Informationen und Impulse für das Corona-Zeitalter

April 2021

Es schult die Achtsamkeit bzw. Awareness und vor allem ist für den spirituellen Lehrer Eckhart Tolle Corona eine besondere Lektion und Meditation. Er gibt dazu dann auch die entsprechenden Anweisungen wie auch intelektuellen Hinweise. Eckhart Tolle verweist als spiritueller Lehrer darauf, dass sich viele Menschen vor der Krise rund um Corona ängstigen. Er erläutert als Hilfe die sogenannte Meditation der Achtsamkeit. Zuerst einmal beginnt er aber den Umstand zu hinterfragen, dass halt viele das aktuelle Geschehen als negativ, schlecht oder böse bewerten. Er verweist dabei auf Shakespeare, von dem das Zitat stammt: „Nothing is ever good or bad, but thinking made it so.”     Ein geistiges Experiment – für die Zeit von Corona Tolle erläutert, dass sich viele unglücklich machen, indem sie nicht bemerken, dass der Geist jeglicher Situation etwas hinzufügt. „Wir kommentieren und bewerten ständig. Aber das, was passiert, ist erst einmal das, was passiert.“ Es geht also seiner Meinung nach darum, etwas weder als gut noch schlecht zu interpretieren. Schlussendlich soll also der

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Zynismus? Nein, der deutsche Philosoph Peter Sloterdijk weist im Frühjahr 2020 darauf hin, dass die anfänglichen Übertreibungen der Medien im Fall der Corona Krise schon bald von der Realität übertroffen wurden. Am Ende des Jahres sieht er eine Klima-Religion am Horizont aufziehen. Und vielleicht ist die Pandemie ja ein Vorbote von dieser? Nach dem Philosophen geht es den Medien darum, dass ein Geschehen nie schlimm genug sein kann. Das wiederum entspricht dann auch der klassischen Rhetoriklehre. Seiner Meinung nach erleben wir daher mit der Corona Krise eine Art großes medientheoretisches Seminar. Damit verbunden ist ein Ausnahmezustand, in dem ein Monothematismus entsteht. Wiederum lässt sich hervorragend erkennen, wie sich die Stimmungen von modernen Gesellschaften von Tag zu Tag ändern. Diesen Umstand beschreibt er als Erregungsräume, welche durch abwechselnde Themen gesteuert werden. Er analysiert, dass die professionellen Medienmacher diesen Vorgang stets mit etwas Übertreibung anreichern. Als Beispiel fügt Sloterdijk die AfD-Aufregung in Deutschland an. Er bezeichnet zudem die Angelegenheit als ein Luxusthema „für unterbeschäftigte

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