Informationen und Impulse für das Corona-Zeitalter
 

Masken! Was Sie darüber wirklich wissen müssen

Nehmen sie sich bitte zehn Minuten! Denn dann wissen Sie bereits alles wichtige über Schutzmasken. So schützen Sie sich und andere besser.

 

Superspreader infizieren viele andere  mit Viren über Tröpfchen und Aerosole

Das neue Corona-Virus SARS-CoV-2 ist etwa 0,1 Mikrometer groß. 1 Mikrometer  entspricht eintausendstel Millimeter, dem Millionsten Teil eines Meters. 1 Haar ist etwa 100 Mikrometer breit. Die Viren sind in der Ausatemluft von Infizierten in Tröpfchen und Aerosolen eingeschlossen. Beim einmaligen Ausatmen werden bis zu 50000 jeweils etwa 1 Mikrometer kleine Tröpfchen ausgestoßen, beim Husten zusätzlich noch  größere Tröpfchen bis zu 10 Mikrometer. Auf beiden werden die Viren transportiert, die kleinsten Transporteure sind kleine Luftbläschen, Aerosole die bei Infizierten Viren in sich tragen. So erklären sich sogenannte Superspreading-Ereignisse bei denen ein Infizierter viele weitere Personen durch die an Aerosole gebundenen und durch den ganzen Raum schwebenden Viren ansteckt.

Die kleineren Aerosole mit gebundenen Viren scheinen dabei gefährlicher zu sein als die großen, sie verteilen sich mehr und bleiben länger stabil. So findet sich eine Virusübertragung auch über längere Strecken in Gottesdiensten, bei Familienfeiern und Konferenzen, in Restaurants, Schulen und  Arbeitsbereichen. Eigentlich überall in geschlossenen Räumen.

 

Risiko einer Infektion in Räumen mit anderen

Je länger ein Infizierter sich in einem Raum aufhält desto höher wird die Viruskonzentration in der Luft bei geschlossenen Fenstern. Je länger sich ein Gesunder die Luft mit Aerosolen voller Viren in einem Raum einatmet, desto höher wird sein Infektionsrisiko. Kinder sind anscheinend weniger infektiös  je jünger sie sind. Sie stecken sich auch wesentlich seltener untereinander an. Dies scheint einerseits mit der besseren Abwehrsituation durch höhere Interferonkonzentrationen im Schleimhautgewebe von Kindern zusammenzuhängen und andererseits mit der geringeren Viruslast der Ausatemluft von Kindern aus anatomischen und immunologischen Gründen. Das Infektionsrisiko steigt bei längerem Aufenthalt. Es gibt zudem Hinweise, dass die Ansteckungswahrscheinlichkeit mit Corona-Viren und sogar die Schwere des Infektionsverlaufes von der Virenlast, also der Menge der Viren bei dem entsprechendem Kontakt mit SARS-VoV-2 Viren abhängt.

 

Steigendes Risiko

In einem Raum, in dem die Luft mit Viren gefüllt ist, steigt somit das Infektionsrisiko mit der Zeitdauer des Aufenthaltes, auch beim Tragen von Schutzmasken. Die Viruslast in geschlossenen Räumen steigt zeitabhängig durch das ständige weitere Abatmen von Viren eines Infizierten solange kein Luftaustausch erfolgt. So kam es bei einer Veranstaltung in einem gemeinsamen Raum erst nach dem Schließen von Fenstern zu einer Corona- Infektion eines erheblichen Teils der da noch verbliebenen Gäste. Keiner, der vorher bereits gegangen Gäste hatte sich infiziert, keine neuen Besucher waren laut Gästeliste hinzugekommen.

 

 

Beweise für den Schutz durch Masken

Wissenschaftliche Daten zeigen eindeutig den Nutzen von Masken. Die Wahrscheinlichkeit sich mit SARS-CoV-2 zu infizieren wird gesenkt, es gibt Hinweise, dass die Krankheit bei Maskenträgern milder verläuft als ohne Schutz. Masken reduzieren das Ansteckungsrisiko beim Verweilen in einem Raum. Insgesamt ist die Sterblichkeit an COVID-19 in den Ländern oder Bundesstaaten in denen von der Regierung eine Maskenpflicht eingeführt wurde geringer als in den anderen Regionen ohne Maskenpflicht. 200 Länder waren in solche Studien einbezogen. In einer anderen Untersuchung waren Auswirkungen der Maskenpflicht in einzelnen Bundesstaaten der USA von April bis Mai 2020 untersucht worden. Rechnerisch ergab sich eine Verhinderung von 450000 Infektionen allein für diese 2 Monate.

