Informationen und Impulse für das Corona-Zeitalter
 

Dieter H. Mainka : Lost in Corona

Lost in Corona, Teil I

Den  Zustand einer Unsicherheit und Unentschlossenheit  seit Beginn der Corona-Pandemie wird der Leser  in meinem Projekt Lost in Corona zusammen mit mir durchleben. An schweifenden Gedanken über den Kern der Pandemie und an einer chronologischen Zuordnung  des jeweils wissenschaftlichen Standes aus dem Blickwinkel eines  Onkologen nimmt der Leser teil. Das Buch ist Tagebuch und Sachbuch und auch schon mal Science Fiction, für manche kann es sogar ein Ratgeber sein.

Mit dem Autor zusammen durchstreift er das Geschehen zu Anfang der Pandemie in China, versucht dort der Wahrheit der Ausbruchs näher zu kommen und das nicht ohne Blick auf gängige Verschwörungstheorien. Aus verschieden Blickwinkeln wird dem Leser  die unweigerliche Entwicklungen einer Pandemie aufgezeigt. Dabei lernt er die Hauptakteure kennen, ihre teils doppelbödigen Entscheidungen zur Kontrolle der Situation aber auch ihre Stärken. Mit dem Autor macht der Leser  Ausflüge nach Venedig und taucht dort in das Mittelalter mit Quarantäneinsel und Pestmasken ein, wirft einen Blick auf die Wasserqualität des Lago Trasimeno und lernt die Schönheit des Tessins kennen, immer auch mit der Corona-Lupe. Er lernt den Urwald von Uganda und die Fledermäuse fürchten und  schätzen. Aber auch auf Betroffene wird das Brennglas gehalten, auf Christen, Kapitalisten, Arbeiter in Amerikas Schlachthöfen, auf die Reise und Eventbranche, und was die Götter dazu sagen. Der Autor berichtet auch immer wieder von den Leibhaftigen in seiner beruflichen und privaten Welt. Das Kapitel schwarze Löcher und der Einblick in die Welt der Infektionserreger sind etwas unheimlich, auch das Kapitel über die Tierquälerei seit Jahrtausenden. Alles nicht ohne Lösungsoptionen, das Kapitel Impfungen lässt dann sogar richtig  hoffen. Die Medikamenten-und Impfentwicklung werden aus Sicht eines Onkologen betrachtet und in verständlicher Form auch für den medizinischen Laien dargestellt. Der Onkologe betrachtet zusammen mit dem Leser  immer mal wieder Statistiken zum Infektionsgeschehen, das  in einer gewissen chronologischen Abfolge von November 2019 bis November 2020. Und weil Autor und Leser noch einige Runden auf dem Karussell drehen wollen wird die Fortsetzung von Lost in Corona voraussichtlich als Blog erfolgen. Nach dem Motto das Beste erleben wir zusammen.

Dieter Herrmann Mainka

31.10.2020

Welcher Verlag möchte dieses Buch veröffentlichen und hilft mir mit seinem Lektorat

 

Buchauszug aus Lost in Corona von dem Autor Mainka

Buchauszug aus Lost in Corona von Dieter H. Mainka

 

 

Köln, den 1.11.2020

Diese Version ist eine  Leseprobe von Aufzeichnungen der letzten Tage im Oktober 2020 aus 400 Seiten chronologischer Notizen zu der bisherigen Corona-Zeit seit März 2020. Korrekturen und das gesamte Lektorat fehlen. Fehler bitte ich zu entschuldigen.                                                                                Ich suche einen Verlag zur Veröffentlichung meiner  bisherigen Texte  als Buch mit dem Titel : Lost in Corona

Lost in Corona

 

Teil III,  der Herbst 2020

Donnerstag 15.10.2020

Ausgehsperren in Frankreich. Den Tod vor Augen haben

Herbstferien in der onkologischen Praxis, 2 von 4 Ärzten haben Urlaub. Der Termindruck ist hoch, seit dem Spätsommer steigt das Patientenaufkommen wieder an, etwas geringer Termindichte gab es lediglich im März und im Mai 2020. Die Praxisteam ist während der Corona-Zeit noch mehr zusammengerückt, die Schutzmaßnahmen werden von jedem einzelnen gelebt. Auch bei jetzt herbstlichen Temperaturen, es ist regnerisch und morgen oft unter 10 Grad, wird die Praxis ständig gelüftet, Türen zum Flur hin stehen auf, Fensters sind mindestens auf Kipp geöffnet, Heizungen und die Luftabzugsanlage sind hochgestellt. Vor 2 Wochen wurde ein onkologischer Patient in unserer Tagesklinik 3 Tage lang mit Infusionstherapie behandelt, es war dann eine  zusätzliche stationäre Behandlung notwendig, dabei viel  ein routinemäßig bei Krankenhausaufnahme durchgeführter Corona-Test positiv aus. Der Patient wurde im Krankenhaus isoliert, blieb auch weiterhin  asymptomatisch und  ist inzwischen wieder entlassen. In der Praxis wurden daraufhin alle Kontaktpersonen, Personal wie auch Patienten die sich in gleichen Räumen aufgehalten hatten einer Corona-Testungen  unterzogen, niemand hatte sich infiziert. Die Nachverfolgung durch das Gesundheitsamt dürfte zumindest  in diesem Fall schon nicht mehr  funktioniert haben. Die Information über den positiven Corona-Test erhielten wir nur durch Mitarbeiter des Krankenhauses. In unserer Infusionsabteilung sind die Patientennamen dem täglichen Sitzplan zu entnehmen. Das Virus ist wie im März 2020 wieder in der Bevölkerung, es herrscht aber mehr Ruhe, Ruhe vor dem Sturm? Der Normalbetrieb im Krankenhaus läuft mit hoher Auslastung, auch elektive Eingriffe erfolgen weiter, die Anzahl der zu versorgenden Corona-Patienten hält sich noch in Grenzen, es sind meist unter 10 je Kölner Krankenhaus. Das Thema Corona ist  wieder Hauptthema der Medien und der Politik.  In Frankreich hat Mitterrand ab  Samstag für nahezu in allen großen  Städten einschließlich Paris für die Nachtstunden ab 21 Uhr eine Ausgangssperre verhängt. Dadurch hat der französische Präsident, der mit enormer präsidialer Macht ausgestattet ist, mit einem einzigen Erlass dort nahezu alle abendlichen Kontakte der Menschen untersagt. Wer wird auf einer Familienfeier 30 oder  50 Gäste bei sich abends zu Haus unterbringen können. Bar- und Restaurantbesucher müssen dann zu Hause sein, abendliche Verletzungen der Abstandspflicht und  Annäherungen unter Alkoholeinfluss nach 21 Uhr sind unterbunden. Familienfeiern werden gegen 20 Uhr enden, die Besucher müssen ja noch vor 21 Uhr zu  Hause ankommen, auch der abendliche Besuch im Fitnesscenter oder ein  Spaziergang mit dem Hund sind wohl unter Strafe gesetzt. Ohne triftigen Grund darf niemand mehr auf der Straße sein. Die traditionell  zentralistisch ausgerichtete französische Politik hat sich aber bisher in den  Corona-Zeiten nicht sonderlich bewährt. Frankreich hatte bisher mit fast 800000 Infizierten  doppelt so viele als Deutschland mit 32703. Die Corona- Todesfallrate liegt fünfmal höher als in Deutschland. Die Zahlen am  13.10.2020:  Todesfallrate Frankreich 50/1000000 Einwohner, Deutschland 11/ 100000 , absolut 32703Todesfälle in Frankreich, 9634 Todesfälle in  Deutschland. Die Intensivstationen in den großen französischen Städten sind wie Anfang  März 2020 fast schon wieder voll, der Präsident will diesmal nicht zögern. In Frankreich wurden im Frühjahr einige Corona-Vorschriften von Paris aus sehr spät erlassen. In Deutschland werden zwar immer wieder die pluralistischen Entscheidungsprozesse für Corona-Regeln kritisiert, sie scheinen aber vielleicht zu einem besseren Outcome, in medizinischen  Studien sind damit die Überlebenden gemeint, zu führen. Das Ergebnis während der Corona-Zeit für jeden Einzelnen ist in Deutschland bisher besser als in vielen anderen Ländern. Wir kennen alle nur wenige oder sogar gar keine Mitmenschen  die es getroffen hat, die eigene Familie ist bisher meist unversehrt geblieben. Selbst in unsere Praxis mit Kontakten zu etwa 3000 verschieden Patienten seit dem Frühjahr kennen wir nur wenige mit einer durchlaufenen Corona-Infektionen. Das ist mit ein Grund für die hohe Anzahl von Zweiflern in Deutschland. Ich erlebe mehrmals monatlich Patienten mit Fragen in dem Tenor: „ Dokter saach ens, jibt et dat Virus övverhoup „ . Und das sind nicht die jungen, sondern Menschen im Mittelalter, ich meine so um die 50. Besonders Selbstständige und sehr umtriebige Menschen die sich selbst nicht zur Risikogruppe zählen  fühlen sich von unserer Regierung drangsaliert. Am Marktstand für Bio-Brotwaren erlebte ich so jemanden. Männlich, Alter um die 50, teuer und auf Jung gekleidet, vielleicht aus der Filmindustrie: „ Jetzt geht der Schwachsinn wieder los, das Virus ist doch nur für 80 plus und für welche mit schweren Vorerkrankungen gefährlich „. Die jüngeren kennen die Informationen das eine Corona-Infektion für sie nur in seltenen Fällen langwierige Folgen haben könnte und das die Sterblichkeit dieser Infektion bei unter 35 Jährigen Menschen in Deutschland sogar unter der einer Grippe liegt. Der  Appel an die Solidarität ist bei dem größeren Teil der jungen Menschen in Deutschland aber angekommen, sie wollen  ja auch ihre Eltern und andere direkte Mitmenschen schützen. Ein kleiner Teil der Bevölkerung akzeptiert Regeln sowieso kaum, da helfen nur klare Ansagen mit raschen Konsequenzen bei Verstößen. Und ein weiterer kleiner Teil hält das „ sozialverträgliche Absterben der Älteren und Kranken „ für natürlich oder sogar notwendig. Sie mögen sogar heimlich für sich  mit perfiden Vorteilen wie mit geringeren Rentenbeiträgen und mehr erschwinglichem Wohnraum durch die  Epidemie liebäugeln. Und dann gibt es einen Teil welche die behördlichen Regularien für völlig überzogen halten so mit dem Argument: „ Die Regierung hat doch für Corona im Frühjahr die Pläne zur Beherrschung einer Ebola-Infektion aus den Schubladen geholt“. Wenn dem so ist  hat unsere  Regierung zumindest den Sommer nicht genügend genutzt um diese Pläne detailliert an Corona anzupassen. Dieser Meinungsgruppe kann ich kaum etwas erwidern. Der überwiegende Anteil der Menschen soll als Soldaten in all den Kriegen nie geschossen haben, darüber gibt es viele Studien. Die absoluten Corona-Leugner und die mit dem Motto „ Risiko nur für sowieso überfällige“ gehören vielleicht zu den 20 Prozent die in Kriegen an der Front immer schießen, zu den echt Brutalen. Ich rede auch mit solchen. Als Argument mit ihnen erwähne ich auch Jüngere die an Corona verstorben sind, und das wir die Zeit bis zur  Impfung eben besonnen und sozial überbrücken sollten. Dann weise ich noch auf die Daten einer Britischen Studie hin mit dem Ergebnis das an Corona verstorbenen Menschen im Durchschnitt ansonsten noch 11 Jahre weiter gelebt hätten.

