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Matthias Horx: Die Zukunft nach Corona

Die Zukunft nach Corona
Matthias Horx
Econ
5/2020
139 S.

Die Zukunft vom Zukunftsforscher

Der Zukunftsforscher Matthias Horx unternahm zu einem frühen Zeitpunkt im April und Mai 2015 den Versuch, die Auswirkungen der Corona-Epidemie zu analysieren. Hierbei knüpft er an den großen Erfolg seines Internet-Blogs an. Statt detaillierte Prognosen für den weiteren Verlauf der Corona-Zeiten vorherzusagen, gibt er dem Leser Instrumente an die Hand, wodurch sich dieser selbst ein Bild der Zukunft machen kann.

Der Leser wird in den Mittelpunkt des Geschehens versetzt. So erfährt er viel über diverse Arten von Krisen und deren Auswirkungen. Horx stellt die mögliche Selbst-Veränderung durch rückblickende Vorschau vor. „Uns fällt nichts im Alten ein, eine Leerstelle entsteht im Kopf, in unserem Sein. Genau dort beginnt das Neue“. Und er schreibt über die Verwunderung der Menschen doch mit den Umständen zurecht zu kommen und dass sie manche Dinge gar nicht brauchen. Darüber hinaus schreibt der berühmte Autor über das Glück in der Krise, aber auch wie alle Ängste, die man in sich trägt, plötzlich in dieser Wirklichkeit werden.

 

„Zukunft hat, zu dieser Überzeugung bin ich gekommen, immer zwei Seiten. Sie ist einerseits die Vor-Stellung des Kommenden in einem Bild, eine ‚Manifestation‘ oder Vision oder Pro-Gnose. Sie ist andererseits eine Kraft in unserer Seele, in unserem Geist, die etwas bewirkt.“ Matthias Horx: Die Zukunft nach Corona

Verschwörungstheorien? Kommen auch vor …

Daneben werden auch Verschwörungstheorien behandelt – und zwar als Notkonstrukte, welche Menschen entwickeln, wenn Sie etwas eigentlich nicht aushalten können. Es wird dem Leser nach der Lektüre offensichtlich, dass nach dem Sieg über dieses Virus schon bald das nächste folgt. Weiterhin kann die Corona-Krise als ein Vorkonflikt vom „global warming“, wie Horx die Erderwärmung tituliert, gesehen werden.Zukunftsforschung, Krisenforschung und Vergangenheit – wie das zusammenspielt, das versteht man hier fast schon nebenbei.

Matthias Horx – und die Selbsterkenntnis

Der interessierte Leser versteht darüber hinaus bei der Lektüre, warum Angst bei realen Bedrohungen schwindet. Das Buch bringt zudem für so manchen eine Art tieferliegende Selbsterkenntnis mit sich. Kurz: Ein schönes Buch – auch für „Post-Coronazeiten“. Und noch etwas: Man muss keine Angst haben vor dem Werk, schließlich werden wir Menschen darin als Kämpfer beschrieben, für welche bei realen Bedrohungen die Angst schwindet. Ein weiteres überraschendes Fazit: Ein Buch auch für „Postkorona-Zeiten“.

 

Autor dieses Artikels: Dieter H. Mainka

Pressschau 21 Million Lights

Hannah Steinharter
Handelsblatt
Wie Corona alles verändert – und warum das nicht unbedingt schlecht sein muss
September 2020

Die Entdeckung der Langsamkeit, Stille und Selbstbetrachtung

Nach dem gewaltigen Interesse an dem zehnseitigen Vorab-Essay von Matthias Horx verwundert es die Rezensentin nicht, wie sehr sich jetzt erst erschienene Buch zum gleichen Thema in den Bestsellerlisten weit vorne etablieren konnte. Die positive Einstellung des Zukunftsforschers erscheint ihr als einer der wichtigeren Gründe für diesen Erfolg.