 

Erschwert werden epidemiologischen Studien zur Maskenpflicht oft dadurch, dass gleichzeitig auch weitere Schutzmaßnahmen wie Abstandsregelung oder Einschränkungen von Versammlungen eingeführt wurden. Im Tierversuch konnte die Biologin KwoK-Yung Yuen von der Universität Hongkong nachweisen dass sich Hamster mit Mund-Nasenschutz um etwa 75 Prozent seltener gegenüber ungeschützten Tieren infizierten. Die Erkrankung verlief bei den geschützten Tieren weniger schwer. Masken verringern die Virendosis, die jemand einatmet, zudem kommen bei Maskenträgern mehr asymptomatische Verläufe vor.

Das Virus fällt mit Tröpfchen schnell auf den Boden, die Viren auf den Aerosolen werden aber kaum von der Schwerkraft angezogen und schweben wie ein Gegenstand im Weltall über Stunden im Raum, so wie man Parfümduft oder Zigarettenrauch nach seiner Verteilung im ganzen Raum wahrnimmt. Diese Aerosole sind mit 0,2 bis über 100 Mikrometer wesentlich größer als das SARS-CoV-2 Virus mit 0,1 Mikrometer und können teilweise sogar von einfachen Masken zurückgehalten werden. In einer von der WHO in Auftrag gegebenen Studie wurden 172 Beobachtungsstudien zur Wirksamkeit von Masken ausgewertet und in der Fachzeitschrift Lancet veröffentlicht. Das Ergebnis zeigt dass Masken Infektionsrisiken um etwa 80 Prozent reduzieren.

Das sagt die WHO

Im Juni 2020 wies die WHO darauf hin, dass ein besserer Schutz mit Masken aus drei Schichten unterschiedlichen Materials erreicht wird. Gleichzeitig erfolgte der Hinweis auf Hygieneregeln, unter anderem keinesfalls auf die Flächen der Masken zu fassen, Masken sollen mit der Hand an den Bänder abgenommen werden. Das Berühren der möglicherweise virenbesetzten Maskenoberflächen ist strikt zu vermeiden. Im Fachmagazin Lancet ist die von der WHO in Auftrag gegeben Metaanalyse ( Auswertung von mehreren Studien mit einer Fragestellung ) zu einfachen Schutzmaßnahmen veröffentlicht. Die Ergebnisse zeigen eine Reduktion des Infektionsrisikos.

Ein Träger mit geeigneter Schutzmaske scheint bis zu sechsmal weniger infektionsgefährdet zu sein. Die Weltgesundheitsorganisation hatte sogar zu Beginn der Pandemie zunächst von einer generellen  Empfehlung zum Tragen von Masken abgesehen. Das mag auch zum Teil aus Sorge um die Maskenversorgung gewesen sein. Im April 2020 erfolgte dann die generelle Empfehlung zur Maskennutzung durch die WHO. In Deutschland gab die Akademie der Wissenschaften Leopoldina bereits im April 2020 die Empfehlung zur  flächendeckenden Nutzung von Mund-Nasen-Schutz. Die Übertragung von Viren werde reduziert, vor allem durch eine Reduktion der Tröpfcheninfektion.

Das 1×1 zur Maske –
der offizielle Film der deutschen BZgA

 

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Erfahren Sie in Kürze alles Wissenswerte zu Handhabung, Risiken und deren Minimierung

 

Unterschiedlicher Schutz der verschiedenen Masken

Nun ist unter Wissenschaftlern der Unterschied der Schutzwirkung einzelner Maskentypen umstritten. Die medizinische professionelle Maske wie die FFP-2 hält zwar gegenüber einfachen Stoffmasken Partikel unter 0,3 Mikrometer sicherer ab. Stoffmasken selbst, auch  zweilagige haben meist nur eine direkte Virenfilterwirkung von unter 20 Prozent. Die größeren Aerosole, über die wahrscheinlich die meisten Virusübertragungen erfolgen, werden auch von einfachen Stoffmasken zu einem Teil abgehalten.

Die Forscher haben für diese Untersuchungen Laser und Kameras benutzt. Stoffmasken schützen den Träger wahrscheinlich unzureichender vor Corona-Viren, bremsen aber austretende Viren besonders auf Aerosolen beim Husten oder Sprechen ab. Aber nur etwa die Hälfte der großen Tröpfchen verbleibt  in der Stoffmaske. Baumwollstoffe schneiden etwas besser ab als Seide oder Leinen. Schals schützen hingegen gar nicht.