Heute hatte ich den Tod vor Augen. Notfallmäßig wurde ich von meinem Sprechzimmer in die Tagestherapieräume gerufen, ein Patient reagierte allergisch auf eine Komponente seiner Chemoimmuntherapie. Die Situation haben wir etwa einmal im Monat, routiniert werden Gegensubstanzen sofort verabreicht. Heute ist aber alles anders, trotz entsprechender Medikamente wird die  Lunge des Patienten rasch spastisch und stellt ihre Funktion ein, sein Körper läuft blau an obwohl das Herz noch schlägt. Unser 8 köpfiges Team  kümmert sich um alles, Sauerstoff, Notfallkoffer, Beatmungsbeutel, lokale Spasmolytika, antiallergische Medikation, EKG, Bereitstellung Defibrillator, Evakuierung der anderen Patienten in andere Räume,  Notruf Feuerwehr. Dann Reanimation, die Pupillen des Patienten bleiben eng, ein gutes Zeichen. Zusammen mit dem rasch eingetroffenen Rettungsteam der Kölner Feuerwehr  kann diesem Menschen geholfen werden. Wir erfahren am  Nachmittag dass unser Patient bereits wieder am Bettrand gegenüber im Krankenhaus sitzt, also  keine Schädigung des Gehirns durch Sauerstoffmangel eingetreten ist. Er war dem Tod sehr nahe, wir alle hatten den Eintritt schon befürchtet. Dieser Mensch kann jetzt mit seiner Krebserkrankung  weiter leben, das  für ihn allergisierende Medikament ist zu wechseln. Wir alle haben unsere Zeit, diese können wir aber mit Hilfe anderer in unserem menschlichen Netzwerk beeinflussen. Selbstverständlich müssen wir  Menschen auch bereits sehr schwer Erkrankten helfen, wenn sich daraus ein Sinn ergibt. Das ist ein Teil unserer Zivilisation. Nicht alle Menschen wünschen in jeder Situation Intensivmedizin, und für viele werden diese Maßnahmen auch im Verlauf von schweren Krankheiten vermieden und ab einem bestimmten Punkt sollten sie immer vermieden werden. Patientenverfügungen machen es allen Helfern leichter auch im Sinne des Patienten zu handeln. Die Diskussionen zu dieser Problematik sind sehr menschlich und die Grenzsituationen fließend. Übertragen auf die jetzige Corona-Epidemie können wir bei den Risiko-Gruppen nicht vorab zwischen Lebenswert und dem Gegenteil als Außenstehende unterscheiden. Somit müssen wir erst einmal alle schützen. Fertig.

 

Freitag, der 16.10.2020

Freudige Info

Der gestern reanimierte Patient ist aus dem Krankenhaus entlassen. Eine freudige Info.

 

Samstag. Der 17.10.2020

Der neue Corona-Schnelltest mit 96,5 Prozent Sensitivität. Erstmals schnellste Kontaktverfolgungen möglich

Ich knüpfe an den letzten Satz von Donnerstag an. Alle benötigen differenzierte klare Erlaubnisse und keine pauschalen Verbote.

Im diesem Sommer sind  wir öfter am frühen Abend mit dem Fahrrad oder auch mit dem Auto zu einem italienischen Lokal mit großem Außenbereich gefahren. Es herrscht dort eine  Weingartenatmosphäre, die Lage ist  an einem Uferbereich eines kleinen Flusses. Der Betreiber hat  jetzt auf dem Außenbereich ein großes Zelt aufgestellt, dies erhält man von der Event- Branche gerne und günstig. Allen ist geholfen, diese Optionen sind aufzuzeigen. Große Volumina von Räumen haben geringere Corona-Risiken als ein kaum belüfteter Gewölbekeller. Keine Verbote, sondern Erlaubt ist: Übernachtung des Hotelgastes bei negativem Corona-Antigenschnelltest welche vor Ort durchzuführen wären. Da nach dem Infektionsschutzgesetz in Deutschland nur Ärzte eine Infektion nachweisen dürfen wäre das Gesetzt auf die aktuelle Situation anzupassen. Bei  positivem Ausfall eines Corona-Schnelltestes sofortige Quarantäne, egal durch wen der Schnelltest durchgeführt wurde, auch bei einem Selbsttest. Das positive Schnelltestergebnis ist durch den genaueren PCR-Test  durch medizinisch geschultes Personal z.B. in Testzentren oder durch mobilen Einsatz abzusichern. Die Schnelltests von Roche mit 99,68 % Spezifität ( Bei positivem Testergebnis auch positiv in der genaueren PCR-Methode ) und 96,52 % Sensitivität ( Im Vergleich zu PCR-Testungen werden 3,48 Prozent der Infizierten nicht detektiert  ) kosten zur Zeit 11,5  Euro. Einige Tests anderer Firmen sind bis zu 6,5 Euro preisgünstiger. Die Tests zeigen aber einige Menschen falsch positiv an, alle positiven Tests müssen also verpflichtend mit der PCR-Methode bestätigt werden. Die Kosten bei einer Testung vor einem Hotelaufenthalt könnten verteilt werden. 5 Euro trägt der Gast gerne, 5 Euro pro Test werden dem Hotel vom  Staat rückerstattet durch Verrechnung mit der Umsatzsteuer. Das Hotel trägt gerne die Kosten für die Durchführung des  Testes, etwa 3 Minuten je Test und hält geschultes Personal dazu vor. Keine Angst, die angebotenen Tests sind nach kurzer  Schulung im Internet  jedem verständlich. Der Tester muss sich aber entsprechend mit Schutzkleidung, Schutzbrille und mindestens FFP-2 Maske versehen da bei dem Speicheltest mit den Teststäbchen im tiefen Nasenbereich und im hinteren Rachen Husten und Niesreize ausgelöst werden. Oder die Methode mit Rachenspülwasser wie sie bereits in manchen Testzentren für den PCR-Virusnachweis durchgeführt werden sollte ebenfalls für die Schnelltestungen eingeführt werden. Dann könnten die zu Testenden den Test selbst durchführen. Dabei trinkt die zu testende Person eine abgepackte Wasserration von10 ml , lässt diese Flüssigkeit in den Rachen fließen ohne sie zu schlucken, atmet durch die Nase und gurgelt 5 Sekunden bei nach hinten gestrecktem Kopf. Anschließend  lässt sie  die Gurgellösung  in ein Einmalgefäß fließen, darin wird der Testtupfer getaucht. Bei dem Schnelltest von Roche wird das Teststäbchen dann in ein kleines Plastikgefäß mit Pufferlösung gesteckt und mehrmals darin gedreht. Jetzt bekommt das Testgefäß einen Tropfaufsatz und 3 Tropfen des Inhaltes werden aus der Öffnung auf einen Teststreifen getropft. Nach 15 bis 30 Minuten kann das Ergebnis durch einen farbabgesetzten Streifen zugeordnet werden. Ähnlich einem Schwangerschaftstest. Zuvor erscheint ein Kontrollstreifen und zeigt den korrekten Testablauf an, ansonsten muss der Test verworfen werden. Die Liste der erhältlichen Tests findet sich unter www.bfarm.de/antigentests. Die Ergebnisse noch laufender Validierungen / Prüfung der Tests in unabhängigen Zentren werden auf www. finddx.org veröffentlicht. Die Antigentests brauchen mehr Virusmaterial für ein positives Signal als der PCR-Test, werden somit einige Stunden später positiv und auch deutlich eher ( Tage ) wieder negativ. Somit können sich besonders bei symptomatische Patienten die häufig im Mund-Rachenbereich bereits wieder  fallende Viruskonzentrationen aufweisen falsch negativ Testergebnisse beim Antigentest ergeben, dies Patientengruppe sollte per se zusätzlich mit einer PCR-Testung untersucht werden. Optimal selektiert der Schnelltest bei noch asymptomatischen und bei gerade neu symptomatischen Infizierten. Die Tests können in Deutschland bisher nur für medizinisches Personal bestellt werden. Warum?

