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Gefahren und Nebenwirkungen bei Corona Impfungen und Impfstoffen?

Neue Impfstoffe und Nebenwirkungen? Kaum ein Thema bewegt mehr als das Abwägen der Gefahren der Corona Impfung für den Impfling. Und kann die Pandemie wirklich durch Impfungen verringert oder ganz gestoppt werden? Gute Fragen, die wissenschaftlicher und medizinischer Antworten bedürfen.

Impfungen sind nie ungefährlich, was zum einen stimmt und andererseits  irreführend ist. Bei allen indizierten Impfungen überwiegt der Vorteil für den Impfling in sehr hohem Maß. Durch die weltweiten Impfprogramme leben Milliarden Menschen deutlich länger und wurden so zum Beispiel vor einem frühen Tod oft schon im Kindesalter gerettet. Diphtherie, Cholera, Masern, Keuchhusten, Hepatitis B, Polio, Tuberkulose und Tetanus führten noch Anfang des letzten Jahrhunderts zu einem niedrigen Durchschnittsalter der Menschen.

Diese Seuchen sind aufgrund der Impfprogramme nahezu ausgerottet, bei der Zurückdrängung von Tuberkulose und Diphterie halfen zusätzlich bessere Ernährung und Hygiene. Antibiotika führten in der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts zu weiter rückläufigen Kindersterblichkeit. Infektionen von Lunge und Bronchien sind durch die Corona-Hygienemaßnahmen seit 2020 besonders im Kindesalter stark rückläufig. Kinderkliniken verzeichnen im Winter 2020/21 nur noch etwa die halbe Belegung im Vergleich zu den Vorjahren. Auch SARS-CoV-2 wird durch Impfungen ausgemerzt werden, was eine weltweite Aufgabe von vielen Jahren darstellt.

 

Als Nebenwirkungen und Gefahren:
Schwere allergische Reaktionen auf Corona-Impfungen bei etwa 1 zu 100.000 Impfungen

Schwere allergische Reaktionen treten bei Impfungen allgemein in etwa einem Fall pro 50.000 Impfungen auf, schwerste anaphylaktische Reaktionen mit einer pro einer Millionen Impfungen. Bei der Impfung mit mRNA-basierten Impfstoffen gegen Corona ist die Wahrscheinlichkeit möglicherweise höher. Die im Fachmagazin Jama im Januar 2020 veröffentlichten Daten zeigen anaphylaktische Reaktionen in etwa elf Fällen auf eine Millionen Impfungen, insgesamt waren 19 Frauen und nur zwei Männer betroffen. Daten aus dem deutschen Paul-Ehrlich-Institut zeigen 13,2 Fälle pro eine Millionen Impfungen.

In Deutschland sind Ende Januar etwa zwei Millionen Menschen mit dem BioNTech-Impfstoff geimpft worden, etwa vergleichbar mit der Anzahl in Israel. Diese durch das Immunglobulin E vermittelten allergische Reaktionen traten nach den amerikanischen Daten mit Schwellungen und dem Gefühl, dass sich der Hals verenge, 13 Minuten nach der Impfung auf, spätestens jedoch drei Stunden danach. 17 dieser Menschen hatten auch schon vorher bekannte Allergien, in 19 von 21 Fällen wurde Adrenalin gespritzt. In Deutschland wurden bei 1.139.297 Impfungen bis zum 17. Januar anaphylaktische Reaktionen bei 18 Frauen und einem Mann gemeldet. Sofortreaktionen können außer auf den aktiven Bestandteil der Impfung auf verschiedene Komponenten der Impfstoffe zustande kommen. Z.B. Konservierungsmittel, Stabilisatoren und außer bei mRNA-basierten-Impfstoffen auch auf tierische Bestandteile der Impfung wie Hühnerei- oder Kuhmilcheiweiße. Die jetzt eingesetzten Impfstoffe von BioNTech/Pfizer und Moderna sind frei von tierischen Bestandteilen.

Das Herzstück, die wirksame mRNA ist in Lipid-Nanopartikel eingebettet. Dabei kommt z.B. Polyethylenglykol, kurz PEG, mit bekannter allergisierender Potenz zum Einsatz, ein häufiger Zusatzstoff, der auch in anderen Pharmaka aber auch in Kosmetika und Lebensmitteln verarbeitet wird.  In der BioNTech-Impfstudie wurden Personen mit schweren allergischen Impfreaktionen oder allergischen Reaktionen auf die Bestandteile des Impfstoffes in ihrer Vorgeschichte von der Impfung ausgeschlossen. Bei 21.000 Studienpatienten kam es zu keiner schweren allergischen Reaktion.   Impflinge haben nach der Impfung zu ihrer Sicherheit 30 Minuten im Wartebereich zu verweilen.

Bei etwa zwei Prozent der Bevölkerung besteht eine bekannte Anaphylaxiegefährdung. Diese Gefährdungen sind durch Befragung von Impflingen nach schweren allergischen Reaktionen in der Vergangenheit besonders auf PEG vor der Corona-Impfung herauszufinden. Die Anaphylaxie-Gefährdeten sind zunächst von der Impfung auszuschließen.

