Informationen und Impulse für das Corona-Zeitalter
 

Wie kann ich mich sinnvoll zu Hause beschäftigen?

Verabredungen, Sport, Konzerte: In unserer schnelllebigen Zeit fällt es vielen schwer, plötzlich zu Hause zu sitzen. Hier ein paar Vorschläge gegen den Lagerkoller und die Zeit zuhause mit Corona.

Boah, ist das langweilig! Klar, viele Menschen arbeiten in Vollzeit im Home-Office und müssen nebenbei noch die unterbeschäftigten Kinder bei Laune halten oder zum Home-Learning motivieren. Aber so viel Zeit zu Hause zu verbringen, also auch abends und das ganze Wochenende, das sind die meisten gar nicht mehr gewohnt. Was tun gegen die Langeweile?

Abtauchen

Vermutlich hat alles seine Zeit. Um dem ungewissen Alltag zu entfliehen und in die Phantasiewelten von Filmen, Serien und Online-Spielen abzutauchen, bieten Netflix, Playstation und Co. willkommene Alternativen. Das kann man sich angesichts geschlossener Kinos und Theater ruhig mal gönnen. Gerne auch gemeinsam mit der Familie. Bei Online-Spiele kann man sich mit anderen verbinden und auch Netflix bietet übrigens eine Art „Party-Funktion“ an, bei der man sich über ein Chat-Fenster mit Freunden austauschen kann – immerhin ein kleiner Ersatz für den gemeinsamen Kinobesuch.

Virtuell treffen

Sich mit Freunden online treffen muss man sich nicht nur zum Filme Schauen oder Zocken. Über Dienste wie Skype oder Zoom kann man sich zu einem virtuellen Vis-à-vis treffen und unterhalten. Idealerweise nicht nur über die Corona-Krise. Es gibt doch sicher noch andere Dinge auf der Welt, über die Sie sich mit Ihren Freunden austauschen können (nein, Fußball ist auch gerade schlecht…).

Telefonieren

…. war früher. Heute schreibt man sich eher schnelle WhatsApps hin und her, die zeigen sollen: „Ich habe an dich gedacht.“ Warum nicht die Zeit zu Hause mit Corona nutzen, mal wieder zum Telefonhörer zu greifen und stundenlang zu klönen? Kontakte von früher reaktivieren, an die man lange nicht gedacht hat? Jetzt ist die Gelegenheit, denn die meisten sind zu Hause.

Lesen und Spielen

Endlich Zeit, um Bücher zu lesen, die schon ewig herumliegen. Jetzt kann man sich auch die dicken Klassiker vornehmen oder sich mit spannenden Geschichten ablenken. Eine gute Alternative zum Lesen sind Hörbücher und Podcasts, die es mittlerweile zu allen möglichen und unmöglichen Themen gibt. Mit denen im Ohr kann man auch Spazieren gehen. Oder Sie holen die alten Brettspiele aus dem Keller – und fragen sich vermutlich bald, warum Sie das nicht schon längst getan haben.

Gemütlich machen

Jetzt sitzen Sie also zu Hause und müssen Ihre Zeit wegen Corona hier verbringen. Dann machen Sie es sich doch gemütlich. Putzen und Ausmisten klingt vermutlich eher unattraktiv. Aber jetzt ist die Zeit da, seine persönliche Umgebung Schritt für Schritt auf Vordermann zu bringen.

Nehmen Sie sich nicht zu viel vor, immer nur einen kleinen Bereich. Und belohnen Sie sich anschließend mit einer Tasse Kaffee auf der Terrasse, einem Spaziergang, einem Stück Kuchen oder einem Glas Wein. Oder was immer ihnen gerade gut tut.

Befreien Sie Schränke und Schubladen von Ballast – das hatten Sie doch immer schon vor, oder? Gehen Sie Ihre Vorräte durch, werfen Sie abgelaufene Lebensmittel weg. Wischen Sie die Schränke aus und sortieren Sie sie neu ein. Der gewonnene Raum befreit, bestimmt! Und Sie fühlen sich gleich nicht mehr so beengt und eingesperrt zu Hause.

Zu Hause umräumen

Der Tipp passt zum vorherigen. Langeweile bedeutet auch, immer dasselbe sehen. Wie wäre es, wenn Sie einfach mal die Möbel umstellen? Der Perspektivenwechsel lohnt sich: Das Zimmer wirkt vollkommen neu, das bringt frischen Schwung in den Alltag und hebt garantiert die Laune. Unser Tipp: Dabei kann man auch gleich ein bisschen hinter den Schränken saubermachen oder sonstig Unliebsames erledigen. Aber auch hier gilt: Nicht gleich mit einem Zuviel an Arbeit übernehmen.



Kreativ sein

Hier gibt es eine Fülle an Möglichkeiten, auch abgesehen von naheliegenden Dingen wie Basteln (zum Beispiel mit Toilettenpapierrollen….), Handarbeiten auf dem Sofa und Hobbykeller-Aktivitäten. Wann haben Sie das letzte Mal gemalt oder Ihre Gedanken niedergeschrieben? Handgeschriebene Briefe und kunstvoll gestaltete Karten verschickt?

Oder Sie machen etwas mit Ihren Fotos: Blättern Sie alte Alben durch und durchforsten Sie die Fotoordner auf Ihrem PC. Wie wäre es mit einem schön gestalteten Fotobuch, das man auch gut verschenken kann. Oder Sie nehmen ein altes Projekt wieder auf und fangen jetzt an, ein neues Instrument oder eine Sprache zu lernen oder aufzufrischen.

Kreativ sein kann man auch in der Küche beim Ausprobieren neuer Rezepte. Am besten kochen und backen Sie gemeinsam mit der ganzen Familie und lassen sich dabei viel Zeit. Das kommt im hektischen Alltag sonst meistens zu kurz. Übrigens: Falls Ihnen das nicht liegt, bestellen Sie alternativ ein Abendessen bei einem Restaurant in Ihrer Nähe. Das ist zwar nicht sonderlich kreativ, aber damit unterstützen Sie die lokalen Unternehmen.

Ausstellungen und Veranstaltungen im Internet

Immer mehr Musiker, Kabarettisten und andere Künstler verlegen ihre Konzerte und Vorführungen ins Internet. Das Angebot ist für Sie zu Hause, nutzen Sie es! Auch Museen, die wegen des Corona-Virus vorübergehend schließen mussten, geben den Blick auf ihre Ausstellungsstücke im Netz frei. Das zeigt ganz neue Perspektiven.

Fitness

Eine Joggingrunde im Wald oder eine kleine Radtour sind gut für das Wohlbefinden. Auch im Haus können Sie sich unter Anleitung von Fitness-Apps sportlich betätigen. Woran Sie dabei denken sollten, erfahren Sie hier.

Pause

Oder Sie schalten alle Medien aus und machen einfach nichts, Das tut auch manchmal gut.

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