Warum soll ein Land mit wenigen Corona-Infizierten  Urlauber aus einem Gebiet mit vielen Infizierten ohne ein aktuelles Testergebnis übernachten lassen? Infizierte müssen eben für 2 Wochen in Quarantäne, die anderen beweisen ihren Infektionsstatus mit einem Schnelltest vor Ort, oder führen  eine aktuelle Bescheinigung über das Testergebnis vor Reiseantritt mit sich. Somit können Infizierte mit dem  Antigen-Schnelltests rasch identifiziert werden, und zwar am Point of Care, da wo Vorsicht angebracht ist. Vor dem Flug, vor der längeren Bahnfahrt. Sie können bei Dienstantritt in Pflegeheimen, in Krankenhäusern, in Fabriken mit unzureichendem Abstandsbereichen, bei Mitarbeitern an den Kassen, in der Gastronomie, an Bahnhöfen und Flughäfen und vor einem Eventbesuch durchgeführt werden. Denkbar sind sogar verteilte Teststellen in denen das Testtagesergebnis der Personalausweisnummer zugeordnet wird, Gültigkeit von 1 bis 3 Tagen je nach Verwendungszweck. Schon viel  Aufwand, ja aber wieviel  Billionen kostet ein langer neuer  Lockdown und wieviel Arbeit macht ein intensivpflichtiger Infizierter oder jemand mit Spätfolgen. Und wieviel Leid kann vermieden werden. Die Impfung scheint ja im Frühjahr wirklich zu kommen, eine weitere gebremste  Durchseuchung der Bevölkerung mit Corona bis hin zum Erreichen einer Herdenimmunität ergibt somit wenig Sinn ( Etwa 60 Prozent müssten die Infektion durchlaufen. Ewa 500000 bisher Infizierte x Dunkelziffer 5 entspricht 2,5 Millionen mit überlebter Infektion, das sind gerade 3 Prozent der Bevölkerung in Deutschland ). Der Antigen-Schnelltest weist Eiweiße nach, welche Bestandteile des Corona-Virus SARS-CoV-2 sind,  bei ausreichender Konzentration dieser Eiweiße in der Probe bindet er an einen spezifischen Antikörper und löst dadurch ein visuelles Signal aus, eine Verfärbung. Die Kapazitäten der Testherstellung können allein bei Roche bis 100 Millionen Tests im Monat hochgefahren werden. Die neue Corona-Testverordnung ab 15 Oktober hat die Schnelltests bereit einbezogen. Gesundheitseinrichtungen können demnach entscheiden wie sie die Antigen-Schnelltests in ihr Schutzkonzept einbeziehen. Diese Gesundheitseinrichtungen wie Dialysekliniken und auch Pflegeheime und Krankenhäuser erhalten maximal 20 Tests pro Patient und Monat, eine Einrichtung mit 80 Patienten könnte so 1600 Tests in einem Monat nutzen. Asymptomatische Mitarbeiter haben Anspruch auf einen Test pro Woche. Geburtshäuser, Rettungsdienste und Massenunterkünfte sollten noch in die Testverordnung mit einbezogen werden. Vor Aufnahme in alle diese Einrichtung sollen aber Patienten / Bewohner einmalig die genauere PCR-Testung erhalten. Aktuell sind etwa 30 verschiedene Antigen-Tests vom Paul-Ehrlich Institut mit Sensitivitäten zwischen 87,3 und 97,6 Prozent frei gegeben, die Liste ist online.

Eine Verbesserung der Kontaktnachverfolgung ist möglich. Jeder mit einem positiven Corona-Schnelltestergebnis benachrichtigt seine Kontaktpersonen selbst und sendet oder gibt diesen eine offizielle Information zu den Verhaltensregeln des örtlichen Gesundheitsamtes weiter. Die erstellte Liste mit den Ergebnissen der Kontaktnachverfolgung stellt er per mail dem zuständigen Gesundheitsamt zu, speziell ausgewiesen welche Personen der Infizierte aus welchem Grund nicht informieren konnte. So startet eine Kontaktverfolgung sofort und damit  2 bis 3 Tage früher als bei Abwarten bis zum Eintreffen des  PCR-Testergebnisses und dann noch  folgender Bearbeitung durch ein Gesundheitsamt. Die frühe Detektion von Symptomlosen wird umgesetzt, die Kontaktverfolgung erhält einen höheren Wirkungsgrad, sie kann deutlich mehr weitere Infektionen besonders durch asymptomatische Infizierte verhindern. Die weitere Dekompensation von Gesundheitsämtern kann so verhindert  werden. Die  PCR-Labore wären entlastet, hier sind sogar Einsparungen möglich. Könnten den Gesundheitsämtern  Bürgereigenhilfekonzepte mit Hilfe bei der Nachverfolgung,  Clustererkennung und Information der Bürger flankierend helfen? Viele Rentner und Pensionäre könnten ehrenamtlich helfen.

 

Sonntag, der 18.10.2020

Reibekuchen bei 8 Grad, die Corona-Einschläge kommen näher

3 Pärchen treffen sich zum Reibekuchenessen, draußen auf einer Terrasse mit Blick aus dem Bergischen nach Köln. Zwei offene Feuer wärmen, auf einem alten Ofen werden die Reibekuchen in 2 Pfannen im Dauereinsatz gebraten. Köstlich. Ich habe eine Skiunterhose und warme Winterkleidung an. Die teilweise verrauchte Szenerie in der Dämmerung erinnert mich an Besuche in höheren Regionen in Afrika. Dort gibt es bei Eintritt der Dämmerung auch überall offene Feuerstellen, irgendetwas wird dort an jeder Ecke gebrutzelt, keine Reibekuchen. Jemand hat gebeizten Lachs mitgebracht, der Apfelmus ist von eigenen Äpfeln. Corona ist an diesem Abend kein Thema. Zwischendurch werde ich nur einmal mit Ironie gefragt ob auch alle hier draußen genug Abstand halten. Ja, aber bemängeln muss ich die etwas unklar zugeordneten  Gläser auf dem Terrassentisch.

Nun, inzwischen werden mir aus persönlichen Kreisen Fälle von durchstanden Corona-Infektionen berichtet. Das Arztehepaar mit Infektionsereignis bereit im März während eines Aufenthaltes in einem privaten Sanatorium. Er hat weiterhin nachweisbare Antikörper, bei ihr sind diese jetzt nicht mehr nachweisbar. Ähnliche Fälle sind publiziert, diese Menschen können noch einmal dieselbe Corona-Infektion bekommen. Dann höre ich von einem jungen Pfleger der sich während seiner Teilnahme an einer Bronchoskopie infiziert hat, zusammen mit noch weiteren an der Untersuchung Beteiligten. Seine Verwandten brachten ihm die Lebensmittel vor die Tür und gingen dann auf die Hälfte vom Stockwerk zurück um mit ihm zu erzählen. Kein Fieber aber völlig kaputt, starke Gelenkschmerzen und eben die Geruchsstörung. Dann die Geschichte von einem 50 jährigen nicht Vorerkrankten, der wurde erst auf Intensivstation durchgebracht, auch seine Frau war stationär. Oder ein unter 60 jähriger Dorfapotheker. Nach Covid-19 mit Intensivpflicht und späterer verlängerter REHA haben sich Mitgolfer über seine Alterung im Zeitraffer innerhalb 4 Monaten erschrocken, er schleiche nur noch gebeugt über den Platz. Seine beiden Söhne hatte es auch erwischt, aber weniger schwer, auch sie waren stationär. Ein 25 jähriger Krankenpfleger war in einem Krankenhaus gerade neu eingestellt. Er musste selbst auf einer  Intensivstation, als Covid-19- Patient,  und verstarb leider. Die meisten von uns werden bald weitere solche Geschichten, die meisten enden besser, aus ihrem Umkreis erfahren. Die Einschläge kommen näher.