 

Gefahren und Nebenwirkungen wie auch Impfskandale und Pharmaskandale
bei Impfungen sowie Medikamenten – für den Impfling

Versagen von Aufsichtsbehörden, ein Risiko bei der Verfolgung von Impfnebenwirkungen: Skandale in der Pharmazie aber auch in anderen Bereichen sind oft geprägt durch das Versagen der Aufsichtsbehörden. Ich erinnere an den Skandal um minderwertige Brustimplantate. Gutachter vom TÜV waren korrekte Implantate vom Hersteller vorgelegt worden, in der Massenproduktion wurden dann jedoch minderwertige, gefährliche Materialien verwendet. Ende 2020 zeigte der Untersuchungsbericht für das USA-Repräsentantenhaus über die Flugzeugabstürze zweier Boeing 737 Max den Mechanismus eines solchen Aufsichtsversagens.

Die Abstürze hatten 346 Todesopfer gefordert. Der ökonomische Schaden durch das Flugverbot bis Anfang 2021 für alle typgleichen Maschinen bis zur Nachbesserung beträgt viele Milliarden Dollar, das Vertrauen in den Hersteller wird länger eingeschränkt bleiben. Der US-Sicherheitsbehörde waren vor der Zulassung entscheidende Informationen von Boeing vorenthalten worden. Bestimmte Aufsichtsaufgaben der Behörde waren entgegen der Richtlinien nicht von Behördenmitarbeitern, sondern von Angestellten der Firma Boeing durchgeführt worden.

Die Gefahr solcher Unterlassungen besteht auch bei der Zulassung von Medikamenten und Impfungen. Die Firmen stehen bei der Herstellung der Corona-Impfstoffe unter erheblichen Erfolgs- und Lieferdruck. So könnten einzelne Firmen den Aufsichtsbehörden Informationen aus den Impfstudien vorenthalten, die zu einer verzögerten oder eingeschränkten Zulassung führen könnten. Daten zum Impfstoff von AstraZeneca wurden zwar bereits im Sommer 2020 im anerkannten Wissenschaftsmagazin „The Lancet“ veröffentlicht, aufgrund dieser Daten genehmigten die Zulassungsbehörden die Phase III der Impfstudie. Die Zulassungsbehörden erhielten eine Ausarbeitung von 32 Mitarbeitern der Universität Oxford. 13 davon gehören jedoch dem Jenner-Institut der Universität an, jener Organisation die mit der Firma Vaccitec zusammen als Vaccine-Group auftreten.

Impfungen, Gefahren, WissenschaftDie Gründerin von Vaccitec soll ihre 21-jährigen Drillinge bereits im April 2020 ohne Sicherheitsbedenken mit dem Impfstoff versorgt haben. Sicherheitsfragen der Behörden können so nicht beantwortet werden.

Z.B., dass beim Impfstoff aus Oxford in Phase I bei Rhesusaffen zwar vor schwerwiegenden Lungenschäden schützt, aber weiterhin bei Kontamination der geimpften Tiere diese genau die gleichen Virusmenge im Nasensekret beherbergen wie die nicht Geimpften. Die weitere Verbreitung des Virus wäre mit diesem Impfstoff dann möglicherweise kaum zu stoppen, nur die geimpften hätten Schutz vor Ausbruch einer COVID-19 Erkrankung. Die Impfung beruht auf einem modifizierten Schimpansenvirus, einem Vektorimpfstoff.

In Phase I und II klagten 70 Prozent der Teilnehmenden über Erschöpfung, 68 Prozent über Kopfschmerzen, 60 Prozent über generalisierte Muskelschmerzen, 66 Prozent Schüttelfrost und 18 Prozent über Fieber über 38 Grad. Bei 46 Prozent der Probanden konnte vorrübergehend ein Abfall von bestimmten weißen Blutkörperchen im Blut, den Neutrophilen, gemessen werden.

Nachteil dieser Verminderung von Immunzellen kann eine temporärere Abschwächung des Immunsystems sein. Ob die Geimpften in diesem Zeitraum einen verminderten Immunschutz mit irgendwelchen Nachteilen durchleben bleibt zunächst unbeantwortet, erscheint aber eher unwahrscheinlich.

Das Ziel, durch die Impfung mögliche Hauptüberträger zu reduzieren, wird möglicherweise bei bestimmten Impfstoffen nicht erreicht. Die Daten zu den Untersuchungen bei Primaten z.B. von BioNTech und Moderna müssten den Aufsichtsbehörden aber vorliegen. Medizinisches Personal, Heimpersonal und weitere herausgestellte Personen wie Schaffner, Lehrer und Personal in Kitas und Supermärkten können auch nach ihrer Impfung reichlich SARS-CoV-2 Viren verteilen und das noch unbemerkter als zuvor.

Besonders bei den neuen mRNA-basierten-Impfstoffen sind seltene Risiken von unerwünschten Antikörperbildungen auf die zum Teil neuen Hüllmaterialien und die Platzierung der mRNA in den Immunorganen erst nach mehrjährigen Beobachtungen abschließend beurteilbar. Dazu waren die jetzt in Eile durchgeführten Zulassungsverfahren nicht in der Lage. Schon eine ernste Nebenwirkung auf einen von hundert Impflingen bedeutet bei etwa 200 Millionen Impflingen in Europa einen Schaden bei 200.000 Menschen. Die weitere genaue Dokumentation von Nebenwirkungen nach den jetzt im Teleskopverfahren eilig zugelassenen Impfungen sollte uns davor bewahren.

