Dchamilla
Dchamilla set out one day into the snow world her parents used to call the frozen fairy-tale land. She did not know whether this place was real or only a child’s imagination, shaped by stories and long winter evenings.
Among tall, silent trees she encountered two white bears, so large and calm that her heart began to race and rest at the same time. She asked them softly whether they were real or only part of a dream. One of the bears lowered its head and replied, What else could we be? If we were not real, you could not ask us.
And it added that every being she would ever see—whether in a dream or while awake—was always real, because it was experienced. Dchamilla thought about this and felt her fear grow smaller the closer she stood. Perhaps, she thought, we love white bears so much because they do not live among us and ask nothing from us. Perhaps that is why we dare to come closer to greatness when it feels far away.
Then the bears slowly turned and disappeared into snow and light.
Dchamilla thought she heard a quiet giggle, as if the fairy-tale world itself had smiled.
Dchamilla begab sich eines Tages in die Schneewelt, die ihre Eltern die verschneite Märchenwelt nannten. Sie wusste nicht, ob dieser Ort real war oder nur eine kindliche Einbildung, geboren aus Geschichten und langen Winterabenden.
Zwischen hohen, stillen Bäumen begegnete sie zwei weißen Bären, so groß und ruhig, dass ihr Herz gleichzeitig schneller und langsamer schlug. Sie fragte sie vorsichtig, ob sie wirklich seien oder nur ein Traum. Einer der Bären neigte den Kopf und antwortete: Was denn sonst? Wenn wir nicht real wären, könntest du uns ja nicht fragen. Und er sagte weiter, dass jedes Wesen, dem sie begegne – im Traum oder im Wachsein –, immer real sei, weil es erlebt werde.
Dchamilla dachte darüber nach und merkte, dass ihre Angst kleiner wurde, je näher sie stand.
Vielleicht, dachte sie, mögen wir weiße Bären so sehr, weil sie nicht bei uns leben und uns nichts abverlangen. Vielleicht trauen wir uns deshalb näher an das Große heran, wenn es weit weg scheint.
Dann wandten sich die Bären langsam ab und verschwanden zwischen Schnee und Licht. Dchamilla meinte noch, ein leises Kichern zu hören, als hätte die Märchenwelt selbst gelächelt.
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