Informationen und Impulse für das Corona-Zeitalter
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Februar 2021

Er ist ein holländischer Schriftsteller und die Figuren in seinen Romanen stecken ständig in Krisen. Und: Aus der vom Coronavirus ausgelösten Krise lässt sich erkennen, wie wertvoll das Leben ist, meint Leon de Winter. Der Schriftsteller Leon de Winter hat sich viele Gedanken über den Coronavirus gemacht - und das seit etwa zehn Jahren. Warum? Weil er an einer TV-Serie über einen Virus schreibt. Allerdings kommt ihm das selbst jetzt seltsam vor: „Es ist seltsam, wenn es real wird. Wenn es deinen Kopf verlässt und Realität wird“, sagt der 66-Jährige in einem Video der „Deutschen Welle“.   Die Situation im ersten Lockdown Während der Corona Krise sitzt Leon de Winter in seinem Haus in Holland. Was er in den Coronavirus Zeiten am meisten vermisse sei die Leichtigkeit des Alltagslebens in der westlichen Welt: Einfach in einen Laden gehen, herumlaufen, rumhängen. Sorglos sein und nicht in den Menschen, die man treffe, eine Bedrohung sehen. Dies sei ein „schrecklicher Verlust“.   Mehr Geld für die eigene Sicherheit ausgeben Und

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Endlich sind die neuen Impfstoffe da. Damit zeigen die Corona-Impfungen einen oder den Ausweg aus der Pandemie. Dabei ist ein Wirkungsgrad von 95 Prozent zum Schutz vor Todesfolgen längst nicht notwendig. Und dann ist da noch die Frage, ob Geimpfte andere anstecken können. Es sei bereits gesagt: ja. Aber erst einmal zu den Fakten: Anfang Februar werden über 100.000 Corona-Tote pro Woche weltweit registriert. Weltweit waren bis Anfang Februar 2021 insgesamt über 2,3 Millionen Menschen mit oder an Corona innerhalb von einem Jahr verstorben. Deutschland erlebt über 60.000 Corona-Tote in einem Jahr, davon verstarb der größte Teil innerhalb der letzten drei Monate. Die USA haben bisher über 450.000 Corona-Opfer aufzuweisen.   Corona-Impfstatus im Februar In Deutschland sind am 8. Februar rund 3,5 Millionen Menschen, also knapp drei Prozent der Bevölkerung, geimpft. Am 10. Februar sind bei anhaltendem Lockdown ohne Ausgangssperre die Zahl der Neuinfektionen rückläufig von über 24.000 auf zuletzt ca. 8.000 pro Tag und die 7-Tage Inzidenz auf 68 gesunken. Täglich versterben aber in

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Der Philosoph und Autor Philipp Hübl betont, dass die Corona Pandemie rechtsdenkende Anteile der Bevölkerung in den eigenen Vorurteilen bestätigt. Und er stellt in einem Essay klar, dass die von Menschen gemachte Klimakrise und auch wieder gelöst werden kann. Allerdings gibt es nach Meinung des deutschen Philosophen zugleich auch eine junge und hoch gebildete Generation. Diese ist prinzipiell als weltoffen einzuschätzen. Auf die Frage, wie man etwa in Sachen Virologen-Kritik den Skeptizismus vieler fortschrittlicher Menschen erklären kann, erläutert er, dass wir Menschen uns nicht nur politischen Lagern zuordnen.   [caption id="attachment_11532" align="aligncenter" width="1024"] Philosoph und Autor Philipp Hübl sieht hinsichtlich der Corona Epedemie sich bestätigende Vorurteile. Und die Klimakrise wird schwieriger.[/caption] Insofern werden die Fakten nach einem inneren Kompass geordnet. Hierbei unterscheidet er in vorsichtige und risikofreudige Menschen. Als Beispiel für ein Denken, welches Fakten ignoriert, werden zudem amerikanische Kreationisten herangezogen.   Verschwörungstheoretiker im Internet Philipp Hübl verweist gerne darauf, dass es früher in jedem Dorf einen Verschwörungstheoretiker gab. Dieser wurde allerdings ausgelacht. Heute ist es jedoch

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Das traditionelle antientzündliche Gichtmittel Colchicin, ein Alkaloid, hat in mehreren Studien zu COVID-19 Infektionen positive Effekte gezeigt. In Zeiten der Corona Pandemie lässt das aufhorchen! Fluch oder Segen? Zuerst einmal: Alkaloide sind dosisabhängig hochgiftig und werden auch als Insektizide eingesetzt. Sie hemmen die Mitosephase der Zellteilung, wodurch sich der Spindelapparat nicht ausbilden kann. Besagtes Colchicin wird aus dem Blütensamen der Herbstzeitlosen hergestellt. Vor allem wird es heute zur kurzfristigen Behandlung von Gichtanfällen eingesetzt. Darüber hinaus kommt es auch bei akuter Pericarditis bzw. Herzbeutelentzündung, bei Morbus Behcet bzw. der Erkrankung mit Aphten und bei Schüben des Mittelmeerfiebers zum Einsatz. Die Wirkung von Colchicin wurde vom Heidelberger Pharmazeuten Lorenz Geiger bereits im 19. Jahrhundert entdeckt. Colchicin blockiert bestimmte Eiweiße, Mikrotubuli, die sonst Entzündungen auf Zelloberflächen erleichtern. Bei COVID-19 Infektionen hemmt Colchicin Chemotraktoren wie z.B. Leukotrien B4. Dadurch wird die Verklebung von Zellwänden mit weißen Blutzellen verhindert. Die Zytokinproduktion wird reduziert, es folgt akut eine verminderte Freisetzung von Entzündungszellen (Makrophagen und Neutrophile) [caption id="attachment_11176" align="alignleft" width="200"] Colchicin

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Ex-Beatle Paul McCartney hat in einer Radioshow hinsichtlich Corona sehr deutlich die chinesischen Wildtiermärkte kritisiert. „Wer auch immer dafür verantwortlich ist, führt Krieg gegen die Welt!" McCartney hält den Umstand, Fledermäuse zu essen, als mittelalterlich. Er verweist in dem Interview mit dem berühmten US-Radiomoderator Howard Stern darauf, dass viele Wissenschaftler vermuten, dass das Coronavirus auf einem Markt in der chinesischen Stadt Wuhan auf den Menschen übergesprungen ist. Seines Erachtens sollten sich Stars dafür einsetzen, dass besagte Märkte bald für immer Vergangenheit sind. Er fordert in dem Interview von April 2020, dass die Chinesen auf diesen Märkten für mehr Hygiene und Sauberkeit sorgen müssen. Polemisch fügt er dem hinzu, dass sie auch „Atombomben werfen“ könnten. Denn das „würde auch die ganze Welt treffen.“     Skaverei. Corona. Irgendwann muss man die Dinge ändern … Daneben ist er sich durchaus bewusst, dass es in Widerstand gegen gegen die Schließung der Märkte geben wird. Dem entgegnet Paul McCartney, dass es die „Sklaverei auch lange gegeben hat. Irgendwann muss man

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