 

Impfskandale & Pharmaskandale in Deutschland:
Pharmaindustrie und Aufsichtsversagen über Medikamente und Impfungen

Die Pharmaindustrie hat ihre Skandale. 1957 bis1961 wurde Contergan als ungefährliches Schlafmittel vertrieben. Infolgedessen wurden weltweit etwa 10.000 geschädigte Kinder mit Fehlbildungen wie fehlenden Armen geboren. Nach der nationalsozialistischen Vergangenheit führten gelockerte Meldepflichten und mangelnde Koordination staatlicher Stellen zur verspäteten Aufdeckung der Zusammenhänge, ehe die Firma Grünenthal das Medikament vom Markt nahm. 1993 erwischte blindes Vertrauen von Medizinern in Pharmaprodukte Menschen mit der Blutererkrankung.

In Deutschland wurden etwa 1500 Menschen durch mit dem Aids-Erreger kontaminierte Gerinnungspräparate für Bluter mit HIV infiziert. Der damalige Gesundheitsminister Horst Seehofer löste daraufhin mit einem Paukenschlag das Gesundheitsministerium wegen Versagen auf. 11.000 unbearbeitete Anträge zu Prüfungen von Arzneimittelzulassungen hatte man dort vorgefunden. Seehofer verteilte die Aufgaben an einzelne übersichtliche Institute.

In den Jahren nach 2016 hatte das Bundesamt für Arzneimittelsicherheit, kurz BFArM, in Zusammenarbeit mit der Europäischen Arzneimittelbehörde, kurz EMA, viele Zulassungen von Generika zu überprüfen. Etliche zuvor erteilte Zulassungen waren durch gefälschte Studiendaten durch die indische Firma GVK Biosciences zustande gekommen.

1978 bis 1979 wurden in der DDR etwa 5.000 Frauen verseuchte Pflichtimpfungen zur Anti-D-Prophylaxe direkt nach der Geburt verabreicht. Der Erreger der Hepatitis-C wurde dabei übertragen. Die Aufsichtsbehörden der DDR hatten Dr. Schubert, dem leitenden Arzt des „Bezirksinstituts für Blutspende und Transfusionswesen“, blind vertraut. Aufgrund der zu geringen Anzahl von Plasmaspendern in der DDR hatte er in der Not auch Material von Hepatitis C infizierten Spendern in die Impfungen untergemischt. Er hoffte auf den Effekt der Verdünnung. Die meisten Opfer erfuhren von der Ursache ihrer Hepatitis-C-Infektion erst nach dem Fall der Mauer. Die Skepsis ehemaliger DDR-Bürger gegenüber Pflichtimpfungen ist verständlich.

 

 

Film:
Und das geschieht mit den mRNA-Impfstoffen im Körper des Impflings

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Die erstmals und neu entwickelten mRNA-Impfstoffe. Wie sie funktionieren, was  sie effektiv macht. Und eben auch sicher.
Ein Film von der Zeitschrift ZEIT.

Mehr als nur Gefahren und Nebenwirkungen?
Impfskandale in den USA

Auch in den USA gab es große Impfprobleme. In den 50er und 60er Jahren scheinen die USA gerade an einer Impfkatastrophe vorbeigekommen zu sein. Letztendlich könnten Fälle von Lymphknotenkrebserkrankungen, für die ursächlich Monsanto und Bayer in den USA angeklagt sind, auch Spätfolgen der damals mit dem SV40-Virus verseuchten Polioimpfung zu sein. 90 Prozent aller damaligen Kinder in den USA erhielten den mit diesem Virus kontaminierten Impfstoff. Folgeerkrankungen wurden immer wieder von den Behörden ausgeschlossen. Bei Nagern ist als Folge von SV40-Virusinfektionen die Krebsentstehung nachgewiesen. Bei Non-Hodgkin-Lymphomen bzw. Lymphknotenkrebs des Menschen lassen sich in etwa 60 Prozent der Fälle Bestandteile des SV-40-Virus in den Tumorzellen nachweisen.

Die US-Polio-Impfstoffe wurden damals auf Zellkulturen von Makakennieren hergestellt. Makaken sind eine Affenart. Einige Affen trugen das Virus, alle Zellen zur Impfstoffherstellung waren daraufhin mit dem Virus SV40 aus dem Tierreich infiziert. Das Virus gelangte so in die gesamte damalige USA- Polioimpfstoffproduktion. Neuere Studien zeigen das SV40-Viren von Mensch zu Mensch über Speichel weitergegeben werden können. Theoretisch kann das Virus bei kurzzeitigen Schwächen unseres Immunsystems selbst Jahrzehnte nach der Infektion aktiv werden und tumorunterdrückende Eiweiße wie p53 abschalten. Zu den Gefahren: Eine rasche Krebsentstehung wäre dann in Folge möglich.

Impfskandale in Schweden & Großbritannien für Impflinge

Bei der 2009 in Eile zugelassenen Impfung gegen die Schweinegrippe kam es besonders in Schweden bei etlichen Impflingen zu neurologischen Nebenwirkungen im Verlauf der nachfolgenden Jahre. Etwa 1.300 Menschen mit unheilbarer Narkolepsie, eine Form der Epilepsie mit plötzlichem Wegsacken, sind im Nachhinein bekannt geworden. In Schweden werden die Betroffenen aufgrund der damaligen staatlichen Impfempfehlung finanziell entschädigt. Die neurologische Folgeerkrankung wird durch Antikörperbildung verursacht.