 

Gefährliche Maskeneigenproduktion mit Staubsaugerfiltern

Maskeneigenproduktionen unter Verwendung von Staubsaugerbeuteln können durch antibakterielle Zutaten in diesen Filtern zu einer Gefahr werden, die Filterfunktion für Viren kann dabei gut sein.

 

Maximaler Eigenschutz durch Masken

Zum maximalen Eigenschutz werden FFP1, FFP2 und FFP2- Masken mit CE Zeichen und Angabe zur Prüfstelle über eine vierstellige Ziffer ohne Ausatemventil empfohlen. Die Masken dürfen aber zur Aufrechterhaltung der Barriere-Funktion nicht durchfeuchten. Bei einer Maske die eng an den Lippen anliegt kann das bereits nach kurzer Tragezeit geschehen, FFP-2 Masken durchfeuchten nur langsam, sie gelten für eine Arbeitsschicht als ausreichend sicher.

Masken ohne Prüfung oder mit gefälschten Prüfzeichen

Bis Oktober 2020 herrschte im Maskenhandel Wildwuchs, über 50 Prozent der im Markt befindlichen Masken schienen nicht den Prüfbedingungen entsprochen zu haben. Masken mit gefälschten CE-Prüfnummern sind aufgetaucht, oder gar FFP2 Masken nur aus Baumwolle mit unzureichendem medizinischen Schutz. Seit erstem Oktober müssen alle neu in den Handel gebrachten medizinischen Masken CE-geprüft sein.

Auch mit Masken Infektionsrisiken

Gefährlich ist aber das Gefühl von Sicherheit mit der Maske, allemal sichererer ist ein erweiterter  Abstand zu anderen Personen oder das Verlassen von geschlossenen Räumen wenn andere Menschen sich auch dort aufhalten. Sicherer ist es, sich so zu verhalten wie ohne Maske.

 

Bedienungsanleitung für die Maske

Bart abrasieren, lange Haare zum Zopf nach hinten binden. Hände waschen, Brille abziehen. Die Maske an den Gummibändern direkt an der Maske fassen, Masken niemals  innen anfassen. Die Maske zum Gesicht führen  und die Bänder hinter die Ohren ziehen so dass die Maske der Gesichtshaut eng anliegt. Den Nasenbügel mit einer Hand an Nase und Wangen andrücken. Danach Brille oder Schutzbrille aufziehen. Maske nicht mit den Händen berühren, ansonsten können gefilterte Viren der Maskenoberfläche auf die Hände geraten. Maske nicht unter das Kinn ziehen. Ausziehen der Maske indem beide Gummibänder mit den Händen nach vorne gezogen werden, dabei Atem kurz anhalten damit Viren auf der Maskenoberfläche nicht verwirbeln. Die Maske in geöffneten Müll mit Abdeckung werfen und die Hände mit Seite waschen.

 

Aufgepasst beim Aufsetzen der Maske

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Den besten Schutz gewähren Masken nur dann, wenn diese auch richtig aufgesetzt werden.

 

 

 

Gesundheitsprobleme durch Masken

Zu FFP1-Einwegmasken gibt es Untersuchungen, die eine vermehrte CO2 -Rückatmung bestätigen. Der CO2 Gehalt kann etwas steigen, führt aber nicht zu einem Anstieg der Atemfrequenz. Schäden durch eine gering erhöhte C02-Konzentration sind nicht bekannt. Viele Japaner und Chinesen tragen solche FFP1- Masken seit Jahrzehnten zum Eigenschutz vor Viren und Staub im öffentlichen Raum, auch Berufstätige hierzulande im Gesundheitswesen oder in Reinbereichen der Lebensmittel und elektronischen Industrie tragen diese Masken während ihrer Arbeitszeit. Masken mit Nanosilber / Silberpartikel unter 100 Nanometer  haben keinen bisher nachgewiesenen zusätzlichen antiviralen Effekt, andererseits ist noch nicht ausgeschlossen ob Nanosilber für den Maskenbenutzer schädlich sein kann.

Über die Lunge geraten diese kleinen Teilchen in den Blutkreislauf in die Körperzellen und können dort Entzündungen hervorrufen. Auch zu eingearbeitetem Kupfer sind keine Testergebnisse bekannt. Die Kupferbeschichtung mit Freisetzung von Kupfer-Ionen gilt als natürliches Desinfektionsmittel gegen Viren, Bakterien und Pilze.