 

 

Montag der 19.10.2020

Die Krankenhäuser füllen sich wieder

Im Juni waren unter 10 Patienten mit COVID-19 in Kölner Krankenhäusern zu versorgen. Am Wochenende hat sich die Anzahl der Covid-19 Patienten in mir bekannten Krankenhäusern stark erhöht, eine Isolierstation je Krankenhaus wird bald nicht mehr reichen. Weit über 100 infizierte Patienten sind in Köln jetzt zu versorgen, nahezu so viele wie im März 2020. Wir  testen jetzt mit Schnelltests in unserer Praxis. Entscheidungen zu einer adjuvanten Krebstherapien die nach einer Krebsoperationen eigentlich noch einen höheren Heilungsgrad bewirken soll, werden mit den Patienten differenziert besprochen. Diese Therapien gehen  mit einem möglicherweise erhöhten Risiko einer schwereren Corona-Infektion einher und die Entscheidung dazu ist individuell abzuwägen. Diese Patienten  müssen bei solchen Therapien häufig in die Praxis per Taxi kommen, teilweise noch zu anderen Untersuchungen in Krankenhäuser, die Kontakte sind erhöht obwohl die Funktion ihres Immunsystem  durch manche dieser Krebs-Therapien reduziert wird. Es gibt aber auch Krebs-Therapien die den Schutz vor einer Corona-Infektion erhöhen. Die antihormonelle Therapie bei Patienten mit Prostatakarzinom entzieht männliche Hormone die sonst Wachstumssignale für die Krebszellen sind. Gleichzeitig verändern sich damit sogenannte spike-Proteine, das Corona-Virus kann schlechter an die Körperzellen andocken. Bereits im Frühjahr war in den  italienischen Krebsregisterdaten aufgefallen das Patienten mit antihormoneller Behandlung bei Prostatakrebs seltener an Covid-19 erkrankten. Professor Alimont aus Bellinzona veröffentlichte dazu im Fachmagazin Annals of Oncology eine Studie die bei Männern mit unterdrückter Testosteronproduktion ein viermal niedrigeres Corona-Infektionsrisiko zeigten als bei anderen Männern und ein fünfmal niedrigeres als bei Männern mit Prostatakrebs ohne Testosteronentzug. Bekannt ist das Androgene   die Aktivität eines bestimmtes Eiweißes namens TMPRSS2 / Transmembran Serinprotease 2 der Zellen steigern. TMPRSS2 hilft Sars-CoV-2 gesunde menschliche Zellen zu befallen. Das könnte auch erklären warum bei Männern die Erkrankung heftiger ausfällt als bei Frauen. 55 Prozent der Verstorbenen in Deutschland sind Männer, weltweit sogar 60 Prozent. Weiterhin haben Männer ACE2 in höherer Konzentration auf den Zellen als Frauen, ACE wird von den Corona-Viren benötigt um in die Zellen einzudringen. Das Immunsystem von Männern ist generell schlechter aufgestellt als das der Frauen. Ein weiterer Faktor mag sein das Frauen für solche Infektionssituationen auf ein effektiveres  Coping zurückgreifen. Das heißt , sie regulieren ihre Emotionen, analysieren die Infektionsrisiken und vermeiden diese. Sie sprechen darüber und vermeiden den inneren Stress und auch den vermehrten Alkoholkonsum. Nun auch Menschen mit Blutgruppe 0 haben ein geringeres Risiko an Covid-19 zu erkranken, die Wahrscheinlichkeit für einen schweren Verlauf ist bei ihnen um die Hälfte geringer als bei Menschen mit Blutgruppe A. In Deutschland haben 43 Prozent der Menschen Blutgruppe A und 41 Prozent Blutgruppe 0. Die letzteren sind auch besser gegenüber Malaria geschützt. Dafür schützt Blutgruppe A besser vor den Pesterregern, die gibt es ja immer noch. Neben dem Alter sind Herzkreislauferkrankungen und starkes  Übergewicht ein Risiko schwer an Covid-19 zu erkranken.

Unverletzbar durch Corona  sind diese Menschen trotzdem nicht, das sind nur Einsiedler oder die wenigen Nomaden auf der Erde. Die leben in kleinen Gruppen von 50 bis 100 Menschen mit seltenem Kontakt zu Fremden. Auch wir lernen gerade wieder in kleinen Gruppen zu leben, mit viel Empathie begegnen wir unseren verbliebenen Nächsten. So lebten die Menschen bis vor 10000 Jahren. So richtig zurück in dieses vielleicht wahre goldene Zeitalter will aber keiner den ich kenne. Zusammen Beeren pflücken oder ein Mammut fangen und abends am Lagerfeuer darüber berichten.

 

 

Dienstag, der 20.10.2020

Die neuen Impfungen , Schnelltests für alle und mehr

 

Was kann man tun?

Alle ständig testen, Schnelltests für alle in Eigenregie und sofortige Quarantäne

Nachverfolgung in Eigenverantwortung

Absperren und Einsperren

Kontrollieren, aber alle

Entscheiden, aber schnell

Mitmachen, alle müssen zusammenhalten

China fragen, was wissen die mehr

Schützen

Impfen, die ersten Impfungen kommen.

Hatte China im Februar / März 2020 bereits eine Impfung, hatten die Helfer von außerhalb  Wuhans bereits Impfschutz?

 

Jeden Dienstag koche ich am Abend nach der Arbeit. In der Mittagspause  im Handelshof an der großen Fischtheke. „ Nein, den großen Heilbutt dort vorne kriegen wir heute nicht filetiert, sie sehen ja was hier los ist. Die Leute hamstern. Seit 8 Tagen. Wie die Zombies „ In der Tat, der Handelshof, ein Großhandelsmarkt, hat für einen Dienstag viel mehr Kunden als sonst, Toilettenpapier ist auch auf den großen Wagen. Was meint der Fischverkäufer mit Zombies, die wiederauferstanden hamsternden Menschen die sich erneut mit Spagetti, Toilettenpapier, Atemmasken und Einmalhandschuhen versorgen, wie im März? Oder die Wandlung des Publikums, Rentner und Menschen in Kurzarbeit statt der sonst üblichen jüngeren Einkäufern, den Hoteliers, Restaurantbetreibern und Großküchenmitarbeitern. Nach der Hamsterwelle wird auch bei dem jetzigen Lockdown hier im Handelshof erneut die große Leere in den Gängen eintreten. So einige Restaurantbetreiber waren bereits in den letzten Monaten hier nicht mehr gesehen. Auch nicht als Zombies.

Zurück zum Ernst, was kann getan werden?

Testen, mit verändertem Management unter Einbeziehung der Schnelltests

Nachverfolgung, die  Eigenverantwortung der Bürger wecken. Infizierte könnten Kontaktlisten mit Angabe zu Kontaktdaten, ungefähren Kontakzeiten und den Kontaktumständen erstellen.Meldung an das Gesundheitsamt per mail und Information an die Kontaktpersonen ohne Verzögerung durch den positiv Getesteten. Die Kontaktpersonen können per mail / SMS / WhatsApp die Information vom Infizierten über den kritischen Kontakt, zusammen mit einer Verhaltensanweisung des zuständigen  Gesundheitsamtes des Infizierten umgehend erhalten. Im Corona-Kampf könnte  somit  das Kontakt-Tracing durch  die Manpower der Bevölkerung wieder im Kampf gegen das Virus scharf geschaltet werden. Datenschutzregeln können  für die Corona-Zeit nur für diese Situationen ausgesetzt werden, es darf keine Verzögerung der Datenflüsse geben. Menschenleben vor Datenschutz. Mailen statt „Faxen und anschließende Digitalisierung“. Auslieferung der Antigen-Schnelltests auch an nicht medizinisches Personal, der Test aus dem Supermarkt.

Aber: Testbeauftragte mit einer Basisfortbildung zur Durchführung von gezielten Testungen. Das könnte vor Flügen oder Bahnfahrten sein, vor dem Besuch von Kulturveranstaltungen, oder vor Eintritt zu Sportveranstaltungen und auch im Fitnessstudio oder vor Familienfeiern. Selbst bei einem Restaurantbesuch könnten Tests bei Testkosten zwischen 5 und 10 Euro pro Person den Betrieb weiter ermöglichen, zunächst mit Fortführung der weiteren bisherigen Sicherheitsauflagen.

Vollständige Absperrungen mit Militär wie in Wuhan. Lieber nicht. Denkbar sind aber Absperrungen von Stadtteilen mit hohem Infektionsstand ähnlich wie es in Melbourne erfolgreich praktiziert wurde.  Passieren dürften die Menschen nur mit triftigem Grund, etwa der Weg zur Arbeit, und dann nur mit negativem aktuellem Schnelltest.

Kontrollieren durch Befugte. Beeindruckend war für mich eine Kontrolle durch zwei mit Schnellfeuerwaffen bestückte Polizisten in Sirolo / Italien im August 2020. Einer mit Waffe am Körper am Anfang eines Straßenmarktes und einer am Ende der Marktstraße. Nach Passage der Posten trugen  alle die Maske und alle hielten Abstände, die Standinhaber wiesen zusätzlich  auf  Abstandsregeln hin.

Drohen , nein, die Bevölkerung wird nur einsichtig wenn sie die Notwendigkeit von Einschränkungen versteht. Wöchentliche Bestandsaufnahmen mit Neuanalysen gibt es ja, Verkündung der Ergebnisse  nur über einen einzigen Sprecher der Regierung. Im Internet dann hinterlegt die Kurzform und  mit Quellenangaben  und Diskussionsbeiträgen der Regierungsmitglieder und Experten  in Langform.

Entscheidungen jetzt rasch. Jetzt müssen Erlasse rasch erfolgen um einen erneuten langen gesamten Lockdown noch zu vermeiden.

Auch die anstehenden Impfmaßnahmen und die Problemlösungen bei den Zuteilungen von Impfstoff sollten jetzt bereits im Bundestag diskutiert werden.

Mitmachen ist gefordert. Keine Wahlplakate, sondern Plakate mit Corona-Schutzmaßnahmen. Werben für Schnelltests und Solidarität, aber gleichzeitig die Grenzen aufzeigen, das was  Pflicht ist. Kurzform aller Regeln z.B. am Anfang der  Startseite des RKI Seite und auf der APP die auf allen Handys zu  installiert ist.