Anders als die Konkurrenten hatte die britische Firma GlaxoSmithKline, kurz GSK, damals ihren Impfstoff Pandemix aufgrund knapper Impfstoffmengen mit dem neuen Verstärker Adjuvanz AS03 gestreckt. Eine schnellere Produktion von großen Impfstoffmengen wurde so ermöglicht. Nur einige der Impflinge mit einer solchen Antikörperbildung gegen eigene Nervenstrukturen erkranken im Verlauf der Zeit. Dann, wenn die gebildeten Antikörper gegen die Nukleoproteine 17 und 20 der Hirnsubstanz zu irgendeinem Zeitpunkt kurzzeitig die Blut-Hirnschranke plötzlich passieren können, z.B. aufgrund einer anderen Infektion.

Der schwedische Staat hatte damals eine Impfempfehlung ausgesprochen, die finanziellen Entschädigungen in Millionenhöhe werden aufgrund der damaligen Notfallzulassung nicht von GSK, sondern vom schwedischen Staat getragen. Von der STIKO, der ständigen Impfkommission in Deutschland wurde damals Schwangeren das Produkt ohne Adjuvanz empfohlen. Auch Bundeswehr- und Regierungsangehörige wurden mit anderen Impfstoffen versorgt. Das Paul-Ehrlich-Institut in Deutschland erhielt bis Ende 2009 mit 3500 Nebenwirkungen auffällig viele Meldungen zu dem bei sieben Millionen eingesetzten GSK-Produkt Pandemix.

Impfungen und Impfstoff zu Corona bergen Gefahren und Nebenwirkungen. Aus Sicht eines Mediziners wird hier wissenschaftlich wichtiger Überblick geboten.

Gefahren in China &
Impf- und Pharmaskandale für den Impfling

2008 erkrankten in China über 300.000 Kinder an mit Melamin verunreinigtem Milchpulver. Die chemische Substanz Melamin täuscht Eiweiß im Milchpulver aber auch in anderen Milchprodukten vor, ist aber preisgünstiger. Mehrere Kleinkinder starben, viele bekamen schwere Nierenschäden. Die Bevölkerung verlor damals das Vertrauen in die im Land hergestellt Kindernahrung, Importe von Milchprodukten besonders aus Deutschland stiegen an. 2015 und 2016 wurde von den chinesischen Behörden bei zwei Ermittlungen ein Handel mit unwirksamen Impfungen gegen Polio, Diphtherie, Tetanus und Meningokokken aufgedeckt. Über eine Millionen Kinder wurden in den Jahren zuvor mit unwirksamen Produkten geimpft. Abgelaufene und unzureichend gekühlte Impfstoffe waren verabreicht worden.

In die kriminellen Vorgänge waren 29 Pharmaunternehmen und über 350 Beamte verwickelt, über 200 Personen wurden inhaftiert. 2018 wurde erneut ein Handel mit teilweise unwirksamen Impfstoffen aufgedeckt, diesmal war es ein Tollwutimpfstoff. 2018 waren in Deutschland mit krebserregenden Nitrosaminen verunreinigte Chargen des Blutdrucksenkers Valsartan des chinesischen Herstellers Zhejiang Tianyu und Zhejiang Huahai aufgetaucht. Nitrosamine konnten später auch bei indischen Herstellern und auch bei weiteren Blutdruckpräparaten aus der Medikamentengruppe der Sartane nachgewiesen werden.

Ursache hierfür war ein fehlerhafter Herstellungsprozess. Betroffen sind Millionen Menschen weltweit. Sie haben über Jahre ein Mehrfaches der empfohlenen täglichen Grenzmengen von krebserzeugenden Nitrosaminen aufgenommen. Informiert darüber sind nur wenige. So ist verständlich das mancher chinesischer Bürger kein besonderes Vertrauen in die Impfungen aus China hat. China und Indien produzieren aber 60 Prozent aller weltweit vertriebenen Pharmastoffe. Die für die Produktion notwendigen Zulassungen für Generika werden zu zwei Dritteln in Asien gehalten, dort findet auch aus Kostengründen die Produktion statt. Weitere Daten zu dem Thema finden Sie auf www.progenerica.de. Um Arzneimittelskandale mit verunreinigten oder wirkstoffreduzierten Produkten bei importierter Ware zu vermeiden sind regelmäßige und umfangreiche Kontrollen in der EU weiter auszubauen.

 

Nebenwirkungen und Benefit von Impfstoffen

Für den raschen Einsatz neuer Impfstoffe lassen sich die Produzenten bei Notfallzulassungen aufgrund des Fehlens ausreichender klinischer Daten Haftungsfreistellungen von den Regierungen ausstellen. Gegen Risiken der raschen Zulassung ist der Benefit von Impfungen zu betrachten. Alle Impfungen sind bei richtiger Indikation Erfolgsmodelle. Vor Beginn von Impfungen erlagen etwa 4,8 Millionen Menschen jährlich weltweit an den Pocken, heutzutage gibt es keine Opfer mehr. Es gab 17 Millionen Diphterie-Opfer jährlich, heutzutage nur einige wenige im Jahr. Bei Masern sind es 5 Millionen Todesfälle im Jahr, heutzutage unter 40, bei Röteln 4,7 Millionen, heutzutage unter 30 Todesopfer. Bei der Masernimpfung kann eine Entzündung des Gehirns mit Wahrscheinlichkeiten von eins zu einer Millionen Impfungen auftreten.