 

Infektionsrisiko steigt bei längerem Aufenthalt

Es gibt Hinweise das die Ansteckungswahrscheinlichkeit mit Corona-Viren und sogar die Schwere des Infektionsverlaufes von der Virenlast, als der Menge der Viren bei dem entsprechendem Kontakt mit SARS-VoV-2 Viren abhängt. In einem Raum mit Viren in der Luft steigt somit das Infektionsrisiko mit der Zeitdauer des Aufenthaltes, auch bei Tragen von Schutzmasken. Die Viruslast in geschlossenen Räumen steigt zeitabhängig durch das ständige weitere Abatmen von Viren eines Virusträgers solange kein Luftaustausch erfolgt. So kam es bei einer Veranstaltung  in einem gemeinsamen Raum erst nach dem Schließen von Fenstern zu einer Corona- Infektion eines erheblichen Teils der dann noch verbliebenen Gäste. Keiner der vorher bereits gegangen Gäste hatte sich infiziert, keine neuen Gäste waren laut Gästeliste mit Zeiteinträgen hinzugekommen.

 

Bester Schutz

Nur dicht auf der Haut anliegend Masken schützen. Einen noch vollständigeren Schutz bietet eine zusätzliche Schutzbrille mit Seitenschutz. Besonders bei direktem Anhusten oder spucken z.B. bei Abnahme eines Corona-Abstrichs oder bei medizinischen Eingriffen können Viren über die Schleimhäute der Augen über Tränenkanäle direkt in den Nasen-Rachenraum gelangen und so zur Infektion führen. Der Infektionsweg gilt auch für  kontaminierte Finger welch an die Augen, Lippen oder Nase kommen. Hände waschen oder Vermeiden vom Berühren des eigenen Gesichzs. Bei Bartträgern kann die Maske nicht abdichtend auf der Haut anliegen, der Schutz ist kaum vorhanden, egal welche FFP Stufe die Maske ausweist. Atemschutzmasken mit Ausatemventil erhöhen den Komfort, der Maskenträger kann aber sein Umfeld mit ausgeatmeten Viren kontaminieren. Komfortmerkmale einer Schutzmaske sind niedriger Atemwiederstand und weiches Flies auf der Maskeninnenseite.

 

Im Freien bei genügend Abstand keine Maske notwendig

An der frischen Luft bei eingehaltenem Abstandsgebot ist die Schutzmaske überflüssig, nur wer  nahe an Infizierten steht kann sich anstecken. Die von Infizierten Menschen ausgeatmeten Viren verteilen sich in der freien Natur so schnell wie ein Tropfen Farbe im Meer.

 


Die einzelnen Maskenmodelle:

Halstuch / Loop und Bandanas, Schal, Halstücher

Unwirksam oder gar riskanter als der Verzicht auf eine Maske. In Tests zerfallen in dem Gewebe größere Speicheltröpfchen in kleinere virustragende Aerosole. Diese rutschen an den Seiten heraus und können für  Menschen gefährlicher sein  als  große virustragenden Aerosole welche sich in der Luft weniger bewegen und kürzer stabil bleiben. Das gleiche ist auch für Bandanas und Halstücher anzunehmen.

 

Stoffmasken

Hier soll besonders Fleece vermieden werden, der Stoff spaltet größere Tropfen in gefährlichere kleine Tröpfchen auf. Dagegen halten Masken aus Baumwollstoff besonders die großen Tröpfchen zurück. Für Viren direkt haben sie nur eine Filterwirkung um 20 Prozent, entfalten aber wahrscheinlich doch einen erheblichen Schutz für den Träger und seine Umgebung durch die filternde Wirkung für große Aerosole. Wichtig ist der hinreichende Abschluss mit der Gesichtshaut. Eine zweilagige Baumwollschicht scheint keine höhere Wirksamkeit zu haben, geraffte zweilagige Baumwollmasken schnitten jedoch  in manchen Tests etwas besser ab, ebenso Masken aus zwei Schichten Polyprophylen. Masken mit Polyprophylen als mittlere Schicht zwischen zwei Baumwollschichten hatten ein noch etwas besseres Filterergebnis.

 

FFP-1 Masken.

FFP-1 Masken, chirurgische  Einwegmasken  sollen nach dem einmaligen Gebrauch entsorgt werden. Sie bestehen meist aus einer Polyprophylenschicht  und sind dreilagig. Die innere Schicht ist so konzipiert das sie Feuchtigkeit aufnehmen kann, die mittlere Schicht meist aus schmelzgeblasenem Gewebe hergestellt dient als Filter und verhindert den Fluss von Partikeln. Die äußere Schicht hat wasserabweisende Eigenschaften und verhindert das Eindringen von Tröpfchen. Für chirurgische Masken gilt eine Partikelfiltrationseffizienz von mindestens 80 Prozent, sie lassen in der Regel nahezu keine Partikel nach außen.