Impfen, China fragen, Kooperieren und kopieren. Präsident Xi Jinping hat die Corona-Epidemie im Februar zur Chefsache erklärt, das System zur Eindämmung über Blockwarts und Denunzianten in der Nachbarschaft sowie militärischer Absperrung von Millionen von Menschen hat nach den bekannten Anlaufschwierigkeiten gut funktioniert. Masken werden nicht mehr getragen, Clubs sind offen, in Peking soll es seit Monaten keinen erneuten Corona-Ausbruch mehr gegeben haben, landesweit gab es nur wenige lokale Infektionscluster. Betroffene Wohngebiete wurden dann jeweils abgeriegelt und die Bevölkerung dort vollständig getestet, ein Lockdown von ganzen Städten konnte so verhindert werden. Das Infektionsgeschehen in China mit 1,4 Milliarden Einwohnern  ist im November 2020 nahezu Null, wahrscheinlich geringer als im November 2019. Wirtschaftlich geht es in China mit V-förmiger Erholung aufwärts, als einziges großes Land hat China 2020  Wirtschaftswachstum. Bereits jetzt ist das Bruttoinlandsprodukt um 0,7 Prozent zum Vergleich des Vorjahres  gestiegen, Ende 2020 können es 2 Prozent werden. Der Binnenmarkt mit über  1 Milliarde Konsumenten erhält sich nach dem kurzen regionalen Lockdown der vor 6 Monaten beendet wurde selbst, die Exporte steigen wieder. XI Jinping konnte mit dieser positiven Entwicklung sein Volk wieder hinter sich bringen. Damals im Januar und Februar 2020 war bei den Chinesen viel Kritik an dem chinesischen Staatsapparat hochgekommen. Xi Jinping schwört nun das Volk auf einen neuen chinesischen  Wirtschaftskreislauf ein. Im kommenden Fünfjahresplan sollen die sogenannten  dualen Kreisläufe den einheimischen Konsum von eigenen Produkten stärken, der internationale Handel soll nur noch unterstützend wirken. Im Prinzip das Pendant der amerikanischen Entkopplungspläne. Die amerikanischen Chiptechnologie und die Entwicklung molekularbiologischer Verfahren eilt aber weiterhin den Chinesen um Jahre voraus. Da lässt sich eben nicht alles kopieren oder übernehmen. Der weitere westliche Massenkonsum  von  kostengünstigen Medikamenten, Elektronik und Textilien erscheint ohne die Produktionsstätten in China zunächst nicht denkbar. Schwieriges Fahrwasser für Deutschland, China ist inzwischen der wichtigste deutsche Handelspartner. Chinesische Firmen werden die ersten im großen Stil getesteten Impfungen im Winter 2020/21 zulassen. In einem Notfallprogramm sollen bereits seit Juni 2020  inzwischen Hundertausende, besonders medizinisches Personal, Mitarbeiter der Verkehrsbetriebe, Lehrer und Geschäftsreisende geimpft worden sein, aber auch Militärs. Liu Jingzhen, Chef des Sinopharm-Konzerns berichtete im chinesischen Fernsehen das bei der Impfung aus seinem Konzern bisher noch keine Nebenwirkungen aufgetreten seien. Zheng Zhongwei von der staatlichen Gesundheitskommission räumt aber dabei ein das sich die Wirksamkeit noch erweisen müsse. Die Impfung funktioniere heißt es aus anderen Quellen aus China. Der Sinn der angelaufenen Massenimpfung mit fraglichem Schutz ist für westliche Augen nicht sichtbar, außer für eine Planerfüllung. Fehlerhafte Impfstoffe und Medikamente sind in China immer mal wieder im Umlauf wie vor wenigen Jahren bei Impfungen gegen Tetanus und Keuchhusten. Oder wurde  die Wirkung von neuen Corona-Impfungen  bereits in Wuhan getestet? Der Aktienkurs von Sinopharm lag im Oktober 2019 bei 3,2 Euro, Ende Februar begann eine  Abwärtsspirale, die chinesischen Anleger scheinen dem Impfproduzenten nicht zu trauen, oder wissen mehr. Die Aktien des  chinesischen Impfstoffkonkurrenten  CanSino Biologics haben dagegen seit März an Boden gewonnen, der Kurs stieg von  7 Euro auf zuletzt 20 Euro. Diese Firma aus Tianjin, einer Hafenstadt im Norden Chinas, hat die Corona-Impfung „Ad5-nCoV“  entwickelt. Der harmlose Adeno-Virus Typ5(Ad5) kann sich im Körper nicht vermehren und wird mit einem Gen für das Spike-Protein SARS-CoV-2 bestückt. Dieses Protein wird mit Hilfe des harmlosen Virus in den Körper transportiert und als fremd erkannt. Somit entstehen Antikörper und wohl auch zu eine T-Zellreaktion ( T-Lymphozyten, immunologische Gedächtniszellen) . Die Phase I dieser Impfstudie wurde bereits im März in Wuhan durchgeführt. Nebenwirkungen waren Schmerzen an der Injektionsstell bei 54 %, Fieber bei 46 %, Kopfschmerzen bei 39 % und Muskelschmerzen bei 17 % der Impfkandidaten. Im Juni 2020 wurden der Impfstoff bereits chinesische Militärangehörige geimpft. Im August 2020 ist offiziell die Prüfphase III gestartet worden, dazu haben sich direkt zu Anfang 10000 Freiwillige in Pakistan eingeschrieben, die Studie wird ebenfalls in Russland, Chile , Argentinien, Saudi Arabien und auch in China durchgeführt. In China kann aufgrund zu niedriger Infektionsraten in der Bevölkerung aber die Wirksamkeit nicht nachgewiesen werden. Daten über Nebenwirkungen der chinesischen Impfungen in der Testphase III sind mir nicht bekannt. Ist der Erfolg über die Pandemie im März 2020 den radikalen chinesischen Lockdown-Maßnahmen zu verdanken, oder gibt es einen uns nicht bekannten Schutz der chinesischen Bevölkerung vor SARS-CoV-2?  Nicht ganz unberechtigt erschein die Frage ob vielleicht viele Menschen in China, besonders die Risikogruppen längst einen dann doch funktionierenden Impfschutz besitzen.  Das wäre eine Erklärung dafür warum sich von den von außerhalb nach Wuhan und Hubei gekommenen Hilfsmannschaften von Februar bis März  angeblich niemand mit SARS-CoV-2 infiziert habe. Alleine 3600 Medizinische Mitarbeiter von außerhalb sollen während der Abriegelung vor Ort in Wuhan geholfen haben. Ich finde das China  dem Rest der Welt darauf  klare Antworten schuldig ist. Entweder gab es doch Ansteckungen unter den vielen Helfern aus anderen Provinzen bei ihrem wochenlangen Einsatz in Wuhan, dann sollte man der Weltengemeinschaft diese Zahlen offenlegen. Oder die vielen Helfer hatten damals bereits einen Impfschutz oder andersartigen Schutz vor SARS-COV-2. Es gibt ja auch Schluckimpfungen. Das ist jetzt  Futter für eine Verschwörungstheorie, aber zur Klärung kann China rasch beitragen. Detaillierte Information über den jetzigen Stand seiner Impfprogramme und deren Erfolg bleibt China der Welt bisher weitgehend schuldig. Auch die bei  westlichen Impfstudien erfahren wir kaum Daten obwohl sie mit unser aller Geld finanziert wurden. In China werden mindestens 9 verschiedene Impfstoffe in fortgeschrittener Phase getestet, vor allem Versionen mit inaktiven Impfstoffen. Sie enthalten nur Bestandteile der Erreger und werden über einen harmlosen Virus in den Körper eingebracht und täuschen dem Körper dann eine Infektion vor. Die Herstellung ist sehr arbeitsaufwendig.  Welche Personengruppen erhalten in China bei der Impfung Priorität und mit welchem bisherigen Erfolg? Welche Anzahl gut funktionierende Impfchargen könnte China pro Monat exportieren, zu welchem Preis. China hat in den letzten 10 Jahren weltweit die meisten Impfpatente angemeldet, die chinesischen Impfstoffe mussten sich aber bisher nicht auf dem internationalen Markt behaupten und in den letzten Jahren gab es mehrere chinesische Impfskandale wie bei einer Masernimpfung mit nicht wirksamen Impfstoff. Auch der russische Impfstoff „ Sputnik V „, ein Vektorimpfstoff ( Harmlose Viren schleusen SARS-CoV-2 Bestandteile in den Impfling ein ), wird bereits seit August 2020 der russischen Bevölkerung nach schneller Zulassung verabreicht. Testphase I / II mit 76 Teilnehmern hatte  eine Antikörperbildung nachweisen können, keine Nebenwirkungen seien aufgetreten. Die Russen haben die Phase III der Impfstudie bei der Markteinführung übergangen. Die zweizeitige Impfung ist bereits mehr als 400000 Freiwilligen, vorwiegend Lehrern und Klinikpersonal, verabreicht worden. Erst die genaue Beobachtung dieser Impflinge und einer Kontrollgruppe die ein Placebo geimpft bekäme entspräche dem üblichen internationalen Vorgehen bei einer Impfstudie. Weltweit sind 42 mögliche Impfstoffe in Testphasen und 151 weitere in der vorklinischen Entwicklung, das gab es noch nie. Deutschland gehört zur Impfinitiative der EU welche mit verschieden Firmen Vertragsverhandlungen zum Ankauf von Impfchargen führt. Auf nationaler Ebene hat Deutschland mit den hier geförderten Unternehmen Lieferungen vereinbart. Die deutsche Firma BioNTech mit ihrem neuen amerikanischen Kooperationspartner und Geldgeber Pfizer warten zur Zeit auf die ersten Testergebnisse ihres Impfstoffes BNT162b2 der Phase III ihrer klinischen Studie. 440000 Teilnehmer sind auszuwerten, die Daten werden jetzt erst demaskiert. Die Impfung ist mRNA-basiert. Der   mRNA –Impfstoff enthält den genetischen Code / die Bauanleitung zur Herstellung eines bestimmten Eiweißes in den Körperzellen. Dieses Eiweiß / Protein  wirkt als Antigen, als wenn es ein Corona-Virus wäre. Es löst die Produktion von körpereigenen Abwehrstoffen / Antikörpern in den geimpften Menschen aus, sowie eine komplexe Reaktion von immunologischen Gedächtniszellen , speziellen T-Lymphozyten. Biontech-Chef Professor Sahin lehrt an der Universität Mainz Onkologie, er sieht sich und sein Team als Immuningenieure an. Biontech benötigte im Januar 2020 nur den genetischen Code von SARS-CoV-2 und begann nach Herstellung der passenden RNA direkt mit der Impfstoffentwicklung, im März hatten die Wissenschaftler die Auswahl unter 20 eigenen Impfstoffen. Im April erhielten die ersten Probanden den Impfstoff, im Juli war die erwünschte Reaktion mit Bildung von Antikörpern gegen SARS-CoV-2 nachgewiesen. Parallel zur Phase II wurde dann die Phase III der Impfstoffstudie in USA, Deutschland und Argentinien mit 30000 Freiwilligen eingeleitet. Um die Wirksamkeit zu beweisen wird die Studie nach einer vorgegebenen  Zeit welche mit der Anzahl an SARS-CoV-2 Infektionen verknüpft ist entblindet, die Wissenschaftler erfahren dann welche Kandidaten nur ein Placebo erhalten haben. Die BioNTech / Pfizer Studie sieht eigentlich 164 Infizierte vor einer Offenlegung der beiden Gruppen vor, wären alle Infizierten aus der Placebo-Gruppe ist die Impfung zu 100 Prozent wirksam. Unter dem besonderem Druck der weltweit weiter steigenden Infektionszahlen werden BioNTech / Pfizer bereits bei 32 Erkrankten entblinden, vielleicht am Tag nach den USA-Präsidentenwahlen. Bekannt geworden sind milde bis moderate Nebenwirkungen wie Schmerzen an der Einstichstelle und bei 20% der Probanden leichte Fiebersymptome. Erfolgreich sei  die Bildung von spezifischen Antikörpern und eine Förderung von T-Zellen, den wichtigen immunologischen Gedächtniszellen. BioNTech bereitet in Deutschland bereits die Massenproduktion ihres Impfstoffes  vor, dazu wurde das Marburger Werk des Schweizer Pharmakonzern Novartis übernommen. Im ersten Halbjahr 2012 könnten hier 250 Millionen Impfdosen hergestellt werden, 750 Millionen Dosen sollen pro Jahr später dort produziert werden. In den USA muss für eine Zulassung eine Wirksamkeit von 77 Prozent erreicht werden, in Europa muss eine hohe nicht präzise definierte Wirksamkeit nachgewiesen werden. Nachteil des BioNTech – Impfstoffes ist seine Temperaturinstabilität. Bei höheren Lager –und Transporttemperaturen kommt es zum Wirkungsverlust. Eine Lagertemperatur von minus 20 Grad muss wohl eingehalten werden, eine logistische Herausforderung. Die amerikanische Firma Moderna arbeitet ebenfalls mit der mRNA-Technologie, im Juli begann die dritte Phase der Impfstudie. Auch Modena wird nicht vor der Wahl des neuen USA-Präsidenten entblinden. Von der USA-Regierung wurden über die Operation  „Warp Speed“  acht ausgesuchten amerikanischen Impfherstellern 10 Milliarden Dollar an Fördergeldern bereitgestellt, dafür sollen  300 Millionen Impfdosen Anfang 2021 für die Bevölkerung zur Verfügung stehen. Alleine Modena könnte in 2021 über 500 Millionen Impfdosen herstellen. Der  US-Konzern Johnson & Johnson testet eine Vektor-basierte Impfung ( Unschädliche Virus trägt gentechnische Material zur Anregung der Immunabwehr in den Körper ) mit 60000 Probanden. Ein Proband ist kürzlich erkrankt, die Studie wurde kurz pausiert. Auch die britisch-schwedische Studie von AstraZeneca in Zusammenarbeit mit der Universität Oxford war zwischenzeitlich kurz getoppt. Grund waren Lähmungserscheinungen eines Impflings. Auch ist ein Proband aus der Placebo-Gruppe verstorben sein, der 28 jährige Arzt soll den Folgen einer Corona-Infektion erlegen sein. In Deutschland steht die Tübinger  Firma CureVac am Start. Das Unternehmen ist seit Jahren Pionier in der  Grundlagenforschung zur mRNA-Technik. Dietmar Hopp, der Gründer von SAP hat seit 2 Jahrzehnten mehr als 1 Milliarde Euro privat für CureVac finanziert.  2015 konnte auch Bill Gates für das Projekt begeistert werden und investierte 100 Millionen Dollar. Im Juni 2020 beteiligte sich die Bundesrepublik Deutschland mit 300 Millionen Euro zu 23 Prozent an CureVac. Der mRNA basierte Impfstoff von CureVac wird seit September in Peru und Panama, wo die Infektionsraten hoch sind,  in Phase II mit 690 Teilnehmern untersucht. In Kürze soll die Studienphase IIb / III mit 300000 Teilnehmern starten. Der Impfstoff könnte besser in Wirkung und Verträglichkeit sein, er soll stabiler in Bezug auf Temperaturschwankungen als der einiger Konkurrenten sein. Die europäische Arzneimittelagentur /EMA hat zur Beschleunigung erste Zulassungsverfahren gestartet und überprüft Daten während die Phase II und Phase III-Impfstudien noch laufen, sogenannte „rolling review“ Verfahren . Dieses beschleunigte Notfall-Zulassungsverfahren durchläuft aktuell der BioNTech-Impfstoff BNT162b2. Die Firma Curevac-AG entwickelt parallel zu ihrem Impfstoff  ein transportables Labor ( 1 Container zum Transport reicht ) zur Herstellung von RNA. Online können dann die Anweisungen zur Herstellung von gewünschten Wirkstoffen an verschieden Standorte auf der Welt  gegeben werden. Der Visionär Elon Musk konnte für die Pläne vor Ort in Tübingen begeistert werden und hilft. „Medikamente, Impfstoffe  und anderes an jedem Ort der Welt aus der kleinen Genfabrik  per Tesla“. Das Ziel sind kleine Geräte die z.B. in einzelnen Krankenhäusern als RNA Printer wie ein 3 D-Drucker Medikamente fertigen. Zugeschnitten auf die spezielle Krankheit eines Patie nten unter Berücksichtigung spezieller genetischer Merkmale sollen Krebsimmuntherapien, Proteinbasierte Therapien und Impfstoffe nach Bedarf vor Ort herstellt werden. Nahezu 700 Patente sind für Curevac  hinterlegt, überwiegend im Bereich von mRNA-Therapeutika.

