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Finanzielle Hilfen im Bereich Gesundheit

Corona macht Krankenhäusern und Ärzten zu schaffen – auch finanziell. Die Bundesregierung will ihnen unter die Arme greifen.

 

Corona: Schutzschirm für Krankenhäuser

Krankenhäuser haben seit März 2020 deutliche Umsatzeinbußen. Denn nach behördlichen Anordnungen fallen alle Eingriffe und Prozeduren weg, die nicht notfallmäßig oder sofort notwendig sind. Ohne Hilfen wären ein Großteil der Kliniken kurzfristig zahlungsunfähig.

Der von der Bundesregierung angekündigte Schutzschirm sieht im Covid-19-Krankenhausentlastungsgesetz Refinanzierungen vor. Die finanziellen Hilfen sehen so aus: In etwa 560 Euro pro freiem Bett, 50.000 Euro für jedes zusätzlich aufgestellte Intensivbett mit Beatmungsmöglichkeit. Außerdem gibt es 50 Euro Aufschlag pro Patient während der Krise.

Als Referenzwerte für freie Betten gelten ab 16. März 2020 zunächst bis September 2019 die Vergleichszahlen der Bettenbelegung von 2019. Rehakliniken dürfen den Vorgaben zufolge auch Akutpatienten behandeln. Sanktionsmöglichkeiten und Bürokratie sollen ausgesetzt werden. Die Finanzierung soll aus dem Bundeshaushalt und aus Liquiditätsreserven des Gesundheitsfonds finanziert werden.

Corona: Finanzielle Hilfe für Vertragsärzte

Durch die Pandemie werden die Patientenkontakte in den Praxen auf nur unbedingt notwendige beschränkt, die Patienteninanspruchnahme der Kassenärzte verringert sich. Geplant sind Ausgleichszahlungen sowie eine Anpassung der Honorarverteilungsmaßstäbe.

Sanktionsmöglichkeiten und Bürokratie werden während der Krise ausgesetzt. Die Kosten für separierte Schwerpunktambulanzen für Patienten mit pulmonalen Erkrankungen sollen gesondert finanziert werden. Die Kranken sollen hierzu die Daten mit den Kassen austauschen.

Über finanzielle Hilfen für Selbstständige und Kleinunternehmer lesen Sie hier.

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