Informationen und Impulse für das Corona-Zeitalter
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Mai 2021

In einem Interview mit der TAZ von Ende 2020 nimmt der deutsche Entertainer Helge Schneider ausgiebig Stellung zu Corona wie auch anderen Zeitthemen. Aber bevor es richtig losgeht mit dem Fragenbeantworten, zieht er sich schnell noch eine Clownsnase an. Wenig später legt er diese wieder ab. Möglicherweise erhoffte er sich lustigere Fragen von der linksernsten TAZ, wobei so unlustig diese gar nicht sind. „Mama“ von Helge Schneider Normalerweise produziert ja die Mutter das Kind. Bei Schneider ist es umgekehrt, er hat sein neues Album „Mama“ genannt. Sozusagen ist es ein Konzeptalbum und auch ganz zeitaktuell gibt es dort einen Coronasong, welcher eine gute Laune-Stimmung beschreibt, die den Sänger zum Essen eines Eies animiert: „Ich hab heute gut geschlafen, schlafen. Und jetzt esse ich ein Ei. Denn ich hab ja gute Laune, Laune. Und die geht auch nicht vorbei“. Ich bin die singende Herrentorte Helge Schneider wird nicht vor Autos auftreten Denn „das macht einfach keinen Spaß“. Zudem sei sein Beruf abhängig von den Reaktionen des

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Während der Pandemiezeit haben viele erkannt, wie schnell Trends verblassen, während die Stimmen, die uns sagen, immer mehr zu kaufen, nicht mehr wirklich zählen. Vielmehr gilt es jetzt grundlegende Bedürfnisse zu erkennen, sagt Fumio Sasaki. Der bekannte Autor aus Japan propagiert auf sympathische Art in seinem Buch „Das kann doch weg“ einen modernen Minimalismus. Zurück zur Pandemiezeit, erst haben wir es nicht gemerkt, aber jetzt spüren es alle: Es hat sich ein erweitertes Bewusstsein zu unserer Umwelt eingestellt und dies betrifft auch das Establishment. Nicht nur Europa, sondern auch China und die USA stellen sich dem Problem der Erderwärmung, welche durch bisherige Ignoranz ungehemmten Materialismus und Konsum weiter unterhalten wurde. Themen wie Achtsamkeit und Rückbesinnung sind im Trend.  Somit fügt sich bereits in 2015 in Japan erstmals aufgelegt Buch von Fumio Sasaki mit seiner in 2021 ersten deutschen Taschenbuchausgabe preislich minimalistische in diesen Trend.   Nach Fumio Sasaki tun wir nur so, als wären wir glücklich Bereits das erste Zitat in Sasakis Buch zeigt

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Bis Anfang Mai 2021 gab es etwa 3,5 Millionen registrierte SARS-CoV-2-Infektionen in Deutschland, davon etwa 400.000 bei jungen Menschen unter 19 Jahren. Gemeint sind damit Kinder und Jugendliche. Jedoch war der Infektionsverlauf bezüglich Corona bei den unter 19-Jährigen oft unbemerkt, ansonsten äußerst selten gefährlich oder tödlich. Wir beleuchten die genaueren Hintergründe wie auch vorliegende Zahlen und Statistiken. Daneben gehen wir auf Impfungen für Kinder und Jugendliche ein – wie auch das Impfrisiko. Anfang Mai 2021 kündigt Gesundheitsminister Spahn (CDU) bis Ende der Sommerferien auch ein Impfangebot für Jugendliche im Alter von 12 bis 18 Jahren an. Dies geschah obwohl eine gewisse Herdenimmunität durch die Impfungen in Deutschland erreicht sein könnte – und bei einigen Impfstoffen bei den Jüngeren Nebenwirkungen mit Todesfolge registriert sind. Zu den wichtigsten Fakten: Die Zulassungsstudie von BioNTech/Pfizer für Kinder erfasst lediglich 1.130 Kinder zwischen 12 und 16 Jahren in der Impfgruppe. In der für Erwachsene waren es etwa 20.000 Impflinge. Die jungen Impflinge könnten mehr Nachteile als Vorteile