Eine Pandemie kann  nur besiegt werden kann wenn sie global kontrolliert wird. Niemand ist sicher bis nicht alle sicher sind, das ist die Devise der Impfstoffplattform Covax. Die Plattform ist eine Initiative der WHO und den Impfbündnissen Gavi / Global Alliance for Vaccines and Immunisation und Cepi / Coalition for Eoidemic Prepardness Innovations. Bis Ende 2021 will die Initiative zwei Milliarden Impfdosen erwerben um eine Covid-19 Impfung zu einem globalen öffentlichen Gut zu machen, besonders Entwicklungsländern sollen Impfungen zur Verfügung gestellt werden. Inzwischen sind 184 Länder der Initiative beigetreten, am 8. Oktober auch China. Deutschland ist über die EU bereits seit längerem Mitglied und engagiert sich   über den ACT- / Access to Covid-19 Tools- Accelerator mit 675 Millionen Euro. Dabei geht es auch um Corona-Tests und Hilfen zur Corona-Behandlung sowie eine gerechte Verteilung an alle Länder.

Die Russen halten seit Jahren den Transport von internationalen Astronauten  zur Weltraumstation ISS mit ihren sicheren Raketen aufrecht. ISS, die International Space Station ist ein Projekt von 16 Staaten in das bisher mehr als 100 Milliarden Dollar investiert wurden. Die Beteiligung Chinas kam  bisher durch das Veto der USA nicht zustande. Bei dem gemeinsamen Raumprojekt arbeiten besonders die Raumfahrtagenturen Roskosmos / Russland, NASA / USA, ESA / Europa, CSA  /Kanada und JAXA / Japan eng zusammen. Zusätzliche Erweiterungsmodule der verschiedenen Länder werden nach dem Transport mit der russischen Schwerlastrakete Proton an die ISS angebaut. Ein Beispiel für gemeinsame erfolgreiche  Projekte von  Menschen aus verschiedenen Ländern. Hier kann man auch den Beginn einer interstellaren Zukunft unserer Gattung sehen, Erfahrungen zur Besiedlung anderer Galaxien werden gesammelt, vielleicht wird die Erde ja später einmal unbewohnbar. Die USA und Russland planen gemeinsam eine bemannte Raumstation im Mondorbit, den Deep Space Gateway. Dort sollen Raumflüge in das tiefe Weltall vorbereitet werden. China plant für 2022 den Transport einer eigenen Raumstation in die Erdumlaufbahn. Mal sehen wer sich als erste Nation vom Acker macht, im Raum wäre  ja bei  Milliarden anderer Galaxien genug Platz für alle, und nacheinander können sich ja im Bereich der schwarzen Löcher alle zeitunabhängig wiedertreffen.  Aktuell ist China mit 30 Prozent CO2 Produktionsanteil der weltweit höchste C02 Emittent, wir alle könnten aber auf CO2 neutrale Herstellung der von uns aus China georderten Waren drängen, dann müssen wir erst später in den Raum entfliehen. Zurück zu Sputnik I, das  war der erste künstliche Erdsatellit, er wurde  von der Sowjetunion 1957 in die Erdumlaufbahn gebracht. Er löste in der westlichen Welt den sogenannten „ Sputnik-Schock „ aus, einen Schock über den sowjetischen Vorsprung in der Raumfahrt. Man kann nur hoffen das Sputnik V, die aktuelle Impfung nicht ein negativer Sputnik-Schock für Russland durch Nebenwirkungen oder gar fehlende Wirksamkeit der Impfung wird. Oder ist Sputnik V eine jetzt auch in Russland  produzierte chinesische Impfentwicklung mit bereits vorliegenden Testergebnissen?

