Informationen und Impulse für das Corona-Zeitalter
 

Tod nach Impfung gegen COVID-19? Wie hoch sind die Gefahren wirklich?

Nach Impfungen gegen SARS-VoV-2 versterben Menschen, nicht nur bei Impfungen mit den Vektorimpfstoffen von Astra-Zeneca oder Johnson & Johnson. Auch bei Impfungen mit mRNA basierten Impfstoffen von BioNTech und Moderna geschieht eben dies. Die Ende April 2021 bekannten Fakten zur Impf-und Pandemiesituation erzeugen Ängste – wir gehen der Frage nach der Berechtigung davon nach.

 

Zuerst einmal: Impfstoffsicherheit ist die Voraussetzung  für die Zulassung von Impfstoffen. Daneben war den Zulassungsverfahren für die bisherigen Corona-Impfstoffe durch die verkürzten Verfahren wenig Zeit gegeben. Darüber hinaus und dies wird oftmals vergessen, können auch erst später auftretende Nebenwirkungen den Zulassungsbehörden entgehen.

Objektiv kann die zunehmende Impfskepsis fatal für die immer größere Gruppe von Impfgegner enden, für einige persönlich ist der Tod durch Corona oder Long-Covid bereits eingetreten. Die Schere öffnet sich, Corona-Tote und Tote durch Corona-Impfung. Corona-Tote nehmen rasch und in großer Zahl weltweit weiter zu. Durch Veränderung der Zulassungen werden Impfungen noch sicherer. Im April 2021 steht in Europa nicht in genügender Menge Impfstoff zur Verfügung, die Zahl der Todesopfer an Corona steigt weiter, jetzt auch bei „mittelalten“ Menschen.

Viel zu gefährliche Impfstoffe?
Ein Film klärt über die Grundlagen wie auch Gefahren auf

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Viel zu schnell entwickelt, ein riesiges Geschäft der Pharmaindustrie und vor allem zu riskant? Der Film von der Zeitonline beleuchtet fundiert die Zusammenhänge und nimmt damit Stellung zu derzeit heiß diskutierten Themen.

Junge Corona Opfer und Todesopfer nach Corona-Impfung

Mitte April 2021 sind in Europa über 1 Millionen Menschen mit oder an Corona gestorben. In Deutschland sind es über 80.000 Menschen, in Großbritannien über 130.000. In den USA sind es sogar über 570.000 Menschen. Aber es gibt auch in kleiner Zahl eine Zunahme der Impfopfer.

Schaut man zurück: So waren zu Beginn der Pandemie die Opfer oftmals sehr alt und gesundtlich bereits schwach. Inzwischen gab es neue Mutationen des Virus, der Erreger ist infektiöser geworden. Auf den Intensivstationen in Deutschland liegen kaum noch über 80 oder 90 jährige COVID-19 Patienten, sondern überwiegend die 50 bis 80 Jährige, aber auch vermehrt 30 bis 50 jährige.

Da die britische Variante B.1.1.7 auch immer wieder auch fitte Menschen schwer erkranken lässt haben sich die durchschnittlichen Beatmungstage für COVID-19 Erkrankte auf etwa 3 Wochen erhöht. Der Erfolg der Beatmungsbehandlungen hat sich gleichzeitig reduziert, die Hälfte der Beatmungsfälle verstirbt inzwischen.

So nimmt eine Katastrophe ihren Verlauf, jetzt sterben die Jüngeren und noch nicht Geimpfte Menschen an Corona, darunter auch Coronaleugner und Impfgegner. Die bis Ende 2021 eingeführten Therapieoptionen mit Dexamethason systemisch, Budesonid als Inhalation, Remdesivir, Antikörpergabe sowie Lagerungen der Kranken in Bauchlage haben der Erkrankung, wenn sie einmal die Lunge erreicht hat, leider nicht den Schrecken genommen. Es bleibt nur die vorbeugende Impfung oder die vollständige Isolation zum Schutz vor einer Infektion.

 

Martin Moder erklärt uns im Auftrag des Robert Koch-Instituts die modernen mRNA-Impfstoffe

 

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PhD Martin Moder ist ein österreichischer Molekularbiologe und Autor populärwissenschaftlicher Bücher. Zudem ist er ein Teil der Wissenschaftskabarettgruppe „Science Busters“. Hier erklärt er sowohl die Wirkweise wie auch potentiellen Risiken der mRNA-Impfstoffe, welche derzeit gegen COVID19 eingesetzt werden. Bei dem Beitrag handelt es sich um eine Produktion des Robert Koch-Instituts.