Bei Maserninfektionen bekäme jeder Tausendste ebenfalls eine solche Hirnentzündung. Ähnlich sind die Impfschäden bei der Keuchhustenimpfung mit 1 Hirnerkrankung bei 10 Millionen Impfungen. Keuchhusten selbst fordert zwei Todesfälle auf 1.000 Infizierte. Ich kann also Impfgegner nur auf die steigende Anzahl Opfer der Corona-Pandemie auch in Deutschland hinweisen. Corona fordert täglich Todesopfer und längst nicht nur das Leben von multimorbiden und sehr alten Menschen. In Europa besteht ohne immer wieder maximalen Lockdown mit anschließender strengster Überwachung des Infektionsgeschehens und maximalem Tracking eigentlich keine andere Wahl als die Impfung. Die Massenimpfung gefährdeter Personen ist sinnvoll.

Meine persönliche Einstellung als Person über 60 Jahre, mit Vorerkrankung und mit Tätigkeit im Gesundheitswesen ist pro Impfung. Für zwingend erforderlich halte ich die Offenlegung aller Daten aus den laufenden Impfstudien und den nach Beginn der regulären Impfungen eingehenden Daten. Risiken mit später noch nach Jahren auftretenden Nebenwirkungen sind nicht auszuschließen. Zuerst wären die Risikogruppen in der Bevölkerung zu impfen, bei denen der größte Nutzen im Verhältnis zum Impfrisiko anzunehmen ist. Vor einer Massenimpfung von jüngeren Menschen unter dem 35. Lebensjahr die bei Corona-Infekten kaum ein Letalitätsrisiko einer SARS-CoV-2 Infektion sind die Risiken der im Verlauf der Pandemie erhobenen Daten zu Impfnebenwirkungen genau zu analysieren.

 

Wissenschaft, Impfgegner, Impfungen, Gefahren,

Impfgegner – ein Problem?

Geafhren? Nun ja, die Welt kennt viele und das Leben selbst ist selbst eine. Aufgrund meines heutigen Kenntnisstandes am 30.1.2020 kann die Impfung von Moderna und BioNTec/Pfizer für sicher gehalten werden. Die bedeutendsten Impfskandale waren die, bei denen Viren aus den zur konventionellen Impfproduktion notwendigen Tierzellen über Impfungen auf den Menschen übertragen wurden, oder wie in China unwirksame Impfstoffe in den Vertrieb kamen.  Bei bisherigen Impfungen kommt der Impfstoff häufig mit Hühnereiern, aber auch mit anderen tierischen Zellen aufgrund der notwendigen Produktionsabläufe in Berührung. Bei einigen müssen sogar die Erreger unter hohen Sicherbedingungen vermehrt werden. Dabei reichen meine jetzigen Kenntnisse nicht aus, ob nicht sogar die bisher kleinsten bekannten Krankheitserreger, Prione, die Erreger von z.B. BSE, über eine konventionelle Form von Impfungen auf den Menschen übertragen werden können. Bei den mRNA- basierten Impfstoffen von BioNTec/Pfizer und Moderna sind im Produktionsablauf keine tierischen Zellen notwendig.

Und in Sachen Gefahren: Das von den Impfgegnern häufig verwendete Argument einer Genmanipulation durch diese mRNA (messenger Ribonukleinsäure) basierten Impfstoffe ist wissenschaftlich nicht haltbar. Die neuen mRNA-Impfstoffe und auch die Vektorimpfstoffe werden zwar auf der Basis von Erbmaterial hergestellt, diese kann aber nicht in das menschliche Erbmaterial, die DNA (Desoxyribonukleinsäure), eingebaut werden. Im Impfstoff befindet sich eine Erbinformation zur Produktion eines Spike-Proteins. Dieses Spike-Protein ist ein Bestandteil der Virushülle von dem Corona-Virus SARS-CoV-2. Mit der Injektion dieser Erbinformation in die Muskelzelle wird diese zur Produktion dieses Spike-Proteins angeregt und präsentiert dann das Erkennungsprotein für die Hülle des SARS-CoV-2- Virus auf ihrer Oberfläche.

Damit wirkt dieses präsentierte Eiweiß als Antigen und löst den Aufbau einer Abwehr des menschlichen Immunsystems gegen das Hüllprotein von SARS-CoV-2 aus. Die mRNA aus dem Impfstoff kann das Erbgut des Menschen nicht verändern. Das menschliche Genom besteht aus doppelsträngiger DNA, in diese lässt sich die einzelsträngige mRNA nicht einbauen. Der menschliche Körper besitzt keine Enzyme die einen Einbau von RNA in unsere DNA ermöglichen könnte. Impfgegner haben Eltern oder kennen ältere Menschen. Bei der jetzigen Inzidenz der Pandemie werden sie vermutlich in ihren eigenen Reihen Virusopfer unter Ungeimpften erleben, dann ändern einige ihre Einstellung.

 

Wissenschaft, Impfungen, Gefahren, Nebenwirkungen Corona Impfung Impfnebenwirkungen für den BioNTech/Pfizer Impfstoff BNT 162b2

Die kürzlich publizierten Erstdaten über Impfnebenwirkungen zum BioNTech/Pfizer–Impfstoff BNT162b2 bewegen sich in einem erhofften moderaten Profil. Die Daten zu den Ergebnissen der zulassungsrelevanten Phase-III-Impfstudie (NCT04368728) sind im New England Journal of Medicine veröffentlicht. 43.000 Probanden wurden ausgewertet, davon 21.720 in der Impfgruppe und 21.728 in der Placebogruppe, die keinen Impfstoff erhielten. In der Gruppe mit Impfstoff kam es in dem Zeitraum ab dem siebten Tag nach der zweiten Impfung zu acht Fällen mit Covid-19- Infektionen, davon eine mit schwerem Verlauf. In der Gruppe mit Placebo zu 162 Fällen mit Covid-19, davon zehn Fälle mit schwerem Verlauf.