Schützen, alle Maßnahmen könnten nach dem Ampelsystem den Risikogruppen angepasst werden. Spezifische Schutzkonzepte für die Menschen z.B. mit einem Alter über 70 ,  und für Menschen mit bestimmten Vorerkrankungen. Auch spezifische Schutzkonzepte für die über 35 Jährigen. Auch könnten zeitweise berufliche Präsenzpflichten für Angehörige von Risikogruppen ausgesetzt werden. Die verletzlichen Bevölkerungsgruppen müssen spezifisch geschützt werden, auch die Impfprogramme sind der Risikogruppe anzupassen. Denkbar ist ein Impfprogramm für Risikogruppen auch wenn bei 1 von 10.0000 Impflingen persistierende Nebenwirkungen auftreten können. Für einen 30 Jährigen ungeeignet, für einen 80 Jährigen mit Vorerkrankungen gegenüber dem wieder wachsenden Corona-Risiko eher das kleinere Übel.

 

Freitag, der 23.10.2020

Corona-Tsunami in Belgien

In Belgien wütet Corona wie ein Tsunami heißt es im Radio. Besonders sei die wallonische Stadt Lüttich betroffen, die Intensivstationen sind überlastet, erste Patienten aus dem deutschsprachigen Ostbelgien werden in deutschen Krankenhäusern in Aachen und Prüm / Eifel weiter versorgt. Das medizinische Personal in Lüttich sei selbst zu 30 Prozent infiziert, es sei so knapp das selbst Infizierte ohne Symptome weiter zur Versorgung der COVID-19 Patienten eingesetzt werden. Ebenfalls seien die Testkapazitäten überschritten. In Lüttich soll durch das Militär ein Feldlazarett errichtet werden. Mit elf Millionen Einwohnern hat Belgien zuletzt 16000 Neuinfektionen pro Tag. Die neun Gesundheitsminister der verschiedenen Regionen walten unkoordiniert, die Flamen geben den Wallonen im frankreichnahen Süden Belgiens die Schuld an der Eskalation. Auch aus den Niederlanden sind Intensivpatienten von Almere nach Münster in diesen Fällen mit dem Flugzeug verlegt worden, um den Druck von den holländischen Intensivstationen zu nehmen. Die Niederlande haben etwa jedes zweite Intensiv-Bett mit Covid-19 Patienten belegt. In Deutschland sind von den 30.000 Intensivbetten aktuell 7700 frei. Der aktuelle R-Wert ( Wieviel ein Infizierter ansteckt )  ist 1,2 der Inzidenzwert ( Wieviel neu Infizierte pro 100000 Einwohner in einer Woche ) 65 für Deutschland. Die Zahl der Neuinfektionen liegt bei 11000 pro Tag, die Letalität zwischen 0,5 und 1 Prozent unter den Getesteten. Unter Berücksichtigung der Dunkelziffer könnte die wahre  Letalität deutlich unter 0,5 Prozent liegen. Es wird viel mehr getestet pro Woche 1,2 Millionen Tests, im  März waren es 125000 Tests. Die Sterblichkeit ist deutlich geringer als im März 2020 . Mehr jüngere mit leichteren Krankheitsverläufen gehören zu den Infizierten. Wenn aber das Infektionsgeschehen so weiter geht werden innerhalb von wenigen Wochen trotzdem deutsche Intensivbetten knapp werden, auch bei den älteren wird die Zahl der Infizierten ansteigen. Unter Annahme einer Dunkelziffer von 5 infizieren sich etwa 50000 Menschen pro Tag in Deutschland, bei einem R-Wert von 1,2 werden es in 1 Woche etwa 150000 offiziell Infizierte sein, mit Dunkelziffer 750000 täglich sein. Es gäbe dann gleichzeitig etwa 800000  Corona-Infizierte in Deutschland. Wenn davon 0,5 Prozent später stationär geführt werden müssen bräuchte man 40000 Krankenhausbetten Mitte November. Wenn auch nur 5 Prozent dieser stationären geführten  Menschen intensivpflichtig würden benötigte man wieder etwas zeitversetzt 4000  Intensivbetten für Covid-19 Erkrankte Ende November, die deutschen Intensivkapazitäten wären dann bald ausgeschöpft. Die schweren Verläufe stellen sich erst 2-4 Wochen nach der Infektion ein. Die ansteigende Welle von  stationär zu führenden Patienten erwartet uns in etwa 3-4 Wochen. Da aber die Fälle mit Beatmungspflicht etwa 3 Wochen auf einer Intensivstation verweilen ( Ein Drittel dieser beatmeten Patienten versterben ) werden sich die Intensivstationen bei weiter ansteigender Zahl neuer Infizierter bis Dezember 2020 weiter füllen, die Kapazitätsreserven könnten dann selbst in Deutschland  überschritten werden wenn das Infektionsgeschehen im November noch weiter zunimmt. Dann könnten in den Krankenhäusern im Januar Zustände wie in Wuhan vor einem Jahr herrschen.

Was tun?

  1. Mit Schnelltests alle Infizierten identifizieren und isolieren, frühe Quarantäne.
  2. Differenzierter Lockdown mit besonderem Schutz für Risikogruppen, kein wahlloses Schließen von Firmen und Läden. Schnelltests in Eigenregie.
  3. Vorgezogenes Impfen besonders von Medizinischem Personal und Menschen mit vielen Kontakten, Verkäuferinnen, Lehrer, exponierte Angestellte im Fern-und Nahverkehr und natürlich von Menschen mit erhöhtem Risikoindex.

Wie wäre es mit allen 3 Maßnahmen.

  1. Oder so weiter, dann wiederhole ich das Beispiel mit dem Seerosenteich. 25 Prozent des Teiches sind mit Seerosen bedeckt, wann ist er von Seerosen ganz bedeckt wenn sich die Seerosen einmal wöchentlich teilen. Von der Herdenimmunität sind wir weit entfernt, höchstens 3 Prozent der Bevölkerung haben Immunität, bei einigen sind die die Antikörper in der Zwischenzeit bereits wieder verschwunden und es gibt eben die Fälle mit erneuter Corona-Ansteckung bei bereits früher Infizierten.

Samstagabend ist der Doppelkopfabend verschoben, heute ist unserer Destination ebenfalls  zu Hause. Aber meine Schwägerin mit ihrem Mann besuchen uns. Begrüßung mit Ellenbogen-Check. Es gibt auch den „Wuhan Shake bei dem sich die Füße einen Kick geben oder den „Namasta“, der indische Gruß mit aneinandergelegten Händen, Prinz Charles praktiziert ihn manchmal. Kennt er von Englands ehemaliger indischer Kolonie. Meine Schwägerin berichtet über ihre Tätigkeit als Hausärztin, sie bestellt Patienten mit möglichen Corona-Symptomen am Sprechstundenende ein und macht dann außerhalb der Praxis in einem Nebenraum die Corona-Abstriche. Die Schlange der Patienten wurde diese Woche größer, auch Verdachtsfälle in Altenheimen nehmen zu, ihre Stadt gehört noch nicht zu den Risikogebieten.

 

Montag der 26.10.2020

Anne Will, noch eine Sendung zu Corona. Europa bereit in der zweiten Welle versunken? 