 

Gefahren und das Risiko der Coronaimpfung:
1 zu 10 Millionen?

Bis 13 April 2021 wurden weltweit 814 Millionen Corona- Impfdosen verabreicht, Ende April werden es über 1 Milliarde werden. Bisher sind weltweit noch keine 100 Todesfälle im direkten Zusammenhang mit den Corona-Impfungen wissenschaftlich zugeordnet worden, das Risiko innerhalb kurzer Zeit an der Impfung gegen Corona zu versterben scheint bei etwa 1 zu 10 Millionen zu liegen. Bis zum 10 März 2021 waren dem Paul-Ehrlich-Institut 30 Fälle thromboembolische Ereignisse nach Verabreichung von 5 Millionen Dosen des Astra-Zeneca Impfstoffes gemeldet worden.

In Deutschland sind bis Mitte März 2021 bei der Astra-Zeneca Impfungen 0,5 Fälle auf 1000 Impfungen von schwerwiegenden Nebenwirkungen gemeldet, bei den anderen Impfstoffen etwas über 0,2 Fälle.  Der Biontec Impfstoff wurde weltweit bis Mitte April 2021 mit 200 Millionen Dosen verimpft, die Firma behauptet das es bisher keine Meldungen über arterielle oder venöse thromboembolische Ereignisse gebe welche im Zusammenhang mit der Impfung stehen. Sie tritt damit den Feststellungen einer Studie aus Oxford entgegen.

Das deutsche Paul-Ehrlich-Institut veröffentlicht bis 25 April 2021 nur gemeldete Thrombosen mit Thrombopenie zum Impfstoff von Astra-Zeneca. Die Universität Oxford hat nun Mitte April 2021 eine Studie veröffentlicht nach der die Inzidenz einer Sinusvenenthrombose auch bei Biontec und Moderna in einem Risiko von 4:1.000.000 aufgetreten sein soll, bei Astra-Zeneca bei fünf von einer Millionen Menschen.

Viel häufiger treten diese Thrombosen nach einer Corona-Infektion auf. Das Risiko liegt bei 39 von einer Millionen Erkrankten. Insgesamt sei das Risiko von Blutgerinnseln nach einer Corona-Erkrankung etwa 10 mal höher als nach einer Impfung mit Biontec oder Moderna. Auch die Wissenschaftler in Oxford kommen zu dem Schluss, dass selbst bei unter 30 Jährigen das Risiko einer schweren Erkrankung durch COVID-10 viel höher sei, als durch die Corona-Impfungen.

 

Gefahren und gemeldete Nebenwirkung
der Corona-Impfungen

Häufige Nebenwirkungen nach den Corona-Impfungen mit Astra-Zeneca oder Biontec-Pfizer Impfstoffen sind Fieber, Müdigkeit, Gliederschmerzen, Bindehautentzündung, Durchfall, Kopfschmerzen, Hautauschlag und vorrübergehender Verlust von Geruch und Geschmack.

Bis 2. April 2021 wurden dem Paul-Ehrlich-Institut 31149 Verdachtsfälle von Nebenwirkungen bei 14,3 Millionen Impfungen gemeldet. Auf den Impfstoff Corminaty von Biontec kamen bei 10,7 Millionen Impfungen 12400 Verdachtsfälle, auf Vakzevria von Astra-Zeneca bei 2,9 Millionen Impfungen 17.100 Verdachtsfälle und bei Moderna bei 0,71 Millionen Impfungen 1100 Verdachtsfälle. Die Zahlen sind kleinstellig abgerundet.

Aus den Veröffentlichungen des Paul-Ehrlich-Instituts bis 15 April 2021 sind nur für den Impfstoff Vakzevria von AstraZeneca ein Risiko für Thrombosen mit gleichzeitiger Thrombozytopenie (Mangel an Gerinnungsplättchen) mit einem Risiko von 1: 100.000 Impfungen angegeben. Ein Risiko für die beiden mRNA Impfstoffe von Biontec-Pfizer und Moderna ist nicht explizit ausgewiesen.

 

Ja, es kann zu Spätfolgen nach einer Impfung kommen …

 

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Impfen lassen oder doch lieber abwarten? Da ist vor allem die Frage, ob das Risiko von Langzeitfolgen besteht. Der SWR hat recherchiert und soviel kann man auf jeden Fall sagen: Eine hundertprozentige Sicherheit gibt es nicht! Der Film (von Februar 2021) belässt es aber nicht bei der Aussage, sondern erläutert das Thema umfassend.