Am häufigsten traten kurzzeitige, leichte bis mäßige Schmerzen an der Injektionsstelle auf, sowie Müdigkeit und Kopfschmerzen. Schmerzen an der Injektionsstelle hatten nach der ersten Dosis 83 Prozent der jüngeren Probanden und 71 Prozent der Probanden über 55 Jahre zu beklagen. Nach der zweiten Dosis, die nach drei Wochen zu verabreichen ist, gaben jeweils etwas weniger Probanden Schmerzen an. Wenige Probanden hatten Rötungen oder Schwellungen an der Injektionsstelle. Müdigkeit und Kopfschmerzen berichteten 59 Prozent der jüngeren Probanden und 51 Prozent der älteren Probanden. Bei der zweiten Impfung waren es 51 Prozent und 39 Prozent. In der Placebo-Gruppe wurden diese Nebenwirkungen nach der ersten Impfung mit 23 Prozent bei den jüngeren und 17 Prozent nach der ersten Dosis angegeben.

Temperaturen bis zu 38 Grad Celsius wurden nach der zweiten Dosis bei 16 Prozent der jüngeren und 11 Prozent der älteren Probanden. In der Placebo-Gruppe kam es bei 0,1 Prozent zu höherem Fieber zwischen 39.9 und 40,0 Grad Celsius, in der Impfgruppe bei 0,2 Prozent. Bei vier Personen kam es nach der Impfung zu einer reversiblen Fazialislähmung, einer vorrübergehenden Lähmung des Gesichtsmuskels. Diese Impfnebenwirkung ist auch in den Meldungen über Nebenwirkungen in ähnlich geringer Frequenz im Dezember 2020 und Januar 2021 aufgetaucht, bei nur einer Person sei die Fazialiparese noch nicht rückläufig.

Unter den 21.720 Empfängern des Impfstoffes in der Impfstudie wurden vier schwere Nebenwirkungen registriert, die zum Abbruch ihrer Studienteilnahme führten. Eine Schulterverletzung durch die Impfstoffverabreichung, eine Lymphadenopathie bzw. Lymphknotenschwellung in der Achselhöhle, eine Gefühlsstörung im rechten Bein und eine Herzrhythmusstörung. Vier Impfteilnehmer starben im Verlauf der Studie in der Placebo-Gruppe, zwei in der Impfgruppe. In der Impfgruppe erlitt ein Teilnehmer einen Herzstillstand, ein weiterer starb an den Folgen einer Atherosklerose. Beide Ereignisse sind nicht mit der Impfung in Verbindung gebracht worden. Die Sicherheitsüberwachung wird über zwei Jahre nach der zweiten Impfung fortgesetzt.  Bei Probanden mit Rheuma, Diabetes, Herzinsuffizienz oder Nierenerkrankungen waren die Raten an Nebenwirkungen nicht erhöht.

Mögliche Gefahren und Nebenwirkungen
der BioNTech/Pfizer-Impfung

Leichte Nebenwirkungen der BioNTech/Pfizer-Impfung sind ähnlich wie bei Grippeimpfungen, aber wiederum wesentlich häufiger als bei diesen. Die Behörden in Großbritannien empfehlen, sich bei einer Allergievorgeschichte zunächst nicht impfen zu lassen. Mitte Januar 2021 wurde über die Nachrichtenagentur Bloomberg mitgeteilt, dass Norwegen in den Tagen nach der BioNTech-Impfung 33 Todesfälle in Pflegeheimen bei sehr alten Menschen mit schweren Grunderkrankungen registriert worden seien. Möglicherweise stellen die Impfnebenwirkungen wie Fieber bei sehr gebrechlichen Menschen ein erhöhtes Impfrisiko dar.

Auch in Deutschland sind über das Paul-Ehrlich-Institut bereits Todesfälle gemeldet worden, das Institut geht allerdings davon aus, dass diese Menschen an ihrer Grunderkrankung verstorben sind. Bis zum 18. Januar 2020 sind dem Institut 51 schwerwiegende Reaktionen im Zusammenhang mit der Impfung gemeldet worden. In den USA werden von der MedShadow bei 29 Menschen ein anaphylaktischer Schock nach Impfung verzeichnet. Ursächlich dafür sind möglicherweise die Lipide der Hüllsubstanzen um die mRNA. Untersuchungen hierzu laufen. Weiterhin starb in den USA ein 56- jähriger Arzt ohne Vorerkrankungen an einer Hirnblutung. Der Gynäkologe hatte sich am 18.12.2020 impfen lassen, bereits drei Tage später kam es Hauteinblutungen. Bei ihm war es zu einem Abfall der Thrombozyten gekommen.

Pfizer sieht zunächst keine direkte Verbindung zur Impfung. Auch bei vorrübergehenden Fälle von Fazialisparesen von Gesichtsmuskeln sind bei 13 von 170.000 Geimpfte in Israel gemeldet worden. Bis Ende Februar werden in Israel über zwei der neun Millionen Bürger die Impfung von BioNTech erhalten haben. Die Wahrscheinlichkeit dieser Nebenwirkung könnte bei etwa 1 zu 10.000 liegen, sie scheint vorrübergehender Natur zu sein. Die israelischen Impflinge berichte in 70 Prozent über leichte bis mittelschwere Impfnebenwirkungen wie sie aus den genannten Studien bekannt sind.