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In einem Interview mit dem deutschen Soziologen Jürgen Habermas im April 2020 mit der Frankfurter Rundschau geht der deutsche Soziologe und Philosoph auf das Thema Corona Krise, Religion und Glauben ein. Daneben weist Habermas, einer der berühmten Köpfe der Frankfurter Schule, bezüglich der Pandemie darauf hin, dass immer schon existentielle Unsicherheiten existierten. Jedoch gab es keine solche Krise, die sich wie in Zeiten von Corona weltweit in den Köpfen der Menschen so sehr einstellte. Aus wissenschaftlichen Theorien folgt technisch verwertbares, aber kein normatives, kein handlungsorientierendes Wissen. Jürgen Habermas Darüber hinaus geht Jürgen Habermas auf sein neuestes Buch „Auch eine Geschichte der Philosophie“ ein. Darin ist er unter anderem an der Frage interessiert, was man aus dem Diskurs über Glauben und Wissen lernen kann. Er stellt klar, dass die zentralen Gehalte religiöser Überlieferungen in einer nachmetaphysischen Zeit für alle Gläubigen eine universale Grundlage bilden. Die Gleichberechtigung eines Jeden ist dabei seiner Meinung in der Zeit der Pandemie ein tatsächlich besonderes Thema.     -- -- -- Gesprochener Beitrag über Habermas und

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Buddhisten in Tibet, Indien wie auch international warnte Trinley Thaye Dorje, der 17. Karmapa und Oberhaupt der Karma-Kagyü-Linie, bereits frühzeitig vor Corona. Sprach er in einer ersten Botschaft von einem weltweiten Change, so gibt er jetzt präzisere Empfehlungen. Trinley Thaye Dorje, beziehungsweise der 17. Karmapa, wurde zwar in Tibet geboren, lebt aber heute in Nordindien, wo Corona ebenso ein gewichtiges Problem darstellt. Nachdem er in einer Videobotschaft einleitend feststellt, dass sich das Coronavirus weiterhin auf der ganzen Welt verbreitet, kommt er darauf zügig zur Kernaussage: „Deshalb sollten wir alle - ohne Nervosität oder Panik - alle erforderlichen Vorsichtsmaßnahmen und vorbeugenden Maßnahmen treffen. Allerdings ist die Kernkrankheit meiner Meinung nach sowohl ein Geist voller Angst vor der Krankheit als auch eine Tendenz, fälschlicherweise zu denken, dass wir niemals krank werden oder sterben sollten.” Im Anschluss an diese buddhistische Herangehensweise, führt er weiter aus: „Um solche Ängste und Missverständnisse zu vermeiden, ist es sehr wichtig, ständig über die vier großen Siegel nachzudenken. Ich möchte

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Zuerst einmal ging es T.C. Boyle im Sommer 2020 in den USA trotz der Pandemie recht gut. Zum Jahreswechsel hat er Angst, noch vor der der groß angelegten Impfung sich mit Covid-19 anzustecken. Daneben freut sich einer der berühmtesten Schriftsteller unserer Zeit, dass er zumindest im Sommer 2020 noch alle Rechnungen bezahlen kann und nebenbei sogar mehr arbeitet als zuvor. Also schriftstellerisch. Die Rechnungen wollen schließlich ja auch in Zukunft bezahlt werden. … ich schreibe nicht, damit sich meine Leser gut fühlen, sondern um gewisse Dinge zu erforschen. T.C. Boyle Und etwas Ähnliches wie Corona hat man ja auch schon 2018 erlebt. Damals war das eigene Dorf von einem Erdrutsch verwüstet. Außerdem hat der Schriftsteller im Interview mit news.at noch mehr zu erzählen, was wir hier dem Leser nicht vorenthalten wollen.   Prinzipiell macht sich Boyle im Jahr 2020 Sorgen … … darüber, dass man sich erst sicher fühlen wird, wenn ein Impfstoff gegen Covid-19 gefunden ist. Das ist aus heutiger Sicht erledigt. Und dann war oder