Zudem weist sie darauf hin, dass Horx zurecht die menschlichen Begleiterscheinungen wie Langsamkeit, Stille oder Selbstbetrachtung von Vornherein als positiv darstellt. Die Kritikerin sagt es schließlich klipp und klar: „Leser, die dringend einmal einen hoffnungsvollen und positiven Blickwinkel nach mehr als sechs Monaten Coronakrise benötigen, werden hier fündig.“ Schließlich überzeugt das Werk ihres Erachtens zwar nicht durch tiefgehende ökonomische Betrachtungen, aber dafür regt Horx darin tiefgreifend wie auch wohlig zum Nachdenken an.

Winfried Kretschmer
changeX
Staunen rückwärts
Die Zukunft nach Corona – das neue Buch von Matthias Horx
Juni 2020

Von einem mitstaunendem Kritiker

Winfried Kretschmer findet für seine Buchrezension mit Staunen rückwärts einen schönen Titel, der zudem die Arbeits- beziehungsweise Denkweise von Horx gut umschreibt. Daneben bescheinigt er dem bekannten Zukunftsforscher einen bemerkenswerten Coup: So hat dieser dank seines Blogbeitrags „Die Welt nach Corona“ die Stimmungslage getroffen und den pandemischen Ängsten ein positives Zukunftsbild entgegengesetzt. Das neue Bild ist eines einer „entschleunigten und geläuterten Welt nach der Pandemie“.

Muss man es noch erwähnen? Der Beitrag ging „viral“ und wurde millionenfach geklickt sowie in 20 Sprachen oder mehr übersetzt. Nun folgt das Buch zum Erfolg, schnell vom Econ Verlag editiert und auf den Markt gedrückt. Geschrieben ist das alles wie gesagt in der Haltung eines „Staunens rückwärts“. Zugleich fasziniert den Kritiker die Beobachtung von Horx, wonach körperliche Distanz gleichzeitig neue Nähe erzeugt. „Eine neue Kultur der Erreichbarkeit, der Verbindlichkeit etablierte sich“, sagt das Buch und der Kritiker stellt es nochmals heraus.

Auch folgt Winfried Kretschmer dem im Buch angewendeten Verfahren der sogenannten Regnose. Letzterer bedeutet, so lernen wir entweder von Horx oder seinem Kritiker, dass wir Menschen uns durch die Krise selbst verwandeln lassen. „Wir verändern unsere Wahrnehmungsformen, und so entsteht Zukunft als neue Wirklichkeit.“ Nun ja, die positive Kritik von Winfried Kretschmer verwandelt aktuell dann eher die bereits guten Verkaufszahlen des Zukunftsbuchs in sehr gute.

 

Ein Film von Matthias Horx über seine Ansichten und Arbeitsweise

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Genauer gesagt stammt der Film vom Zukunftsinstitut, welches wiederum aber von Horx geleitet wird.

 

Ein Film zu den grundsätzlichen Gedankenansätzen von Matthias Horx

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Der Zukunftsforscher Mathias Horx wirft auch in diesem Film seinen bekannt optimistischen Blick aus der Zukunft zurück in unsere Gegenwart. Eine wichtige Theorie von orx ist dabei jene, wonach das Virus eine neue Nähe erzeugen wird. „Wir haben Menschen getroffen, die wir sonst nie kennengelernt hätten. Wir haben alte Freunde kontaktiert. Familien und Nachbarn sind näher gerückt.“

 

Zukunftsforscher Matthias Horx in der NDR Talk Show

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In der NDR Talk Show stellt Matthias Horx sein neues Buchnmit dem Titel „Die Zukunft nach Corona“ vor. Der Zukunftsforscher setzt sich auch darin mit Fragen zur zukünftigen Entwicklung von Wirtschaft und Gesellschaft auseinander.

 

21 Million Lights

Matthias Horx

Matthias Horx wurde 1955 in Düsseldorf geboren und ist ein deutscher Publizist und Trendforscher. 1993 eröffnete er mit Peter Wippermann das Trendbüro in Hamburg. 1998 gründete er das Zukunftsinstitut. Bis 2005 war er zudem Mitglied beim publizistischen Netzwerk Achse des Guten. Horx lebt mit seiner Familie in Wien.

 

 

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