Das israelische Gesundheitsministerium berichtet über die Reduktion von Sars-CoV-2 Infektionen bereits zwei Wochen nach der ersten Impfdosis um 50 Prozent gegenüber nicht geimpften Menschen. In Israel wird die Impfung allen Einwohnern über 16 Jahren angeboten. In Israel wurde der Tod eines 72-jährigen zwei Stunden nach der Impfung Ende Januar 2020 veröffentlicht. Der Mann starb an einem Herzinfarkt. Eine koronare Herzerkrankung, kurz KHK war bei ihm vorbekannt, er hatte zuvor bereits Herzinfarkte gehabt, diese aber überlebt. In Portugal ist eine 41-jährige Krankenschwester ohne bekannte Vorerkrankungen drei Tage nach der Impfung von BioNTech/Pfizer aus ungeklärten Ursachen verstorben. Die Epoch Times berichtet von drei Personen aus drei Ländern im Alter von 75 bis 88 Jahre mit Vorerkrankungen, die innerhalb kurzer Zeit nach der Impfung an Herzinfarkten verstarben.

In Deutschland sind bis Ende Januar 2020 mindestens 21 Menschen im zeitlichen Zusammenhang nach einer Impfung verstorben, sie waren im Schnitt 83,5 Jahre alt und hatten Vorerkrankungen. Neun Todesfälle wurden eindeutig Vorerkrankungen zugeordnet, bei neun weiteren bleibt die Todesursache unklar. Zwei Geimpfte verstarben an Corona kurz nach der Impfung, der Impfschutz konnte noch nicht vollständig bestanden haben.

Die unmittelbare Sterblichkeit durch die Impfung in dieser hohen Altersgruppe liegt somit zunächst unter zehn pro zwei Millionen Impfungen, also unter fünf zu eine Millionen. Insgesamt erfolgten in Deutschland bis zum 10. Januar 0,5 Meldungen über Nebenwirkungen pro 1.000 Impfungen. Schwerwiegende 0,08, die Nebenwirkungsrate liegt somit zunächst niedriger als in den Studien von BioNTech/Pfizer.

Israel teilt die Daten über Nebenwirkungen mit dem Impfhersteller, es ist somit zu einem Modellland zumindest für die Impfung von BioNTech/Pfizer geworden.

 

Nebenwirkungen und Gefahren
– Impfstoff von Moderna

Die Schutzwirkung für den Impfstoff von Moderna wird von der US-Kontrollbehörde Food and Drug Administration, kurz FDA, mit 94,1 Prozent angegeben. Der Impfstoff von Moderna hat eine höhere lokale Nebenwirkungsrate als der von BioNTech: 91,6 Prozent gaben Schmerzen an der Injektionsstelle an, 68,5 Prozent Müdigkeit, 63 Prozent Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen 38,3 Prozent und 43 Prozent Schüttelfrost.

Ähnlich wie bei der Impfung von BioNTech/Pfizer traten im Zusammenhang mit der Impfung von Moderna vier Fälle von einseitiger Gesichtsnervenlähmung, der Fazialsparese, auf. Der Zusammenhang mit der Impfung ist wahrscheinlich. Solche Lähmungen können durch Ödeme bzw. Wasseranlagerungen an den Durchtrittsstellen des Nerven entstehen, aber auch durch andere Mechanismen.

 

Nebenwirkungen und Gefahren:
Astra Zeneca Impfstoff AZD1222

Im November 2020 berichtete der britisch-schwedische Pharmakonzern Astra Zeneca erstmals von einer Wirksamkeit von 70 Prozent ihres Vektorimpfstoffes AZD1222, der nicht mRNA basiert ist.  Das britisch-schwedische Unternehmen entwickelt einen Corona-Impfstoff zusammen mit der britischen Universität Oxford. Der Impfstoff ist vektorbasiert. Dieses Impfherstellungsverfahren hat sich auch schon bei anderen Corona-Impfungen bewährt, Langzeit-Nebenwirkungen sind selten. Es werden nicht vermehrungsfähigen Adenoviren von Schimpansen Spike-Proteine bzw. Erkennungsproteine von SARS-CoV2 implementiert.

Das Immunsystem des Impflings erkennt die fremde Struktur und zeigt eine Immunreaktion. Das Immunsystem kann aber auch auf das Affen-Adenovirus reagieren und bei einer zweiten Impfung, dem Boost, möglicherweise unterschiedlich reagieren. Verwundert ist die Fachwelt über den Versuch von AstraZeneca, Daten von zwei verschieden Studien zu mitteln. Aus 62 Prozent Schutz in der Studie mit größerer Anzahl und 90 Prozent Schutz aus einer Studie mit kleinerer Anzahl von Testpersonen, die auch noch unterschiedlichen Altersgruppen angehören und aus unterschiedlichen Ländern stammen, wurden 70 Prozent Wirkung veröffentlicht. Die Zulassungsdaten vereinen dann im Januar 2021 Daten aus drei verschiedenen Studien. Weitere Informationen, die folgten, zeigen die Fehleranfälligkeit dieser Studien, wie das Fachblatt „Science“ veröffentlicht. In der in Großbritannien durchgeführten Studie mit der geringeren Anzahl von 2741 Impflingen bei der Entblindung sei versehentlich nur die halbe vorgesehene Erstdosis aufgrund eines Verpackungsfehlers injiziert worden, vier Wochen später dann die ganze Dosis.

