tausenden von Jahren auf uns schaut, könnte sein Name schnell fallen. Allerdings geht es hier nicht um zukünftige Memoiren, sondern um jenen Mann, den seine Freunde und Fans einfach Tom oder Tom Campbell nennen. In einem Interview mit einem Privatsender zum Thema Corona unterstreicht er dann auch gleich, dass es sich bei der Pandemie um die erste globale Krise handelt. Dies hat seine eigene Bedeutung. „Eine einfache Krise für einen selbst ist schlimm. Aber nun haben wir eine umfassende und eben eine, die uns eine

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Großbritannien begründet stark steigende Inzidenz mit einer Virusmutation. Das scheint notwendig: Schließlich sind in England bis Anfang Januar 2021 bisher ca. 80.000 Menschen mit oder an einer SARS-CoV-2-Infektion verstorben. Die Neuinfektionsrate erreicht am 6. Januar 2021 mit knapp 68.000 neu gemeldeten Fällen an einem Tag den bisher höchsten Wert in England. Die 7-Tage-Inzidenz überschreitet in London 1000 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche. Der weitere Anstieg der Infektionszahlen wird in Großbritannien in Zusammenhang mit der als infektiöser geltenden Virusmutation B.1.1.7 gebracht. Für London gilt nun ein harter Lockdown: Keine Schulen, keine Kontakte zu anderen Haushalten, kein Freizeitsport. Das staatliche Gesundheitssystem, der nationale Gesundheitsdienst National Health Service, kurz NHS, zeigt immer größere Lücken in der Versorgung. Operationssäle sind zu Intensivstationen und Kinderabteilungen zu COVID-Stationen umfunktioniert worden. Viele Ärzte und besonders das Intensivpflegepersonal vergleichen ihr Arbeitsumfeld mit einem Kriegsgebiet. Sie wissen nicht mehr, wem sie zuerst helfen sollen. Rettungseinsätze können aufgrund fehlender Ressourcen nicht mehr garantiert zeitgerecht erfolgen. Selbst die Versorgung von Unfallopfern

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Wie darf man sich die Sache mit dem Jahr 2021 so vorstellen. Dieter Mainka stellt eine Prognose, die davon ausgeht, dass eine indirekte Impfpflicht entsteht und er erklärt bereits – wann, wo und wie diese zum Einsatz kommen wird.  Anfang Dezember 2020 gab es nur den Lockdown light. Busse, Bahnen, Kantinen und alle Geschäfte waren voll, man freute sich auf das Familientreffen zu Weihnachten. Viele Deutsche kannten Corona weiterhin nur aus den Medien und etliche sahen sich selbst als unverletzbar. Eben keine Gefahr durch Corona. Die Börse hatte ihr bestes Jahr, das deutsche Bruttosozialprodukt gerade einmal 5,7 Prozent eingebüßt – und die sollen 2021 wieder hinzukommen. Trump wurde abgewählt, der Brexit kam geordnet. Die in Deutschland entwickelte Impfung von BioNtech wurde weltweit zugelassen, die neutrale Schweiz hatte ihre Skigebiete über Weihnachten auch für die deutschen Corona-Gewinner und ihre Familien offengehalten. Die Deutschen waren in Relation zu den meisten Ländern der Welt mit geringer Opferzahl und mit wirtschaftlicher Stabilität durch die Corona-Zeit gekommen. Januar

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In der Sache ein Kritiker: Für den französischen Philosophen Alain Finkielkraut handelt es sich bei der Corona-Krise um ein unvorhersehbares Ereignis. Zudem sieht er voreilige Schlussfolgerungen kritisch. Stattdessen lobt er  jene Staatschefs, welche dem „Primat der Politik“ folgen. Vor allem hat Alain Finkielkraut, seines Zeichens Starphilosoph aus Frankreich, keinerlei Verständnis für die hasserfüllte Kritik der Intellektuellen an den Regierungen. Dies erläutert er ausführlich, da der französische Philosoph Redeker den französischen Staatspräsidenten für jene Tote verantwortlich gemacht hatte, die sich im März 2020 in den Wahllokalen mit Corona angesteckt hätten. Darüber hinaus hatten bereits Giorgio Agamben und Peter Sloterdijk dem Präsidenten unterstellt, eine banale Grippe zur Epidemie hochgespielt zu haben.  Der Vorwurf der Kritiker lautet: Die totale Überwachung durch den Staat soll durchgesetzt werden.   Ich weiß nicht, ob ewige Liebe existiert. Aber ich weiß, dass es Wesen gibt, die es unendlich wert sind, geliebt zu werden. “ - Alain Finkielkraut   Philosoph Finkielkraut als Kritiker In einem Interview Anfang Mai 2020 mit France Inter kritisierte

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