Gestern Abend war das Fernsehabendprogramm wieder wie im März, geprägt von Corona. In Anne Wills Sondersendung zu dem Thema wurde ein teilweiser Lockdown nicht ausgeschlossen. Die Sendung brachte eine Frustration in die Wohnzimmer. Die Corona-App funktioniere nicht, nur jeder 10 Teilnehmer gebe sein positives Testergebnis auch in der App weiter, die Daten kämen den Gesundheitsämtern nicht zu Gute. Ein Teilnehmerin  besprach unzutreffende R-Werte. Der Datenschutz wurde als Hemmfaktor einer schnellen Nachverfolgung identifiziert, und meine Frau meinte in den Talk-Sendungen seien ja nur Ältere zu Gast, ich antworte: „Um die geht es ja auch , und die sind an der Regierung „. Kriterien für einen differenzierten Lockdown wurden gefordert, aber nicht eindeutig genannt. Auf stattgefundene Veranstaltungen mit vielen Menschen und ohne bekannt gewordene Infektionen wurde hingewiesen. Dem entspricht aber nicht der neueste Videopodcast von Kanzlerin Merkel „ Das Gebot der Stunde heißt für uns alle : Kontakte reduzieren , viel weniger Menschen treffen „. Am Samstag waren 14714 neue Infektionen in Deutschland gemeldet. Der spanische Ministerpräsident Pedro Sáchez sieht Europa und Spanien bereits in einer zweiten Welle der Pandemie versunken. In Deutschland steigt jetzt auch wieder der Anteil der Älteren an den Infizierten. Die Disziplin ist geringer als im März, die Ängste sind weniger, viele zählen sich bereits zu den Überlebenden oder halten sich  für unverletzlich. Die Bilder mit den Särgen aus der Region um Bergamo sind nicht mehr so präsent. Es ist wie bei einer langen Wanderung oder einem Langstreckenlauf im letzten Viertel, man will nicht mehr so richtig, ist genervt. Aber wir befinden uns bei dem Lauf der Zeit durch die Corona-Ära nicht im letzten Viertel. Also mal Pause, ein kurzer differenzierter Lockdown muß her, was sollen die Politiker denn sonst entscheiden ohne später mit den gleichen Vorwürfe konfrontiert zu werden wie  im Mai 2020. „ Zu spät reagiert, zu spät regiert „. Am Morgen hatte ich wieder einen Corona-traum: Ich stehe im großen Anmeldebereich einer Kongresshalle in einer Schlange von Onkologen in Anzügen vor dem „Hospitality-desks“, den Anmeldungen und beurteile mein eigenes Infektionsrisiko. Die Decken sind sehr hoch, es stehen Hunderte von Kollegen in feinen Anzügen sehr zusammen. Also öffne ich ein großes Aluminiumfenster zum Lüften, es wird sofort kalt, ein jüngerer Kollege beschwert sich. Da wache ich lieber auf. In der Tat habe ich dieses Jahr noch keine Präsenzfortbildung für Onkologie besucht obwohl vereinzelt wieder Angebote bestehen. 2 chirurgische Kollegen haben sich aber auf einer solchen Veranstaltung infiziert. Onkologen müssen 50 Fortbildungspunkte entsprechend 50 Stunden pro Jahr der Kassenärztlichen Vereinigung nachweisen um spezielle Leistungen abrechnen zu können. Die Punktezahl ist dieses Jahr auf 30 reduziert, man kann Online-Fortbildungen mit einer Erfolgskontrolle  wahrnehmen. Diese sind sehr effizient, das bearbeitete Gebiet ist einem im Arbeitsalltag sehr präsent.

 

Mittwoch, der 28.10.2020

Schnelltests für alle, 10 Milliarden aus der digitalen Druckerpresse. Sommerurlaub 2021 kommt

Die Corona-Fallzahlen steigen weiter, in den letzten 7 Tagen gab es etwa 77866 öffentlich gemeldete neue Infektionen, gestern alleine nahezu 15000. Das entspricht nahezu einer Verdoppelung in 1 Woche, die 7 Tage Inzidenz ist auf 93 deutschlandweit gestiegen. Heute sprach mich ein Patient aus der Eifel darauf an was den in Köln nur los sei, die Inzidenz von seiner Stadt sei unter 50. Wir haben heute in Köln die Inzidenzzahl von 195,5. Meine Antwort war heute: „ Ich glaube wir sind ihnen nur einiger Tage voraus, das Problem ist aber überall zeitversetzt das gleiche. Das Virus verbreitet sich wieder rasend aus. Alleine das sie heute hier hin gekommen sind ist für sie nicht ungefährlich “. Meine Kollegen vom Krankenhaus nebenan berichten über täglich stark steigende Zahlen der Covid-19 Patienten. Die Infizierten seien aus allen Altersgruppen und sozialen Schichten, der Migrantenanteil sei leicht überproportional zum Ortsverhältnis. Die bisherigen  Maßnahmen können die zuletzt rasche Virusausbreitung nicht mehr verhindern. Selbst der Rapper Bushido ist mit Corona infiziert und schreibt auf seinem Account: „ Nehmt die Sache ernst und achtet auf eure Mitmenschen“. Sein Rapper-Kollege in New York, Fred Godson verstarb im Alter von 35 an Covid-19. Auch unser Gesundheitsminister Spahn, und 4 seiner Arbeitskollegen sowie Spahns Ehemann sind infiziert. Spahn kuriert seine Corona-Infektion mit leichteren Erkältungssymptomen zu Hause aus, seine zukünftige Bleibe, eine Gründerzeitvilla in  Berlin-Dahlem, wird noch renoviert. Ich wünsche allen eine rasche Besserung. Auch bei Jüngeren VIPS sind schon üble Verläufe bekannt geworden. Bruce Williams, der Sänger der US-Batraf „The Temptations“ verstarb mit 49 Jahren in Las Vegas an den Folgen von Covid-19, Broadway-Star Nick Cordero mit 41 Jahre, der US-Popstar Chris Trousdale mit 34 Jahren. Roy Horn vom Magier_Duo „ Siegfried&Roy“ wurde älter, er starb mit 75 Jahren in einem Krankenhaus in Las Vegas an den Komplikationen einer Covid-19 Infektion. Den Musikproduzenten Hal Willner der mit Lou Reed und Metallica zusammen gearbeitet hat traf es mit 64. Der 48 jährige Sportfotograf Anthony Causi  schrieb währen seiner Covid-19 Infektion  vor seinem Tod „ I never thought I would get something like this. I thought I was indestructible / Ich hätte nie gedacht das ich so etwas bekommen würde. Ich dachte ich sei unzerstörbar“. Das erste royale Opfer war die betagte spanische Prinzessin und Cousine von König Felipe, Maria Tersea von Bourbon-Parma. Auch Politiken sind vor Corona gleich, Herman Cain war 2012 Widersacher bei der Wahl des Präsidentschaftskandidaten der Republikaner und auch ein Freund von  Trump, er verstarb im Juli in Folge einer Covid-19 Erkrankung. Auf Wikipedia findet sich eine traurige Liste von 290 verstorbenen VIPS. Den anderen bisher 1,17 Millionen Toten weltweit Gedenken ihre Angehörigen. Seit April steigt die Zahl der Corona-Todesopfer täglich um etwa 5000 Und ich wiederhole noch einmal die Ergebnisse einer Britischen Studie, das jeder dieser Menschen ohne eine Corona-Infektion im Durchschnitt noch 11 Jahre länger gelebt hätte. Für die Corona-Nihilisten: Corona hat mit seiner Übersterblichkeit die Peaks starker Grippewellen sichtbar überschritten, das gilt nach der Datenbank Human Mortality Datenbase für England, Belgien, Frankreich, Italien und Spanien in Europa. Obduktionen in Deutschland zeigen bei etwa der Hälfte der Covid-Opfer Thrombosen mit Lungenembolien in Folge der Infektion als definitive Todesursache. Auch in Deutschland verstarben von März bis Mai mehr Menschen als in diesem Zeitraum in den Jahren zuvor. Das  Fachmagazin Nature zeigt in mehreren Ländern zusätzlich einen Anstieg der Sterbefälle  bei denen keine Corona-Infektion diagnostiziert wurde. In den USA um 25 Prozent und in Spanien um 35 Prozent. Möglicherweise sind keine entsprechenden Testungen durchgeführt worden. Oder wurde die Inanspruchnahme medizinischer Versorgung bei anderen Erkrankungen aus Angst vor Ansteckung vermieden? Auch konnten aufgrund der Überlastung von medizinischen Einrichtungen Patienten mit anderen Erkrankungen zeitweise nicht adäquat versorgt werden. Dieses Fiasko kann auch bei uns leider noch eintreten. Stellen sie sich einen Unfall auf der Autobahnfahrt von Münster nach Hamburg bei Bremen vor. Die Region hatte bereits vor Corona Engpässe in der Intensivmedizinischen Versorgung aufgrund von Fachkräftemangel. Wenn die Intensiveinheiten überfüllt sind fliegt ein Hubschrauber sie von Bremen nach Hamburg oder in das Ruhrgebiet dort wird um ein Bett für sie gebeten. Auch Menschen mit Blinddarmentzündungen benötigen medizinisches Personal und ein Beatmungsgerät. Die Bundesregierung möchte solche Szenarien auf jeden Fall vermeiden. Jetzt kann sie wie bei der Einführung der APP erneut Verantwortung an die Bürger geben. Schnelltests für alle. Anders als bei einer App gibt es nach Anwendung des Tests 15 Minuten später ein Ergebnis auf das wir neugierig sind. Wir machen den Test gerne vor dem Besuch der Oma oder vor dem Besuch eines Konzertes oder eines Fußballspiels. 10 Milliarden Euro aus der digitalen Druckerpresse will die Bundesregierung nur für November als Entschädigung für die vom Lockdown durch Schließung betroffenen Unternehmen auszahlen. Das sind Zehntausend Millionen Euro, dafür bekäme man 2000 Millionen Tests entsprechend 24 Tests für jeden Bürger. 3 Monate könnte jeder Bürger sich 2 mal wöchentlich testen, oder getestet werden. Positiv setzen sich sofort 2 Wochen in Quarantäne. Alle Heime, Hotels, Schulen, Kitas, Krankenhäuser und Betriebe testen ihre Mitarbeiter organisiert regelmäßig, auch die Gäste oder Patienten. Ebenfalls Testungen vor Flügen und Bahnreisen oder beim Grenzübertritt. Und das alles bis ein Impfschutz besteht. Packen wir es an. Nahezu alle Bürger werden sich solidarisch verhalten, für die anderen gibt es klare Regelungen. Und fast jeder hat mit seinem negativen Testergebnis ein Erfolgserlebnis mit ein gutem Gefühle gegenüber seinen Mitmenschen. Deutschland könnte in Europa der Vorreiter sein, Europa wird rasch folgen. Dann können wir Sommerurlaub 2021 planen, die Hochzeit feiern, das Restaurant erweitern.

 

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