Primär war sogar von AstraZeneca kommuniziert worden, dass die reduzierte Erstdosis im Studienprotokoll vorgesehen war. Der erreichte Schutz liegt in dieser Studie bei 90 Prozent, jedoch reicht die Anzahl an Ereignissen nicht aus, um statistisch eindeutig signifikant zu sein. Weiterhin war das Alter der Studienteilnehmenden bei dieser Studie auf unter 56 Jahre begrenzt. Bei der in Brasilien laufenden anderen AstraZeneca-Studie mit bereits 8859 eingeschlossenen Testpersonen bei der ersten Entblindung bekamen die Impflinge aber die geplante hohe Erstdosis. Die Daten zeigen eine geringere Schutzwirkung von 60 Prozent und auch vermehrte Nebenwirkungen mit Kopfschmerzen, Müdigkeit und Armschmerzen.

In dieser Studie u.a. zu den Gefahren und Nebewirkungen war aber die Altersgrenze für Studienteilnehmende höher und es waren auch Personen mit Vorerkrankungen zugelassen. Nun wollte die Firma irgendwie bestätigen, dass eine niedrigere Dosis bei der Erstimpfung einen höheren Schutz bewirkt. Eine dritte Studie wurde zur Zulassung eingereicht. Dazu muss sie die Studie, bei der geringere Dosen geimpft wurden, meines Erachtens erweitern oder eine neue Studie anfertigen. Ende Januar wird die Zulassung für den Impfstoff AZD1222 von AstraZeneca in Europa erwartet. Das Zulassungsverfahren bei der EMA ist wie bei den anderen Impfstoffen in einem „Rolling Review“, im Teleskopverfahren beschleunigt worden. Maßgeblich dürften die in Lancet (Lancet 2021; 397:99-111) veröffentlichten Daten der Studiendaten aus Phase III mit einer relativen Schutzwirkung von 70,4 Prozent sein. Der Impfstoff darf nur mit 2-8 Grad Celsius gelagert werden.

Für die AstraZeneca-Impfung wurden niedrige Herstellungskosten zwischen einem und fünf Euro genannt. Der Impfstoff BNT162b2 von BioNTech ist mit einer Wirksamkeit von 95 Prozent angegeben, ein sehr gutes Ergebnis für ein Impfprodukt. Zur Verdeutlichung: der Unterschied von 90 Prozent und 95 Prozent Wirksamkeit bedeutet noch einmal eine Halbierung der Erkrankten unter den Geimpften. Somit ist unter Berücksichtigung der vorliegenden Daten der AstraZeneca-Impfstoff beim Merkmal Schutz unterlegen, meines Erachtens sogar deutlich. In der AstraZeneca- Studie der Universität Oxford waren nur 12,2 Prozent der Studienteilnehmenden älter als 55 Jahre. Bei BioNTech waren 42 Prozent älter als 55. In der Studie von Moderna waren 25 Prozent älter als 65 Jahre. In Großbritannien ist AstraZeneca-Impfung ohne Altersbeschränkung zugelassen. Das sind die ersten Nachteile für die dortige Bevölkerung nach dem EU-Austritt.

Gefahren, Nebenwirkungen und Langzeitschäden
durch Corona-Impfungen?

Langzeitschäden sind unterschiedlich zu verstehen. Bleibt zum Beispiel die Fazialisparese bei dem einem Impfling, bei dem eine Rückbildung noch nicht eingetreten ist, für immer bestehen, handelt es sich um einen Langzeitschaden. Bei den mehr als 10 Millionen verimpften Dosen mit dem BioNTech-Impfstoff sind bisher außer dieser einen fraglichen verbleibenden Fazialisparese noch keine Langzeitschäden bekannt geworden. Später auftretende Schäden durch eine bereits erfolgte Antikörperbildung auf bestimmte Impfstoffbestandteile sind selten, können aber noch nach längerer Zeit auftreten. Das wären dann späte Nebenwirkungen, die wiederum zu Langzeitschäden führen können.

Aus diesem Grund sollten meine Erachtens jüngere Menschen ohne Vorerkrankungen nicht direkt zu Anfang der Impfkampagnen geimpft werden. 86 Prozent der in Deutschland an COVID-19 verstorbenen waren 70 Jahre und älter. Von den bis 19.1.21 an Covid-19 verstorbenen etwa 46.000 Menschen waren 32.000 älter als 80 Jahre, und etwa 8.000 zwischen 70 und 80. Zwischen 50 und 60 Jahre sind etwa 1.400 verstorben. Unter 40 Jahren waren etwa 120. Bei Menschen unter 40 Jahren sind Risiken eines schweren Verlaufes einer SARS-CoV-2 Infektion oder sogar die Todesfolge bei normalgewichtigen Menschen ohne Vorerkrankungen als sehr gering einzuschätzen. Somit könnten unter 40-Jährige zunächst mit einer Corona-Impfung zum Eigenschutz auch warten. Es bleibt noch zu klären, ob Geimpfte nach Kontakt mit SARS-CoV-2-Viren diese in höherer Menge im Hals-Nasen-Bereich oder im Atemtrakt in größerer Menge mit sich tragen können, obwohl sie selbst nicht erkranken. Daten aus Impfstudien an Affen sprechen leider dafür. Somit könnten Geimpfte auch sogenannte Superspreader sein. Der Autor dieses Artikels sagt: Ich lasse mich Impfen, bin aber noch nicht dran!

 

 

Dieter Mainka

29.1.2020

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