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Daniel Kehlmann und Corona? Die Vermessung der Welt bezüglich der Pandemie durch einen Autor? Und was macht(e) dieser eigentlich in Montauk? Das alles sind gute bis sehr gute Fragen und all diese werden wir im Folgenden einfach mal beantworten. Daniel Kehlmann ist Schriftsteller und doch geht es im Mai 2020 in einem Interview für das Süddeutsche Zeitung Magazin nicht um seinen neuesten Roman, sondern um das Thema Corona beziehungsweise Covid-19. Was man noch wissen muss? Der Schriftsteller hat zu diesem Zeitpunkt mitsamt Familie seinen Wohnort New York City Mitte März 2020 verlassen. Das neue „Home“ bildet ein Haus nah am Meer in Montauk auf Long Island. Richtig, genau da wo Max Frisch seinerzeit sich für ein berühmtes Buch mit dem gleichen Titel hat inspirieren lassen. Richtig, Max Frisch bescherte uns eine überraschend moderne Novelle, eine, die ihresgleichen in der Moderne sucht (wie auch eigentlich im Werk von Frisch selbst). Aber darum geht es hier ja nicht, daher fahren wir fort …   Über

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Besser leben? Das geht auch in Zeiten von Corona, zumindest wenn man Dan Millmans Anweisungen folgt. Richtig, gemeint ist hier der New Age Autor von „Der Pfad des friedvollen Kriegers“. Und da manche die Geschichte dahinter nicht ganz geglaubt haben, schreibt Millman auch derzeit seine Memoiren. Wie auch immer, wir empfinden es als eine gute Idee, den Ratschlägen von Dan Millman zu Corona Pandemie hier Raum zu geben. Eine der Grundthesen von Millman lautet: Das Leben selbst ist wie das Geschehen auf einem Ozean mitsamt der großen Wellen. Wiederum können wir lernen, auf diesen zu surfen. Um eben das geht es erst recht in Zeiten der Pandemie. Einleitend erwähnt Millman in einem Facebook-Chat zum Thema Pandemie einen Leserbrief, der ihn auffordert, jeden Tag gute Nachrichten für besorgte Menschen zu veröffentlichen. Er kann das aber nicht erfüllen, weil er halt keine „guten Nachrichten“ mitzuteilen hat. Andererseits verfügt er auch nicht über schlechte. Stattdessen hat er einfach nur Neuigkeiten – und dabei handelt

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Mal kein Roman vom Bestsellerautor? Literarisches Quartett? Nein, der japanische Schriftsteller Haruki Murakami versucht mit Radiosendungen die Pandemie Krise in eine bessere Welt zu verwandeln. Das klingt naiv, ist es aber nicht ganz. Das Schreiben begann er als Übersetzer und eigentlich ist er das geblieben und zwar zwischen den Welten. Insofern eröffnete Haruki Murakami seine zweistündige Late-Night-Show „Murakami Radio Stay Home Special“ mit dem Song „Look for the Silver Lining“. Die Idee hinter der Show gegen die Corona-Krise ist allerdings kein Zufall, denn für den heiß gehandelten Nobelpreisanwärter ist Musik ein wichtiges Motiv in seinem Leben wie auch in seinen Geschichten. Darüber hinaus äußerte sich Murakami unlängst auch konkret zur Problematik der Corona Epidemie. Diese hält er schlichtweg für eine besondere Herausforderung und dies für alle Menschen. Es geht seiner Meinung nach jetzt darum, herauszufinden, wie wir unsere Weisheit teilen können und gegenseitig zu helfen. Er betont, dass es anstatt eines Kriegs gegen Corona sich eher um einen Kampf mittels Weisheit handelt.

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