Im Januar 2021 in Norwegen –
bereits 23 Tote nach BioNTec Impfung

Ende Januar 2021 gab es aus Norwegen Meldungen über 23 Tote nach der Impfung mit BioNTec.

Zu diesem  Zeitpunkt waren dort etwa 43.000 sehr alte und häufig multimorbide Menschen in Pflegeeinrichtungen geimpft worden, sogar Sterbenskranke sollen darunter gewesen sein. Die normale Sterblichkeit für diese Altersgruppe wird in Norwegen mit etwa 40 im Monat angegeben. Wenn man dieser Gruppe von Menschen eine durchschnittliche Lebenserwartung von sogar 5 Jahren zuordnet, würden täglich 12 dieser Menschen eines natürlichen Todes versterben, das über einen Zeitraum von 10 Jahren. 12 multipliziert mit 10 und dann mit 365 Tagen entspricht etwa 43.000. Nach 40.000 Coronaimpfungen würden innerhalb von 21 Tagen nach der Impfung 252 Menschen aus dieser Gruppe eines natürlichen Todes sterben. Das sind die Fakten.

Die norwegische Gesundheitsbehörde (NIPH/Norwegian Institute of Public Health) sah nach Untersuchungen der Todesfälle keinen direkten Zusammenhang mit den Coronaimpfungen. Sie informierte darüber das bei schwerster Gebrechlichkeit auch milde Impfnebenwirkungen aber durchaus schwerwiegende Folgen für sehr alte und multimorbide Menschen haben können. So könne der Nutzen der Impfung für sehr gebrechliche mit kurzer Lebenserwartung marginal oder irrelevant sein.

Auch in Isreal mehren sich die Bedenken gegenüber BioNTech

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Vermehrt treten  nach Impfungen mit BioNTech in Israel Herzmuskelentzündungen bei Männern auf. Daher werden nun die genauen Hintergründe untersucht.

 

Corona-Impfungen für Kinder, zunächst Nein!

Die Briten haben die Impfempfehlung mit dem AstraZeneca-Impfstoff auf Menschen über 30 Jahren eingeschränkt. Anfang April wurde eine laufende Studie mit diesem Impfstoff an Kindern gestoppt.

In Deutschland sind an Covid-19 bis März 2021 nach dem RKI 12 Kinder unter 10 Jahren und 6 im Alter von 11 bis 19 verstorben. Würde man alle etwa 14 Millionen Kinder und Jugendliche in Deutschland mit dem Impfstoff von AstraZeneca impfen könnte die aus Großbritannien bekannte Todesrate von 17 Menschen auf 18 Millionen Impfungen mit dem AstraZeneca Impfstoff die Risiken der Impfung bei Kindern die Risiken einer tödlichen Corona-Infektion dieser Kinder möglicherweise übertreffen. Daten dazu sind nicht bekannt, die in Großbritannien laufende Impfstudie von Kindern  mit dem AstraZeneca Impfstoff ist seit April 2021 gestoppt.

Im Alter zwischen 20 und 60 sind in Deutschland bis März 2021 etwa 220 Frauen an Corona verstorben, weniger als Männer. Das Risiko dieser Frauen an einer Thrombose durch die Impfung mit AstraZeneca zu versterben (würde man alle Frauen dieser Altersgruppe mit diesem Impfstoff impfen) liegt rechnerisch unter 40 Fällen. Damit also ist hier das Risiko deutlich niedriger als für diese Frauen an Corona zu versterben. Männer haben sogar noch ein höheres Corona-Sterberisiko als Frauen. Damit wird verständlich, dass die Europäische Arzneimittelbehörde die Zulassung für den AstraZeneca Impfstoff in der aktuellen Notsituation zunächst nicht zurück genommen hat. Auch der AstraZeneca-Impfstoff rettet Leben bei Menschen über 18 Jahren.

Wenn in Zukunft die Versorgung mit noch besseren Impfstoffen gewährleistet sein sollte wären selbstredend nur noch diese zu empfehlen. Nach Impfungen mit dem Biontec-Impfstoff wurden bisher noch keine Thrombosen gemeldet.

 

Thrombosen nach Corona-Impfungen

Der Preis, um drei Euro pro Impfdose, und die einfache Lagerfähigkeit machten den AstraZeneca-Impfstoff zunächst zum eigentlichen Hoffnungsträger in der Corona-Pandemie weltweit.

