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So klappt es mit dem Home-Office

Home-Office? Ja, wegen der Corona-Krise erlebt das Arbeiten von zu Hause einen Boom. Vielen fällt die Umstellung schwer. Ein paar Tipps für produktives Arbeiten.

 

Corona bedeutet für viele zu Hause zu arbeiten und damit Home-Office. Kein Plausch in der Kaffeeküche, keine Verabredung zum Mittagessen und auch sonst alles anders. Wer es gewohnt ist, täglich ins Büro zu fahren und dort auf seine bekannte Arbeitsumgebung und die Kollegen zu treffen, muss sich nun umstellen. Corona-Krise heißt für immer mehr Arbeitnehmer: zu Hause bleiben. Schön, das Pendeln fällt weg. Aber neue Herausforderungen warten.

 

Ein Mann in seinem Home-Office. Corona bedeutet zu Hause zu arbeiten.

Effizienz zu Hause steigern? Das ist eines der Gebote unserer Zeit. (Bildquelle Adobe Stock)

Home-Office mit dem Arbeitgeber abklären

Sprechen Sie zu allererst die Modalitäten des Home-Office mit Ihrem Arbeitgeber ab. Dabei geht es um Arbeitszeit- und Pausenregelungen oder auch die Frage, welche Programme Sie für das Arbeiten zu Hause brauchen und inwieweit diese vom Arbeitgeber gestellt und eingerichtet werden. Stellen Sie eine geeignete technische Ausstattung sicher, dazu gehören eine anständige Internetverbindung, ein leistungsfähiger PC (oder Laptop) sowie eine Headset und Möglichkeiten für Telefon- und Videokonferenzen.

 

 

Angenehme Arbeitsumgebung schaffen

Damit geht es los: Suchen Sie sich einen Platz zum Arbeiten, an dem Sie sich wohlfühlen und konzentrieren können. Das kann ein abgeschlossener Raum sein, muss aber nicht. Der Ort lässt sich mit ein paar Handgriffen passend einrichten: Räumen Sie störenden Krimskrams weg, sorgen Sie für eine anständige Beleuchtung und nach Möglichkeit auch für einen ergonomischen Bürostuhl. Arbeiten im Bett oder auf der Couch ist auf Dauer Gift für den Rücken. Tipp: Räumen Sie den Bereich hinter sich für eventuelle Videokonferenzen auf.

 

 

Feste Strukturen und Zeitplan im Home-Office

Sich die Arbeit strukturiert einzuteilen ist im Büro meist kein Thema, zu Hause dagegen schon. Idealerweise fangen Sie morgens nicht zu spät und immer um dieselbe Uhrzeit an zu arbeiten. Sprechen Sie diese Zeiten mit dem Arbeitgeber ab, dann ist auch klar, wann Sie zu erreichen sind.  Das hilft auch Ihnen, Arbeit und Privates sauber zu trennen.

 

 

Vorteile von der Arbeit zuhause sind schnell gesagt. Das Schönste daran ist es wahrscheinlich, dass alles so bequem abläuft. (Bildquelle Adobe Stock)

Büro & Bewegung an der frischen Luft

Legen Sie Pausen ein (nicht vergessen!) und vertreten Sie sich die Beine. Vielleicht klappt auch mal eine kleine Joggingrunde zwischendurch. Dafür bietet sich zum Beispiel die Mittagspause an, wenn das in Ihren Ablauf passt. Oder Sie drehen gleich morgens vor der Arbeit eine Runde, dann startet man frischer in den Arbeitstag. Ein Spaziergang nach der Arbeit wiederum kann beim Umschalten helfen: Arbeit vorbei, Feierabend beginnt.

 

 

Wäschewaschen und Co.

Praktisch ist, dass man während des Home-Office kleinere Hausarbeiten erledigen kann, wie Waschmaschine anstellen, saugen oder die Spülmaschine ausräumen. Ob Sie das während der Arbeitszeit tun sollten, testen Sie am besten selbst: Manche bringt diese Unterbrechung völlig aus der Arbeitsroutine raus. Andere kommen bei den monotonen Tätigkeiten auf die besten Ideen.

 

Auch im Home-Office anständig anziehen?

Auch Ihr Arbeitsoutfit ist letztlich Geschmacksache. Manche freuen sich über bequeme Kleidung am Schreibtisch und mögen Telefonkonferenzen im Schlabberlook, andere kommen in Jogginghose oder Pyjama überhaupt nicht in den Arbeitsmodus. Probieren Sie es aus! Übrigens sind bunte Shirts mit Sprüchen nicht nur modisch angesagt, sondern sorgen auch in Zeiten von Corona für die nötige Gelassenheit. Besuchen Sie hierzu einmal unsere Partnerwebsite 365-Daily.com

 

Corona zwingt zum Umdenken. Aus dem Arbeitsplatz wird ein Home-Office.

Yoga am Arbeitsplatz? Ja, das geht. Denn: zu Hause im Home-Office bieten sich in Zeiten von Corona ganz neue Möglichkeiten. (Bildquelle Adobe Stock)

Telefonieren statt Mailen

Wenn Sie im Büro sind, reden Sie mit ihren Kollegen. Das sollten Sie auch aus dem Home-Office heraus tun. Zum einen lassen sich viele Sachverhalte im persönlichen Gespräch besser und schneller klären als per Mail. Zum anderen kann man sich bei der Gelegenheit auch mal über Dinge unterhalten, die nicht direkt mit der Arbeit zu tun haben – wie im Büro.

 

Regelmäßiges Aufstehen und Lüften

Beides wird vielleicht vergessen, ist aber wichtig, um auf frische Gedanken zu kommen. Wenn Sie allerdings zu Hause nicht alleine sind, müssen Sie ihren Schreibtisch vermutlich öfter verlassen als Ihnen lieb ist.

Home-Office ist zu Hause.

Corona bedeutet neue Arbeitsweisen wie Home-Office und damit zu Hause. Unser Leben verändert sich und dies muss nicht schlecht sein. (Bildquelle Adobe Stock)

Regeln mit Mitbewohnern absprechen

Wer zu Hause arbeiten muss, sollte Regeln mit den anderen Familienmitgliedern vereinbaren, wann man nicht gestört werden will. Wer ein abgeschlossenes Arbeitszimmer hat, wird vermutlich weniger vom Arbeiten abgehalten als derjenige, der am Küchentisch arbeitet.

 

Wenn Sie kleinere Kinder zu Hause haben, die wegen der Corona-Krise nicht in die Schule oder den Kindergarten gehen können, ist das mitunter ein schwieriger Spagat. Sicher ist es den Kindern zu Hause oft langweilig. Doch Sie können leider nicht mitspielen, wenn Sie arbeiten müssen.

 

Schulkinder müssen – wenn nicht gerade Ferien sind – Aufgaben von den Lehrern zu Hause bearbeiten, möglichst selbstständig. Vielleicht vergeben Sie auch kleine Aufgaben wie Wäsche aufhängen, aufräumen oder Schubladeninhalte sortieren. Das muss ja eh gemacht werden. Gemeinsame Pausen können sich natürlich alle gönnen.

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