 

FFP-2 Masken

Die meisten in Deutschland erhältlichen FFP-2 Masken tragen die chinesische Bezeichnung KN 95.  Wirklich getestete FFP-2 Masken tragen das CE Zeichen mit der Prüfnummer, hinter dem CE Zeichen finden sich die vier Stellen der Prüfstelle ( Dabei soll es auch Fälschungen der Prüfnummer geben ). Die Eigenschaften entsprechen den Ansprüchen einer FFP-2 Maske. Sie haben eine Partikelfiltrationseffizienz von mindestens 95 Prozent. Das bedeutet  95 Prozent der Teilchen über 0,3 Mikrometer werden aus der Einatemluft und auch aus der Ausatemluft herausgefiltert entsprechend einer Virenfilterwirkung von etwa 95 Prozent. Laut RKI / Robert-Koch Institut müssen bei der direkten Versorgung von Patienten  mit bestätigter oder wahrscheinlicher SARS-CoV-2 Infektion mindestens FFP2-Masken getragen werden.

Die Regel  112-190 der DGUV / Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung schreibt vor das Masken mit der Kennzeichnung R /reusable nur einmal für die Dauer einer Arbeitsschicht getragen werden dürfen. Auf das CE Zeichen ist zu achten, meist ist es hinter der Bezeichnung FFP-2 gut sichtbar auf eine Seite der Maske gedruckt, dahinter die 4 stellige Nummer der Prüfstelle. FFP-2 Masken gibt es auch mit Filter. Davon raten die Gesundheitsbehörden ab da die Modelle die Umgebung durch Ausatmen von Viren bei Infizierten Maskenträgern nicht schützen. Viele tragen diese „Assoziale Maske“ versehentlich da sie die Umstände nicht kennen.

 

FFP-3 Masken

Diese Masken bieten einen etwa 98 Prozentigen Virenschutz, aber nur wenn sie absolut dicht anliegen.

 

Mehrfachverwendung von Masken.
Nicht zu empfehlen.

Waschen, Nein.
FFP-1-3 Masken verlieren in der Waschmaschine ihre Schutzfunktion

Backofen.
Unsicher. Auf  90 Grad vorheizen, danach Masken bei 90 Grad im Backofen eine  Stunde lang erhitzen kann sehr wahrscheinlich alle Corona-Viren abtöten. Es  können selbst bei erfolgtem Vorheizen noch nicht inaktivierte Viren besonders bei der Nutzung von Umluft aus dem Backofen entweichen und für Anwesende ein Risiko darstellen.

Bügeln unsicher.
Unzureichend Erhitzung bei verschiedenen Stoffdicken und  möglicherweise zu kurze Einwirkzeiten. Es gibt keinen Normen.

Aufhängen – 3 Tage, unsicher:
Nach drei Tagen wird sich die Viruslast auf der Maske deutlich reduzieren, die meisten Viren werden nicht mehr virulent, also ansteckend sein. Aber auf Oberflächen wie Metallgriffen können wenige Corona-Viren selbst noch nach Wochen nachgewiesen werden.

Mikrowelle, nein.
Die Metallbügel der Masken können sich entladen, die Maske und die Mikrowelle können in Brand geraten.

Desinfizieren, nein.
Diese Maßnahme kann die Schutzwirkung der Maske reduzieren.

Einfrieren, nein:
Das Corona-Virus ist nach minus 20 Grad nach dem Auftauen wieder aktiv.

UV-Lampe, nein.
UV-Lampen können das Auge nach wenigen Sekunden schädigen.

Bestrahlen, unökonomisch:
Man kann Masken radioaktiv bestrahlen und somit Keime und Viren durch hohe Strahlendosen abtöten. Die mit mir kooperierenden Strahlentherapeuten sprechen von hohem Aufwand mit sehr hohen notwendigen Dosen.

 

Mundschutz ist nicht gleich Atemschutz.

 

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Das Wichtigste über die verschiedenen Maskentypen und deren Anwendungsbereiche in zwei kurzweiligen Filmen.

 

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Adressen über die man zertifizierte Masken erhält:

www.Medida.de
Rettungsdienstaustatter, erhältlich auch Maskenhalter / Gummibänder

www.idealo.de
Verschiedene Produkte mit ausgewiesenem CE Zeichen und Prüfstellennummer bestellbar

www.heller-medizintechnik.de
Vorliegende EU. Konformitätserklärungen, elastische Kopfbänder, einzeln verpackt

www.mundschutzgermany.de
FFP2 Masken mit Prüfzeichen von Dekra oder TÜV Rheinland

 

Autor dieses Artikels:
Dieter H. Mainka

 

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