Der AstraZeneca-Impfstoff wurde Ende 2020 in bestehenden Produktionsstätten, die für die Impfstoffmassenproduktion geeignet waren, mit geringen  Produktionskosten produziert. Es konnten weltweit rasch hohe Impfstoffmengen geliefert werden. In Deutschland wurden die Studienergebnisse von AstraZeneca, welche sich aus Datensätzen zweier verschiedener Studien zusammensetzten im Dezember 2020 kontrovers diskutiert. Die EMA erteilte aber die Zulassung für den Impfstoff.

Im Februar und März 2021 kam es nach Impfungen mit dem AstraZeneca Impfstoff bei mehreren überwiegend jungen und weiblichen Impflingen im Zeitraum von 4 bis 17 Tagen nach der Impfung zu Thrombosen, besonders auffällig waren dabei sonst seltene Sinusvenenthrombosen. Bei einem Teil der Betroffenen kam es gleichzeitig zu einem Abfall der Gerinnungsplättchen, Thrombozyten genannt. Über 30 solche Fälle wurden in Deutschland bis Ende März gemeldet. In Großbritannien sind nach etwa 18 Millionen Impfungen mit AstraZeneca-Impfstoff bis 31 März 2021 79 solcher Fälle gemeldet mit 19 Todesfällen. In 44 Fällen waren Hirnvenen betroffen, in 35 Fällen Hauptvenen. 51 Frauen und 28 Männer im Alter von 18 bis 79 Jahren waren betroffen, aber häufiger die jüngeren.

 

Teilweiser Impfstopp für den AstraZeneca-Impfstoff im März 2021

Politische Unsicherheiten nach den Informationen über Thrombosen traten auf, die Impfung wurde in Deutschland sogar kurz ausgesetzt. Nachdem im März 2021 weitere Fälle von diesen eigentlich seltenen Krankheitsbildern Sinusvenenthrombose, einem Verschluss der abführenden Blutgefäße des Gehirns, bekannt wurden, kam es zur Unruhe unter deutschen Impfärzten.

Spontan wurden in Impfzentren die Impfung mit dem AstraZeneca Impfstoff ausgesetzt. Sicherlich ein Zeichen von persönlicher situativer Zivilcourage dieser Ärzte. Diese ist aber auch Gesundheitsminister Spahn zu attestieren der einige Wochen zuvor für einige Tage bereits ein Pausieren der Astra-Impfungen verordnet hatte. Da sind auch die 5 Universitätsprofessoren von NRW-Universitätskliniken hervorzuheben. Sie haben in einem Schreiben an die Politik eine Abkehr von Impfungen mit AstraZeneca für jüngere Frauen gefordert. So sei das Risiko von Tod durch Impfnebenwirkungen des AstraZeneca-Impfstoffes bei jungen Frauen höher als das Risiko an einer COVID-19 zum jetzigen Zeitpunkt zu versterben.

In den USA ist der Impfstoff Anfang April 2021 weiterhin nicht zugelassen. Der oberste USA-Virologe und Berater für das Weiße Haus, Anthony Fauci, glaubt, dass die USA selbst bei einer dortigen Zulassung auf diesen Impfstoff verzichten können. Im März 2021 sollen über 30 Millionen Impfdosen AstraZeneca in den USA lagern. Im April 2021 wird ein Teil davon nach Mexiko und Kanada geliefert.

Polizsten mit Corona Masken, in Reihe vor Gebäude

EMA sieht Nutzen der Impfung mit AstraZeneca höher als die Nachteile

Die europäische Arzneimittelorganisation EMA vermeldet öffentlich am 7. April 2021 das trotz möglichen Zusammenhangs zwischen dem Astra-Impfstoff und den seltenen Thrombosen der Nutzen höher zu bewerten sei als die Risiken.

Diese Aussage entspricht eben den Fakten, aber eingeschränkt. Für 30-jährige Frauen ergibt sich ein rechnerischer Überlebensvorteil nur, wenn die Pandemie länger anhält und das Ansteckungsrisiko für diese Frauen hoch bleibt. Junge Frauen unter 30 Jahren sterben noch seltener als Männer an einer COVID-19 Infektion, insgesamt sind bis Ende März 63 Menschen unter 30 Jahre an dieser Infektion verstorben. Bei den 70- bis 79-Jährigen über 14.000. Im Alter von 30 bis 50 Jahren waren es 500. Impfungen und ein konsequenter Lockdown wie im Februar und März 2021 in Großbritannien können die Infektionen deutlich senken.

So könnte die Durchimpfung für sehr junge Menschen sogar nachteilig sein, besonders unter Berücksichtigung auch noch später möglicher Impfnebenwirkungen. Natürlich gibt es weitere Gründe für das Impfangebot an sehr junge Menschen: Etwa wenn sie in Schulen, KITAS oder im medizinischen und sozialen Bereichen tätig sind. Wichtig erscheint ein nahezu vollständiger Impfschutz der über 50-Jährigen.

 

AstraZeneca? Will keiner!

In Deutschland wird die AstraZeneca Impfung nicht mehr für Menschen unter 60 empfohlen, primär war er nur für Menschen unter 60 empfohlen worden. Große Teile der Bevölkerung haben verständlicherweise nach diesem hin und her kein Vertrauen mehr in diesen Impfstoff. Zusätzlich wurde die Auslieferung des ähnlichen Vektor-basierten Impfstoffes von Johnson & Johnson in Europa gestoppt nach dem in den USA bei sechs Menschen innerhalb von 6 bis 13 Tagen nach der Impfung Sinusvenenthrombosen aufgetreten waren, davon in drei Fällen mit Abfall der Thrombozyten. In Großbritannien soll AstraZeneca nur noch Menschen über 30 Jahren verbreicht wird.

 

Therapieoption bei Impfnebenwirkung:
Sinusvenenthrombose

In Europa sind bei 2,7 Millionen verabreichter AstraZeneca-Dosen 31 Sinusvenenthrombosen gemeldet, 7 Patienten davon sind verstorben. In Großbritannien wurden bei etwa 20 Millionen Impfungen mit dem Impfstoff von AstraZeneca über 90 Thrombosen gemeldet. Noch Ende März waren dort nur 5 Fälle veröffentlicht.

So wurde in Deutschland die Impfempfehlung für den AstraZeneca-Impfstoff geändert, nur noch über 60-Jährige sollen diese Impfung erhalten. Die unter 60-Jährigen sollen nach zwölf Wochen die zweite Impfung mit dem Impfstoff von Biontech oder Moderna durchführen lassen. In Großbritannien ist Anfang April die Impfempfehlung für unter 30-Jährige zurückgenommen worden. Die Briten verimpfen den in Oxford entwickelten Impfstoff weiter auch an jüngere Frauen über 30.                      Professor Greinacher von der Universität Greifswald publizierte einen ersten Ansatz zum Verständnis des Syndroms. Das Syndrom ist ähnlich mit der bekannten Heparin induzierten Thrombozytopenie (HIT). Ein Antigen-Antikörper-Komplex mit dem Plättchenfaktor PF4 wird gebildet, meist an Tag 4-17 nach der Impfung. Bei den Betroffenen können Autoantikörper gegen PF4 nachgewiesen werden.

Durch die Impfung kommt es zu einer unerwünschten Bildung von Antikörpern, welche die Gerinnung und die Thrombozyten beeinflussen. Welcher Bestandteil des Astra-Zeneca Impfstoffes diese Reaktion hervorruft ist noch nicht bekannt. Möglicherweise ist die Antikörperbildung durch die starke Immunstimulation durch Corona-Impfungen überhaupt hervorgerufen und könnte auch bei anderen Coronaimpfungen anderer Hersteller auftreten.

Auch bei der Covid-19 Erkrankung kommt es häufiger zu Hirnvenenthrombose. Wissenschaftler der Universität Oxford haben nachgewiesen das das Risiko einer solchen Thrombose in den ersten 2 Wochen nach einer COVID-19 Infektion etwa 100-mal höher ist als bei nicht Erkrankten. Etwa 40 von 1 Millionen derCOVID-19 Erkrankten bekommen sie, viel häufiger entwickeln sich aber bei COVID-19 Erkrankten Thrombosen und arterielle Verschlüsse an anderen Lokalisationen. Schlaganfall und Embolien sind dann die Folge.

Die akute Therapieoption ist die Gabe von hochdosierten Immunglobulinen, der Antigen-Antikörper-Komplex wird verdrängt. Bei Schwellungen, ungewohnten Schmerzen, Blutergüssen, vielen dunkleren Punkten auf der Haut, anhaltenden Kopfschmerzen oder Schwindel nach Corona-Impfungen sollte ein Arzt aufgesucht werden.

 

 

 

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